Auch der Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich ist von der Leistungsfähigkeit der Audi überzeugt: "Die Strecke sollte unserem Audi A4 DTM noch etwas besser liegen als der Kurs in Hockenheim, deshalb ist unser Ziel natürlich ein Sieg. Wenn unsere neuen Teams weiter Fortschritte machen, dann sollte eine starke Mannschaftsleistung möglich sein."
Aussichtsreichster Kandidat für einen Sieg ist Mattias Ekström. Der EuroSpeedway Lausitz gehört zu seinen Lieblingsstrecken. Schließlich konnte er dort schon viele Erfolge feiern. Bei sechs Starts stand der Schwede fünfmal auf dem Siegerpodest, zweimal ganz oben. Sein erstes Podiumsergebnis in der DTM holte der Ex-DTM-Champion im Jahr 2001 ebenfalls in der Lausitz. Das bisher schlechteste Resultat des Audi Fahrers auf dem EuroSpeedway war Rang vier im vergangenen Mai, als er nach einer Kollision mit dem Mercedes von Jamie Green eine Durchfahrtsstrafe antreten musste.
Doch nicht nur die Mercedes werden Ekström versuchen das Leben schwer zu machen. Auch aus den eigenen Reihen kommt Druck: Heinz-Harald Frentzen und Tom Kristensen sind nach ihrem zweiten und dritten Platz hoch motiviert. Speziell Frentzen hat gute Erinnerungen an die Lausitz. Letztes Jahr startete er dort im Opel aus der ersten Startreihe.
Aber auch die Fahrer der älteren Modelle rechnen sich Chancen auf Punkte aus. Das Rennen auf dem Hockenheimring hat gezeigt, dass man sie nicht unterschätzen darf. Für Vanina Ickx ist der EuroSpeedway komplettes Neuland.

diese DTM Nachricht