Der zweimalige Dakar-Gewinner Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret und Titelverteidiger Luc Alphand und Gilles Picard steigen nach der verkürzten Etappe von Zouérat nach Atar im Gesamtklassement auf den dritten und vierten Platz auf.
Peterhansel und Cottret starteten als Fünfte auf die Etappe und schlossen bald auf die Führenden auf. Am 188km-Punkt fuhren sie zusammen mit Carlos Sainz, Giniel De Villiers und Robbie Gordon. Peterhansel war auf den erste 216 Kilometern der Schnellste und beendete die Etappe auf der zweiten Position, nach einem Platten und Verspätungen im weichen Sand. Er ist jetzt Dritter in der Wertung und 24:38min hinter Giniel de Villiers und 22:59min hinter Carlos Sainz. Luc Alphan und Gilles Picard begannen die Etappe in der achten Position und fuhren als Vierte durch den ersten Checkpoint. Sie beendeten die Prüfung als Sechste und Vierte im Gesamtklassement, auch mit der Hilfe von Carlos Sousa, der Probleme in den Dünen hatte. Hiroshi Masuoka und Pascal Maimon waren als 23. in Zouérat angekommen, nachdem sie anhalten mussten, um die Kupplung zu wechseln und gingen als 21. in die heute Etappe. Aber sie fuhren als sechstschnellstes Auto durch CP1 und beendete die Prüfung als Vierte. Das gibt ihnen eine gute Position für die nächste Prüfung am Sonntag.
Joan "Nani" Roma und Lucas Cruz gingen als 14 in die zweite Mauretanien-Etappe und hielten den achten Platz bis zum CP1. Aber der Spanier überschlug sich mit dem Mitsubishi Pajero/Montero Evolution in den Dünen 112km vor Prüfungsende. Keiner des Teams wurde verletzt, aber der Überschlag kostete den Platz unter den Top 10.
Stéphane Peterhansel:
"Heute morgen dachte ich, dass die Etappe härter wird. Normalerweise hat diese Sorte Prüfung weichen Sand und Dünen, aber wir hatten nur ein paar Dünen. Es war weich, aber nicht so lang. Wir haben versucht den Spuren der Motorräder zu folgen. Es ist wichtig die Konzentration zu halten und der korrekten Linie zu folgen. Kurz vor dem Ende blieb ich in einer der letzten Dünen hängen. Wir haben versucht mit hohen Reifendruck durchzukommen, aber das war nicht so einfach. Wir haben rund zehn Minuten verloren und dann hatten wir einen Platten und mussten anhalten und den Reifen wechseln. Heute morgen waren wir Fünfte und jetzt sind wir Dritte, aber der Abstand zwischen uns und dem Führenden ist noch der selbe, wir müssen das alles nächste Woche einholen. "
Luc Alphand:
"Es war wieder ein frustrierender Tag für uns. Es lief nicht sauber und wir sind zwei Mal steckengeblieben. Wir waren genauso schnell wie die anderen, als wir zum ersten Mal steckengeblieben sind. Das war kein Problem, aber dann sind wir zum zweiten Mal hängen geblieben. Es war sehr weich. Es ist so frustrierend, wenn du anhalten musst, aus dem Wagen aussteigen, die Sandplates holen und das Auto befreien musst. Das alles kostete kostbare Zeit – sieben Minuten verschenkt – und dann mussten wir wieder anhalten, um die Reifen wieder aufzublasen. Aber wir sind hier angekommen und wir werden nächste Woche unser Bestes geben. "
Hiroshi Masuoka:
"Wir diesen Morgen als 23. Auto gestartet. Es war schwierig durch eine Reihe von Standstürmen zu fahren. In manchen Passagen war die Sicht weniger als 30 Meter. Es war eine Wand aus Sand. Ich konnte nicht viele Autos sehen. Pascal hat einen tollen Navigationsjob gemacht. Ich war gerade dabei in die Dünen einzubiegen, als wir bewusst wurde, dass wir das nicht schaffen würden. So haben wir rumgedreht und haben Luft aus den Reifen gelassen. Das war eine gute Entscheidung, da wir sauber durch die Dünen kamen. "
Dominque Serieys (Teamchef MMSP):
"Natürlich ist die Sicherheit sehr wichtig bei der Rallye und so respektieren wir die Entscheidung der Organisation die Etappe zu verkürzen. Stéphane und Hiroshi sind eine sehr gute Etappe heute gefahren und das hat Hiroshi in eine gute Ausgangsposition für Sonntag gebracht. Luc ist auch im Soll und wir liegen nun auf Platz drei und vier. Zu Beginn der Rallye hatten wir eine Teambesprechung und das Ziel war die Top 5 und rund 20 Minuten Rückstand zum Führenden nach dieser Etappe. Wir werden hetzt noch härter angreifen und mehr Druck auf den Führenden ausüben. Nani hatten einen langsamen Überschlag in den Dünen. Keiner wurde verletzt und der Wagen war wieder auf seinen Rädern, aber sie hatten das Problem den Motor zu starten und mussten auf den Serviectruck warten. Wir werden den Wagen in Atar wieder aufbauen und wie müssen auch herausfinden, warum wir diese Kupplungsprobleme haben. Das ist noch nie vorher passiert."

diese Dakar Rallye Nachricht