Vorteil Paul di Resta im Kampf gegen Sebastian Vettel um die bessere Punkteausbeute in Zandvoort. Der britische ASM-Pilot sicherte sich im Qualifying am Freitag genau zur rechten Zeit die Pole Position. Denn kurz nachdem er die Ziellinie überquert hatte, krachte Romain Grosjean in der Hugenholtz-Haarnadel in die Reifenstapel und sorgte damit in den letzten Minuten der Session für eine Gelbphase.

Platz zwei in der Startaufstellung konnte sich Sebastien Buemi von Mücke Motorsport sichern. Er war zusammen mit Di Resta auch der einzige, der eine Zeit unter 1:32 Minuten fahren konnte. Viel fehlte Buemi auf den besten Startplatz übrigens nicht. Lediglich 18 Tausendstel war Paul di Resta schneller als der Schweizer, ein Rückstand, den er in einer zusätzlichen Runde möglicherweise noch in einen Vorsprung hätte ummünzen können.

In Reihe zwei werden am Samstag Lokalmatador Giedo van der Garde und Sebastian Vettel starten. Damit muss Vettel zumindest drei Autos hinter sich lassen, wenn er nicht weiter Boden auf Paul di Resta verlieren will. Dadurch, dass der Brite die Pole Position geholt hat, hat Di Resta seinen Vorsprung nun um einen Zähler auf sieben Punkte ausgebaut. Neben den zwei Rennen in Zandvoort sind aber noch sechs Läufe zu absolvieren. Punkte können also beide noch genug holen.

Paul di Resta (ASM Formule 3):
"Es war ein gutes Qualifying. Ich war genau zur richtigen Zeit auf der Strecke, so dass ich die schnellste Runde fahren konnte. Trotzdem gibt es noch Raum für Verbesserungen. Aber ich will mich nicht beklagen, immerhin habe ich für die Pole Position einen wichtigen Punkt im Kampf um den Titel erhalten. Jetzt kommt es darauf an, morgen im Renen dasselbe Ergebnis zu erzielen."

Sébastien Buemi (Mücke Motorsport):
"Ich habe einen Rückstand von nur 18 tausendstel Sekunden, das ist nicht viel. Ich komme der Pole Position immer näher. Ich freue mich besonders, weil es im freien Training noch nicht so gut lief."

Giedo van der Garde (ASM Formule 3):
"Leider wurde ich auf meiner letzten schnellen Runde von einem anderen Fahrer aufgehalten, sonst wäre sicherlich die Pole Position drin gewesen. Schade, denn ich hatte mir für mein Heimrennen auf jeden Fall einen Platz in der ersten Startreihe erhofft."

Das Ergebnis des Qualifyings in Zandvoort

1. Paul di Resta ASM Formule 3 1:31.955 16 Runden
2. Sébastien Buemi ASL Mücke Motorsport 1:31.973 + 0.018 16
3. Giedo van der Garde ASM Formule 3 1:32.044 + 0.071 15
4. Sebastian Vettel ASM Formule 3 1:32.172 + 0.128 17
5. Kohei Hirate Manor Motorsport 1:32.290 + 0.118 15
6. Romain Grosjean Signature-Plus 1:32.312 + 0.022 13
7. Jonathan Summerton ASL Mücke Motorsport 1:32.314 + 0.002 16
8. Kamui Kobayashi ASM Formule 3 1:32.399 + 0.085 15
9. Guillaume Moreau Signature-Plus 1:32.634 + 0.235 17
10. Michael Herck Bas Leinders JRT 1:32.637 + 0.003 15
11. Kazuki Nakajima Manor Motorsport 1:32.731 + 0.094 16
12. Richard Antinucci HBR Motorsport 1:32.779 + 0.048 16
13. Paolo Nocera Prema Powerteam 1:32.916 + 0.137 17
14. Esteban Guerrieri Manor Motorsport 1:32.981 + 0.065 13
15. Tim Sandtler Signature-Plus 1:33.133 + 0.152 15
16. Peter Elkmann Zeller Racing 1:33.367 + 0.234 16
17. Charlie Kimball Signature-Plus 1:33.440 + 0.073 16
18. Alejandro Nunez Prema Powerteam 1:33.566 + 0.126 13
19. Filip Salaquarda Team ISR 1:33.777 + 0.211 16
20. Ronayne O´Mahony Prema Powerteam 1:33.928 + 0.151 18
21. Recardo Bruins Van Amersfoort Racing 1:34.360 + 0.432 16
22. Dominick Muermans Van Amersfoort Racing 1:34.967 + 0.607 16
23. Bruno Rudolf Fechner SMS Seyffarth Motorsport 1:36.987 + 2.020 15
24. Cemil Cipa HBR Motorsport 1:37.709 + 0.722 15