Es war einfach zu heiß: Aber nicht wegen der untypisch britischen Temperaturen von 31 Grad. Michael Ammermüller hatte schon nach 7 Runden im ersten GP2-Rennen Kühlungsprobleme, die ihn letztlich zur Aufgabe zwangen.

"Schon nach dem Start habe ich gemerkt, dass ich Kühlungsprobleme habe", sagte er gegenüber motorsport-magazin.com. "Nach sieben Runden stoppte der Motor komplett." Anscheinend war ein Stein in die Kühlung eingeschlagen und hatte ein Loch hinterlassen. "Und ohne Wasser hat man keine Chance..."

Trotz dieser heißen Negativ-Überraschung versuchte Michael cool zu bleiben. "Mein Auto war hier ziemlich gut. Ich hätte locker in die Punkte kommen können. Ein 5. Platz wäre mindestens drin gewesen." Damit hätte er eine "sehr gute" Ausgangsposition für das 2. Rennen gehabt.

Dieses muss er nun morgen von ganz hinten angehen. "Das ist wirklich hart", sagt er über diese Regelung. "Dadurch hat man im 2. Rennen kaum noch eine Chance." Aufgeben wird er deswegen aber nicht: "Ich werde alles geben und kämpfen. Ich werde sicherlich auch einige Autos überholen können. Aber aus der 12. Reihe in die Punkte zu fahren ist normalerweise unmöglich. Somit ist das wohl das einzige nicht so heiße an diesem Wochenende: Meine Chancen für morgen!"