Der Extremskifahrer Guerlain Chicherit und Beifahrer Matthieu Baumel starteten von der siebten Position im Sandwich zwischen Giniel de Villiers und Miguel Barbosa in die Marokko-Etappe. Der Franzose hatte am PC1 die neunte Position inne und stabilisierte seinen Platz bis ins Ziel, um seinen neunten Gesamtrang zu halten.
Nasser Saleh Al-Attiyah und sein französischer Beifahrer Alain Guehennec starteten die dritte Etappe als 15., zwei Minuten vor Teamkollegin Jutta Kleinschmidt und im Staub des Amerikaners Mark Miller. Am PC1 lagen sie auf Platz elf, beendeten aber die Prüfung auf Rang zehn, wo sie auch in der Gesamtwertung liegen.
Die Deutsche Kleinschmidt und die schwedische Berfahrerin Tina Thörner kletterten nach der letzten Europa-Etappe mit Etappenplatz 16 noch auf den 35. Gesamtrang. Aber der turbulente Auftakt von Europa setzte sich auch in Afrika fort, als ihr X3CC ein kleines Feuer entzündete.
Das Feuer konnte schnell gelöscht werden und die Deutsche konnte wenige Minuten später weiterfahren. Momentan hat sie den 20. Platz in der Etappenwertung und steht nun auf dem 23. Platz.
"Es ist erst der dritte Tag der Rallye und wir haben noch einen langen Weg vor uns", sagte X-Raid Teamchef Sven Quandt. "Ich würde am Liebsten Marokko verlassen und nicht mehr als einen 20-minütigen Rückstand auf die Spitze haben. Jutta hat heute etwas Zeit verloren, aber Paulo ist zurück im Rennen und Guerlain und Nasser sind gut unterwegs, sind sicher platziert und halten ihren Wagen in einem guten Zustand. Wir sind vor Jean-Louis Schlesser und so bin ich im Moment ziemlich zufrieden."
Der Spanier José-Luis Monterde und Jean-Marie Lurquin begannen die erste Afrika-Etappe auf Platz 26 in der Gesamtwertung und waren 41. am ersten PC. In Ziel kamen sie als 35. an.

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