Sie haben als Lokalmatador die Aufgaben für Ihr Heimpublikum erfüllt, oder?
Carlos Sousa: "Es ist klasse, vor einer so tollen Kulisse zu starten und die Rallye Dakar auch noch anzuführen. Für Portugal ist diese bedeutende Rallye sehr wichtig. Ich starte mit dem Lagos-Team und der Einsatz-Mannschaft von Phoenix-Teamchef Ernst Moser zum ersten Mal bei diesem Wüsten-Klassiker in einem Volkswagen Race Touareg, der einfach fantastisch ist."

Mit welcher Strategie haben Sie die Prüfungen angegangen?
Carlos Sousa: "Auf der ersten Prüfung haben mein deutscher Beifahrer Andreas Schulz und ich natürlich unser Bestes gegeben. Als wir mit einem so deutlichen Vorsprung vorn lagen, brach eine regelrechte Euphorie aus. Wir mussten uns sogar selbst ein wenig bremsen, um es auf der zweiten Etappe nicht zu übertreiben."

Was haben Sie sich für die bevorstehenden Prüfungen in Afrika vorgenommen?
Carlos Sousa: "Wir haben eine ideale Ausgangsposition: In der Gesamtwertung liegen wir vorn, aber wir müssen die erste Prüfung in Marokko nicht als erstes Team starten. Es ist im Hinblick auf die Navigation sicher ein großer Vorteil, dass wir erst als Neunte starten und nicht die Strecke eröffnen müssen."