In souveräner Art und Weise feierte der Speed Academy Juror in Frankreich seinen ersten Saisonsieg. Dabei gelang es dem Fahrer aus dem englischen iSport Team in der 41. und letzten Runde sogar noch, den Spitzenreiter der Serie Lewis Hamilton zu überrunden.
"Timo hat mich sehr beeindruckt", lobte iSport Teamchef Paul Jackson die Leistung seines Schützlings direkt nach dem Rennen. Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Team habe vom ersten Moment an perfekt funktioniert. "Wenn Timo so weitermacht, ist ein Platz in den Top-3 der Meisterschaft noch drin", war sich Paul Jackson sicher. Timo Glock hatte diese Einschätzung schon vor dem Rennen bestätigt: "Wir haben viel gearbeitet und ich konnte mich immer besser auf das Auto einstellen, wenn das Auto so läuft, wie im Training ist der Sieg drin."
Und er behielt Recht. Zwar verlor er beim Start einen Platz, doch schon nach drei Runden schob er sich wieder an Giorgio Pantano vorbei auf Rang zwei. Nach einem perfekten Boxenstop war der Weg frei und nachdem 16 Runden vor Schluss der letzte vor ihm liegende Fahrer seinen Boxenstopp absolvierte, lag Timo Glock in Führung. 1,2 Sekunden trennten ihn zu diesem Zeitpunkt von Alexandré Premat. Diesen Vorsprung baute der 24-Jährige bis zur Zielflagge auf sechs Sekunden aus.
"Wir haben alles richtig gemacht - diese Ergebnis ist eine schöne Bestätigung", freute sich Timo Glocks Manager Hans-Bernd Kamps. Viele Experten bestätigten diese Meinung. Während für Timo Glock erstmals in der GP2-Serie die deutsche Nationalhymne gespielt wurde, gab es Lob aus der Formel 1. Nick Heidfeld, ehemaliger Teamkollege bei Jordan, erklärte im Premiere-Interview: "Timo hat einen super Job gemacht. Es war für mich immer klar, dass er sehr schnell ist."



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