Der Kampf um den Sieg bei der Japan Rallye wird wohl zwischen Marcus Grönholm und Sébastien Loeb entschieden werden: Beide Fahrer haben am ersten Tag bereits einen großen Vorsprung vor der kleinen Konkurrenz von nur neun weiteren WRC-Piloten aufgebaut.
Loeb hatte heute den Nachteil als erster auf die Strecke gehen zu müssen und deshalb verlor der Franzose insbesondere auf den Wertungsprüfungen 1 und 5 Zeit. Dennoch liegt er insgesamt nur 10,5 Sekunden hinter Grönholm.
"Ich hatte einen tollen Fight mit Loeb, aber ich hatte gehofft, dass mein Vorsprung größer sein würde", sagte Grönholm. "Das wird ein harter Kampf werden und ich muss zusehen meinen Vorsprung zu vergrößern, denn so ist er wirklich zu klein."
Grönholms Teamkollege Mikko Hirvonen beendete den Tag mit etwas über einer Minute Rückstand auf Platz drei, während der Rest des Feldes größere Rückstände hinnehmen musste. Dabei fuhr Manfred Stohl mit 2:20.7 Minuten Rückstand auf einen guten vierten Platz, vor Dani Sordo und Chris Atkinson.
Der junge Australier musste jedoch eine 50 Sekunden Penalty einstecken, weil er den Service zu spät verlassen hat. Dennoch ist Atkinson der schnellste Subaru Pilot, vor dem japanischen Privatier Toshi Arai und Petter Solberg, der wegen Bremsproblemen zwei Minuten verloren hatte.
Auf den weiteren Plätzen folgen die Stobart-Piloten Matthew Wilson und Luis Perez Companc in ihren 2006er Ford Modellen, sowie Gareth MacHale im 2004er Ford Focus. Hier lautet die Devise anzukommen, denn im Falle von Ausfällen im Spitzenfeld könnte wegen des kleinen Feldes mit einer bloßen Zielankunft gepunktet werden.

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