Mit einem Finne, einem Franzosen und einem Italiener war das Podium der Formel 3 in Mugello europäisch besetzt. Die Freude über die guten Leistungen spiegelte sich allerdings in allen drei Gesichtern wieder, egal ob aus dem hohen Norden oder aus dem Mittelmeerraum. "Mein Plan war es die beiden Jungs vor mir am Start zu überholen", erklärte Rennsieger Mika Mäki im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Der Start war perfekt und mein Plan hat geklappt." Nachdem er sich einen kleinen Vorsprung verschaffen konnte, schonte er das Auto. "Ich habe Motor und Reifen gekühlt und versucht den Abstand gleich zu halten."

Yann Clairay war mit seinem zweiten Platz ebenfalls vollends zufrieden, auch wenn er das Tempo von Mäki nicht gehen konnte und am Ende fast sieben Sekunden Rückstand hatte. "Gestern hatte ich noch Probleme mit dem Auto, denn wir hatten kein gutes Setup", reflektierte der Franzose. "Aber für heute hat das Team einen tollen Job gemacht und mir ein perfektes Auto gegeben. Nur am Anfang hatte ich leichte Probleme, weil ich auf alten Reifen gestartet bin. Dieser Nachteil hat sich aber im Laufe des Rennens ausgeglichen."

Edoardo Mortara gelang nach technischen Problemen in den Testfahrten am Donnerstag im zweiten Rennen die Rückkehr auf das Podium. "Zu Beginn des Wochenendes waren wir nicht sehr optimistisch, aber das Team hat hart gearbeitet um die Probleme zu beheben", so der Lokalmatador nach der Siegerehrung. "Zwar konnten wir erst am Freitag mit der Arbeit beginnen, aber heute hat sich unsere Arbeit ausgezahlt."

Das kommende Rennen findet nicht im Rahmen der DTM statt, sondern auf dem engen Stadtkurs von Pau in Frankreich. Als Tabellenführer kommt Mika Mäki punktgleich mit Edoardo Mortara zum Gastspiel mit der WTCC. "Pau ist eine schwere und enge Strecke", weiß der Finne. "Ich bin dort noch nicht gefahren, daher wird es nicht leicht für mich. Ich muss den Kurs im Training so schnell wie möglich lernen."