eSports / Rennbericht

Gogeißl gewinnt in Bathurst - Aufregender Saisonauftakt der GTP Pro Series

Manuel Gogeißl konnte das Rennen in Bathurst klar für sich entscheiden. Dahinter fuhren Gunnar Hiller und Christian Knudsen für SRSG auf das Podium.

Motorsport-Magazin.com - Bei angenehmen Temperaturen stattete die GTP Pro Series dem anspruchsvollen Mount Panorama Circuit nahe der australischen Stadt Bathurst ihren Besuch ab. Das erste Saisonrennen sollte der erste richtige Gradmesser in der noch neuen Saison werden. Bereits die Qualifikation versprach einiges an Spannung. Die ersten sechs Fahrer lagen im entscheidenden zweiten Abschnitt innerhalb von nur drei Zehnteln. Dabei sicherte sich Manuel Gogeißl im Ferrari die Pole Position vor Gunnar Hiller und Stefan Konieczny. Im Rennen machte sich der Gamophy-Pilot auf und davon und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Die schnellste Runde des Rennens sicherte sich Frank Schulte-Loh im Audi R8.

Kollisionen am Start

In der ersten Kurve kam es bereits zu einer Kollision - Foto: Racersleague

Beim Start, der in Bathurst traditionell fliegend erfolgt, konnte Gogeißl seine Führungsposition vor Gunnar Hiller verteidigen. In der zweiten Startreihe setzte sich Strohmann bereits auf den ersten Metern an Stefan Konieczny vorbei. Im Mittelfeld kam es bereits in der ersten Kurve zu einem Startunfall in den mehrere Fahrer verwickelt waren. In Kurve drei wagte Julian Kunze einen Angriff auf Konieczny und traf diesen dabei am Heck, der Camaro-Pilot wiederum drehte daraufhin Strohmann um. Als Folge der Berührung kollidierten mehrere Fahrer beim Versuch dem umgekehrt zur Fahrtrichtung stehenden Ferrari auszuweichen. Für Strohmann war das Rennen somit bereits nach wenigen Sekunden vorbei. Noch in der ersten Runde fiel auch Konieczny zurück.

Vorne setzte sich Gogeißl von Hiller und Kunze ab. Während sich das Feld an der Spitze auseinanderzog, startete der von Platz acht gestartete Christian Knudsen eine Aufholjagd und machte bereits zu Beginn mehrere Positionen gut. Nach einem Fehler von Peter Jan Hoekstra, der in Runde neun vom vierten auf den siebten Platz zurückfiel, lag Knudsen bereits hinter dem Drittplatzierten Julian Kunze. Bis zum Boxenstopp hatte der Maserati-Pilot die Lücke zu Kunze fast geschlossen. Der Gewinner der Boxenstopps war Peter Jan Hoekstra: Der LDK-United-Pilot lag nach seinem Stopp wieder auf Position fünf.

Durchhaltevermögen gefordert

In Runde 21 überholte Knudsen am Ende der Conrod Straight Julian Kunze und sicherte sich damit trotz dem Fehler im Qualifying einen Platz auf dem Podest. Vorne war die Sache längst entschieden: Gogeißl verwaltete an der Spitze seinen Vorsprung auf Hiller. Dieser wiederum konnte seinen Teamkollegen Knudsen bis zum Ende auf Distanz halten. Nach dem Stopp war es für die Fahrer wichtig, die Konzentration auf der anspruchsvollen Strecke weiterhin aufrechtzuerhalten. Insgesamt schafften es von 30 Startern nur 19 über die volle Renndistanz.

Kim Strohmann wurde aufs Korn genommen, was ein Chaos auslöste - Foto: Racersleague

Nach 41 Runden überquerte Gogeißl mit knapp 20 Sekunden Vorsprung als Sieger die Ziellinie und gewann damit bereits zum zweiten Mal auf der Traditionsrennstrecke Down Under. Das beste Teamergebnis beim Saisonstart sicherten sich Gunnar Hiller und Christian Knudsen, die ihre beiden Maserati auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel brachten. Somit übernahm das Team SRSG Corsa die Führung in der Teammeisterschaft. Julian Kunze im Ferrari sicherte sich Position vier. Peter Jan Hoekstra lag wenige Runden vor Schluss noch auf Position fünf, schied aber nach einem Unfall aus. So erbte Stefan Konieczny die fünfte Position. Die weiteren Positionen belegten Thomas Koenig, Mike Horn und Jens Fey, der sich nach einem technischen Problem in der Einführungsrunde vom letzten Startplatz bis auf die achte Position vorarbeitete. Ralph Bauer und Philipp Weishaupt erzielten mit den Positionen neun und elf ihr bestes Ergebnis in der GTP Pro Series.

Das nächste Rennen der GTP Pro Series findet in vier Wochen auf dem Istanbul Park Circuit statt.


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