Nach seiner ersten Ausfahrt in den Straßen von Monaco, war Michael Ammermüller noch begeistert: "Es ist anders als alle anderen Strecken auf denen ich bisher gefahren bin", sagte er gegenüber motorsport-magazin.com. "Einige Kurven sind so eng, da glaubt man gar nicht, dass man in unseren Autos da herumkommt."
Aber schon im Freien Training machte er die obligatorische Monaco-Erfahrung: "Ich hatte keine freie Runde und überall war Verkehr", klagte Michael, der sich freute "keinen Schaden" angerichtet zu haben. "Das ist hier die größte Sorge. Man sorgt sich nicht darum sich selbst zu verletzen, sondern man sorgt sich um sein Auto."
Im Qualifying ging es genauso weiter: "Es war hoffnungslos", konstatierte Michael. "Es gab keinen Weg am Verkehr vorbei. Die Leute waren langsam, haben sich vor mir gedreht und überall waren gelbe oder rote Flaggen - ich hatte einfach kein Glück."
Am Ende landete Michael mit einer Zeit von 1:22.702 auf dem 20. Startplatz. "Ohne den Verkehr hätte ich eine 1:21er Zeit fahren können." Damit wäre er in den Top10 gelandet. "Es ist enttäuschend, denn es lag nicht in unserer Hand."
Jetzt hofft er mit einer "cleveren" Strategie ein paar Plätze gutmachen zu können. "Normalerweise fallen hier viele Fahrer aus", setzt er seine Hoffnungen auf eine hohe Ausfallquote. "Vielleicht kann ich es also doch noch in die Punkte schaffen."

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