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eSports: Wasserstoff-Auto als Safety Car im virtuellen Le Mans

2019 fuhr der LMPH2G-Prototyp vor dem Start eine Demorunde. Beim virtuellen Rennen in diesem Jahr wird er als Safety Car eingesetzt.
von Daniel Geradtz

Motorsport-Magazin.com - Im vergangenen Jahr feierte der LMPH2G-Prototyp im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans seine Premiere auf einer Rennstrecke. Der Wasserstoff-Bolide drehte kurz vor dem Start eine Runde über Circuit de la Sarthe. Auch bei der virtuellen Ausgabe des Langstreckenklassikers am kommenden Wochenende (13./14. Juni) wird er eine wichtige Rolle erhalten. Das Auto, das in einer Zusammenarbeit zwischen dem ACO und dem Unternehmen GreenGT entstanden ist, wird als Safety Car eingesetzt. Zusätzlich wird es die 50 Teilnehmer als Führungsfahrzeug zum Start leiten. Dabei trägt der Prototyp die Farben von Sponsor BWT.

Der Rennwagen wurde von GreenGT entworfen und vom Rennstall H24Racing entwickelt und 2019 eingesetzt. Mit Entwicklungsfahrer Olivier Lombard wird auch beim digitalen Einsatz ein Teil dieses Teams wieder mit in Bord sein. Der 29-jährige Langstreckenspezialist wird sich seine Aufgabe mit dem Sim-Racer Aurélien Mallet teilen.

Beim virtuellen 24-Stunden-Rennen von Le Mans gehen in der LMP2- und der GTE-Klasse insgesamt 50 Fahrzeuge an den Start. Unter den Fahrern sind Formel-1-Stars wie Max Verstappen, Charles Leclerc und Antonio Giovinazzi. Auch die ehemaligen Weltmeister Fernando Alonso und Jenson Button haben ihre Teilnahme angekündigt.


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