Pärchenweise fanden sich die vier Mitsubishi-Werskfahrer im Ziel der dritten Etappe ein. Stéphane Peterhansel und Luc Alphand belegten die Ränge 3 und 4, Hiroshi Masuoka und Nani Roma fuhren auf die Plätze 7 und 8. In der Gesamtwertung ist Peterhansel als Vierter bestplatzierter Mitsubishi-Mann. Von Rang 6 bis 8 liegen Masuoka, Roma und Alphand mit gut elf Minuten Rückstand auf den Führenden Carlos Sainz direkt hintereinander.

Stéphane Peterhansel:
Es war nicht einfach. Die Etappe war nicht so lang, aber sehr hart. Es gab viel Staub, wahrscheinlich haben wir mehr als 100 Motorräder überholt und dabei muss man sehr aufpassen. Ich ging kein Risiko ein. Ich habe es lieber, wenn ich die Etappe am Morgen nicht eröffnen muss, also bin ich jetzt in einer guten Position. Wir kennen den Anfang der Etappe gut, aber es wird ein langer Tag. Normalerweise sind die Etappen in Marokko rund 300 km lang, aber diese wird viel länger.

Luc Alphand:
Ich begann langsam, da ich keinen Plattfuß riskieren wollte. Nach den ersten 25 km gab es einige Steine und vielleicht sind wir etwas zu langsam gefahren. Es gab jede Menge Staub und wir mussten zu viele Motorräder überholen. Hinterher ging es viel besser. Wir wurden einige Male von einer parallelen Strecke abgelenkt, aber das war nichts Ernstes.

Hiroshi Masuoka:
Neunzig Kilometer vor dem Ziel waren vier Motorräder und ein Quad in einem Wadi, das verursachte viel Staub. Wir trafen einen großen Stein und beschädigten die Servolenkung. Dadurch war es schwierig die Etappe überhaupt zu beenden.

Nani Roma:
Das war kein so guter Tag. Ich hatte zwei Reifenschäden und ein Problem mit einem Stoßdämpfer. Der Wagenheber funktionierte nicht richtig, weswegen wir das Rad manuell wechseln mussten. Ich erwartete einen Platz um Rang 15, deshalb ist Rang 8 okay, denn nach den Reifenschäden verlor ich etwas die Konzentration. Außerdem kostete uns die Unterbrechung sechs Minuten. Das war frustrierend.