Als Erster gestartet, als Erster ins Ziel gekommen - ein einfaches Rennen?
Renger van der Zande: Ich habe mit den Pokal abgeholt und kann wieder nach Hause fahren. Normal ist es nicht einfach zu gewinnen, aber heute war es der Fall. Wir haben im Winter aber auch viel gearbeitet. Wir haben von den sechs Tagen vier dazu genutzt alles Mögliche am Wagen zu testen und die zwei restlichen für das Feintuning. Wir haben ein richtig schnelles Setup gefunden, daher war es heute auch ein super Rennen.

Viele Piloten klagen über Untersteern. Hast du damit gar keine Probleme?
Renger van der Zande: Viel Untersteuern ist bei dem neuen Auto normal. Man muss viel arbeiten um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Ich hatte gar keine Probleme damit...ich hatte weder Untersteuern, noch Übersteuern - sondern nur eine perfekte Balance.

Werdet ihr die Pause bis Mugello für weitere Testfahrten nutzen?
Renger van der Zande: Ich denke wir werden nicht testen gehen. Das Team hat vom ersten Januar an vier Monate hart gearbeitet, jetzt haben sie sich eine Pause verdient. Sie haben mindestens sechs, wenn nicht sogar sieben Tage in der Woche gearbeitet und sind jetzt richtig kaputt. Dafür ist aber auch das erste gute Resultat eingefahren und wir sind alle zufrieden. Wir wissen was in Mugello zu tun ist und außerdem haben wir ein gutes Setup

Dann kannst du auch bald im ersten Rennen siegen?
Renger van der Zande: Ja, leider hat es bisher nur im zweiten Rennen gereicht. Wenn ich mal ein gutes Qualifying habe, kann ich auch im ersten Rennen gewinnen. Leider habe ich mir in Hockenheim mein Quali selbst versaut, im freien Training war ich aber immer vorne dabei. Ich denke schon, dass es bald möglich ist auch am Samstag erfolgreich zu sein.

Ist die Meisterschaft ein Theme für dich?
Renger van der Zande: Auf jeden Fall!