Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef):
Wir haben uns heute ganz darauf konzentriert, eine Basisabstimmung zu finden und sind einen Long-run gefahren, der gut gelaufen ist. In der letzten Viertelstunde, als die schnellsten Zeiten erzielt wurden, sind wir keine neuen Reifen mehr gefahren. Ich denke, dass wir für morgen eine gute Basis haben.

Tom Kristensen (Abt):
Das war ein guter Freitag, wir hatten die meiste Zeit die Nase vorne. Auch der Long-run war recht ordentlich. Die Strecke ist nach den kleinen Umbauten besser geworden. Dank des Kunstrasens neben den Randsteinen hält sich jetzt jeder mehr an seine Linie. Schnellster Audi zu sein, bedeutet am Freitag noch nichts – auch nicht Platz sieben. Wir sind gut vorbereitet.

Heinz-Harald Frentzen (Abt):
Ehrlich gesagt, bin ich relativ unzufrieden, es lief heute noch nicht so wie erwartet. Wir haben noch ein wenig Spielraum für das Qualifying, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns, um über Nacht schneller zu werden.

Christian Abt (Phoenix):
Im ersten Test war alles okay. Wir fanden eine gute Abstimmung fürs Qualifying. Im zweiten Test haben wir einen Long-run gefahren. Wir haben zwar Fortschritte erzielt, sind aber noch nicht ganz zufrieden. Die schnellen Mercedes-Zeiten beunruhigen mich nicht. Ich weiß, wie schwer wir heute waren.

Pierre Kaffer (Phoenix):
Beide Tests liefen ganz gut. Wir haben für das Qualifying gearbeitet und dabei verschiedene Wege ausprobiert. Wir haben auch einen Long-run gefahren. Ich bin optimistisch für Samstag, weil dort einiges möglich sein müsste.

Timo Scheider (Rosberg):
Wir konnten im zweiten Test die Performance auf eine einzelne Runde verbessern. Wir haben nur einen Satz neue Reifen gefahren, während andere Teams einen Satz mehr verbraucht haben. Das ist für uns gut im Qualifying. Unser Long-run war sehr konstant und auch vom Tempo ganz okay, obwohl ich noch zwei Schnitzer in meiner zweiten Runde hatte.

Frank Stippler (Rosberg):
Mit neuen Reifen sind die Zeiten dicht beieinander – die Abstände betragen nur Hundertstelsekunden. Fahrerisch kann ich noch dazulernen, denn hier werden unterschiedliche Linien gefahren. Am Samstag muss das alles zusammenpassen, dann können wir uns auch noch verbessern.

Mattias Ekström (Abt):
Wir haben heute sehr viel ausprobiert, aber wir müssen auch noch eine Menge herausfinden, wenn ich die Zeiten unserer Konkurrenz sehe. Wir werden hart arbeiten, und am Samstag sehen wir weiter.

Martin Tomczyk (Abt):
Es war kein guter Tag für mich, da wir das Auto nicht richtig hinbekommen haben. Noch wissen wir nicht ganz genau, woran es liegt. Das müssen wir am Samstag korrigieren.

Vanina Ickx (Futurecom TME):
Oschersleben ist wieder eine neue Strecke für mich. Ich war am Morgen noch etwas langsam, da ich ein bisschen Eingewöhnungszeit auf dem Kurs brauchte und wir nicht gleich die ideale Übersetzung fanden. Aber wir haben uns in die richtige Richtung entwickelt und mehrere Dinge ausprobiert, mit denen ich mich verbessert habe. Dabei haben wir nur einen neuen Reifensatz gebraucht.

Olivier Tielemans (Futurecom TME):
Es begann bereits am Morgen sehr gut. Mit meinem neuen Reifensatz ist mir am Nachmittag ein Fehler unterlaufen, weshalb die Zeit nicht so gut war. Aber das können wir am Samstag im Freien Training nachholen. Zuversichtlich stimmt mich, dass wir schon mit gebrauchten Reifen ganz gut dabei waren.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline):
Alles lief planmäßig. Wir haben uns auf das Renn-Setup konzentriert. Die Long-runs waren gut. Wir sind mit dem Freitag zufrieden.

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix):
Wir haben im ersten Test fürs Qualifying gearbeitet und haben eine gute Abstimmung gefunden. Im zweiten Training ist uns aufgefallen, dass wir mit den Long-runs leider noch zu weit weg vom Optimum weg sind.

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg):
Momentan läuft alles nach Plan. Die Zeiten unserer beiden Fahrer liegen dicht beieinander. Ich bin gespannt, zu welchen Platzierungen es am Samstag reichen wird.