Eine KTM fährt auch ohne Fahrer - Watts Erlebnis auf einer Düne
Stanley Watt verliert sein Motorrad in den Dünen. Watt für eine Düne!
Stephan Vornbäumen
Stephan Vornbäumenehem. Redakteur | Motorsport & Bildredaktion
Stephan V. hat aus einem Hobby seinen Beruf gemacht. Wenn ihr auf MSM ein Bild seht, lief es höchstwahrscheinlich über seinen Tisch. Von Formel 1 über DTM bis NASCAR.MEHR
Auch Chile hat Sand und Dünen., Foto: VW Motorsport
Alle Zweifler, die sich nicht vorstellen konnten, wie hoch die Dünen in Chile tatsächlich sind, dürfte das Erlebnis von Stanley Watt ganz am Ende der Sonderprüfung überzeugt haben. "Ich war zwei Kilometer vom Ziel entfernt und dabei, diese riesige Düne zu überqueren, die man vom Biwak aus sieht", erklärt der Brite. "Da hat es mich von der Maschine gerissen, und das Motorrad überschlug sich und rollte bis zum Fuß der Düne. Es muss gut 300 Meter gefallen sein und ich stand ganz oben. Mir ist nichts passiert, aber das Motorrad war völlig demoliert: das GPS, das Sentinel-System, vorn, hinten, der Auspuff."
Ein harter Schlag für den Piloten von KTM, der zu diesem Zeitpunkt auf dem 23. Rang des Gesamtklassements lag. "Das ist ärgerlich. Ich muss 25 Minuten durch die Reparaturen verloren haben, um überhaupt ins Ziel fahren zu können." Spät am Abend arbeiteten die Mechaniker vom Team Front Row GB noch immer am Motorrad: "Sie haben sicher noch 6 oder 8 Stunden vor sich", erzählte Mister Watt lächelnd.
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