Die DTM-Saison 2010, die am 25. April auf dem Hockenheimring beginnt, steht im Zeichen höchster Effizienz: Audi startet mit den bereits bekannten Modellgenerationen des Audi A4 DTM und erwartet dadurch ein Potenzial für die Reduzierung der Einsatzkosten von mehr als 30 Prozent, ohne dass der Sport für Fans, Medien, Fahrer und Teams an Attraktivität verliert. Das Einfrieren der technischen Entwicklung aller Fahrzeuge in der DTM ermöglicht diesen Schritt.
Bislang sind der Audi A4 DTM vom Typ R14 aus der Saison 2008 und seine Weiterentwicklung, der R14 plus von 2009, ungeschlagen: Timo Scheider gewann mit den beiden jüngsten Modellgenerationen zweimal in Folge den Titel. Mit denselben Fahrzeugen startet Audi auch in der Saison 2010, denn ein im August 2009 in Stufen verfügter Entwicklungsstopp verhinderte die im Motorsport üblichen konstruktiven Änderungen von einem Modelljahr zum nächsten.Damit setzt die populärste internationale Tourenwagen-Rennserie nicht zum ersten Mal Maßstäbe.
Drei Phasen
Bereits zur Saison 2006 war die Entwicklung erstmals in der Geschichte der DTM weitestgehend eingefroren worden, um die Budgets zu entlasten. Aktuell ist die Entwicklung in drei Phasen drastisch eingeschränkt worden: Seit dem 17. August 2009 durften die Aerodynamik und die vollständige Fahrzeugmechanik mit Ausnahme der Stoßdämpfer nicht mehr verändert werden. Die für die gesamte Rennsaison 2009 verplombten Motoren durften seither ebenfalls nicht mehr modifiziert werden. Seit dem 1. März 2010 sind auch die Stoßdämpfer festgeschrieben.
Aus der Phase bis zum Entwicklungsstopp stehen im Bereich der Aerodynamik nun drei verschiedene Konfigurationen bereit, die je nach Streckenanforderungen eingesetzt werden können. Abgesehen davon konzentrierte sich die Arbeit im Winter vor allem auf die optimale Nutzung der Dunlop-Reifen.

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