Die Taktik von Carlo van Dam ist nicht aufgegangen. Er wollte von der Pole Position in Führung gehen und die Konkurrenz erst im Ziel wiedersehen. Stattdessen wurde der Niederländer von Frédéric Vervisch ausbeschleunigt. "Die Drehzahl ist zu weit abgefallen und ich hatte keinen guten Start", sagt Van Dam.

Van Dam verlor schnell Boden auf den Führenden, am Ende betrug der Rückstand 7,5 Sekunden. In seiner schnellsten Runde war der Van Amersfoort-Pilot sogar drei Zehntel langsamer als Vervisch. "Ich habe meinen Rhythmus nicht gefunden", so Van Dam gegenüber motorsport-magazin.com. "Ich war langsam und Vervisch war zu schnell. In der ersten Rennhälfte habe ich Probleme mit Übersteuern gehabt, nach der Hälfte wurde es dann besser und ich fand meinen Rhythmus. Aber es hat nicht gereicht um die Lücke zu schließen, Mission Impossible."

Im zweiten Rennen erhält der Niederländer eine zweite Chance. Am Sonntag steht er erneut auf der ersten Startposition. "Ich denke wir können uns verbessern. Wir müssen nur hart arbeiten, morgen ist ein neuer Tag. Natürlich ist es Schade den Sieg zu verlieren, aber für das erste Rennen ist ein zweiter Platz nicht so schlecht", berichtet Van Dam.