Kein Glück hatte Bruno Senna im Qualifying für den Porsche Supercup: Ein Aufhängungsproblem verhinderte eine bessere Platzierung als den 22. Startplatz.

Bruno hatte schon während des Trainings moniert, dass da etwas mit der Vorderradaufhängung nicht stimme, "als wir dann bei uns zurück im Fahrerlager waren, haben wir auch ziemlich schnell gesehen, was da los war", ärgerte er sich ein bisschen. "Das Auto war dadurch irgendwie völlig verzogen, ich hatte auch extreme Vibrationen, es lag wohl an einer Verbindung zwischen Lenkung und Aufhängung, jedenfalls ließ sich das Auto überhaupt nicht richtig einlenken. So kann man natürlich nicht schnell fahren. Im Rennen sollte es jetzt dann deutlich besser gehen, mal sehen, was man da noch machen kann."

Die vier Sekunden, die er so auf die Spitze verlor, ärgerten ihn trotzdem - auch wenn er sich bei diesem Gastspiel eigentlich von Anfang an nicht viel ausgerechnet hatte. "Ich hatte keine großen Erwartungen, als ich hierher kam, schließlich kannte ich die Strecke überhaupt nicht, habe auch mit dem Auto nur einen Tag getestet, und das alles auf einmal zu lernen, ist nicht so einfach. Mir ging es ja auch vor allem darum, die Strecke kennen zu lernen..."

Für spätere größere Aufgaben natürlich - die vielleicht gar nicht mehr so weit weg sind. Jedenfalls hatten Bruno und seine Managerin, seine Schwester Bianca, am Freitag Nachmittag schon einmal einen Gesprächstermin bei der GP2 - für 2007. Offiziell ist es nicht, aber angeblich geht es um einen Platz bei ART. Als Nachfolger für Lewis Hamilton, wenn der das McLaren-Cockpit bekommt?