Wir hatten bei der heutigen Etappe nach Atar drei Probleme. Wir sind zwei Mal im Sand steckengeblieben und ein Mal hatten wir ein technisches Problem. Dazwischen mussten wir auch anhalten, um die Reifen wieder aufzupumpen, als wir merkten, dass es wieder schwieriger wurde. Dabei haben sich unsere verbesserten Sandbleche und vor allem das intensive Training absolut ausgezahlt, wir kamen relativ schnell wieder frei.
So haben wir weniger als 15 Minuten verloren. Ich bin happy mit meinem dritten Platz, denn ich dachte, wir würden noch viel mehr Zeit verlieren. Mitsubishi hat heute versucht anzugreifen, aber wir konnten ihnen standhalten.
Durch den Sandsturm war die Sicht sehr schlecht. Morgen haben wir endlich den Ruhetag und den haben wir in einer guten Position erreicht. Aber der Ruhetag ist nicht so wirklich zum Ausruhen. Vor allem nicht für unsere Techniker, die unsere Autos vorbereiten müssen. Wir Fahrer versuchen zu schlafen und haben dazu noch PR-Termine und kümmern uns um die Gäste, die traditionell anreisen. Am Sonntag geht es dann wieder voll los.

diese Dakar Rallye Kolumne