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Mclaren am Ende?

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 07:45

Beiträge: 8368
Ich denke, Mclaren ist am Ende seiner Zeit als Topteam angelangt. Sie haben ganz offensichtlich nicht mehr das Kapital und das Know How im Entwicklungswettrennen mit Red Bull und Ferrari mitzuhalten.
Wenn man sieht, wie der Red Bull jetzt wieder das dominante Auto ist, wie Ferrari aus der Gurke ein gutes Rennauto gebaut hat und wenn man dann sieht, wie Mclaren mehr und mehr Chancenlos rumgurkt, obwohl man phasenweise das beste Auto hatte, wenn man sieht, wie massiv sie Zuverlässigkeitsprobleme haben, das zeigt, daß Mclaren nicht mehr das Topteam ist, das sie mal waren. Der große Trumpf von Mclaren, das man sehr gut weiterentwickelte ist weg und wirklich gute Autos hat Mclaren seit 1998 nur zweimal geschafft - 2005 war man aber zu unzuverlässig und 2007 zu unprofessionel und da was draus zu machen.
Spätestens beim nächsten größeren Reglementsumbau ist Mclaren weg von Fenster wird den Weg von Williams gehen.
GO Lewis

Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 10:22

Beiträge: 39269
Prinzipiell bin ich da sogar deiner Meinung. Geldgeber laufen weg, sogar die 50%-Teilhaber aus Bahrain sollen sich ja zurückziehen, dazu verliert man in Hamilton schon den besseren McLaren-Fahrer.

Aber dass man jetzt seit zwei Rennen hinterherfährt, würde ich dafür nicht als Maßstab nehmen. McLaren hinkte dieses Jahr schon mal hinterher und hat dann in Hockenheim ein Entwicklungspaket gebracht, mit dem man einige Rennen dominant an der Spitze war.

Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 12:32

Beiträge: 7931
automatix hat geschrieben:
Ich denke, Mclaren ist am Ende seiner Zeit als Topteam angelangt. Sie haben ganz offensichtlich nicht mehr das Kapital und das Know How im Entwicklungswettrennen mit Red Bull und Ferrari mitzuhalten.

Du sprichst aber jetzt nicht von dem Team, dass vor 4 Wochen noch hochgejubelter WM-Favorit war, oder...?

Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 16:31

Beiträge: 8368
Mav05 hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:
Ich denke, Mclaren ist am Ende seiner Zeit als Topteam angelangt. Sie haben ganz offensichtlich nicht mehr das Kapital und das Know How im Entwicklungswettrennen mit Red Bull und Ferrari mitzuhalten.

Du sprichst aber jetzt nicht von dem Team, dass vor 4 Wochen noch hochgejubelter WM-Favorit war, oder...?


doch - denn sie haben es ja aus Mangel an Resourcen selber verloren - keine Weiterentwicklung und dann auch noch defekte, die wichtige Punkte kosten - jeder 2. Boxenstopp geht daneben, das ist eines Topteams unwürdig. Was hilft mir ein Stopp in 2,5 Sekunden, wenn dann der nächste wieder 5 Sekunden dauert?
Nach Monza hat man groß von Angriff und von 7 Siegen gesprochen in den letzten Rennen und mit jeden Rennen ist man weiter weg von der Spitze.
Mclaren hatte dieses Jahr seine in meinen Augen letzte Chance, WM zu werden und die haben sie verstümpert - nächstes Jahr kosten die Motore Geld, Hamilton ist weg und ob Button/Perez den so ersetzen können, da hab ich meine Zweifel.

wenn man anschaut, was Mclaren 2009 aus einer Gurke gemacht hat, dann sieht man deutlich die letzten Jahre, das man keine bessere Weiterentwicklung mehr schafft als die Gegner, eher im Gegenteil
GO Lewis

Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 18:03

Beiträge: 39269
Wobei das mit dem McLaren entwickelt doch auch weit hergeholt ist. Das war in drei oder vier Jahren so, aber da hatte man anfangs wirklich eine Gurke. Und aus einer Gurke mehr rauszuholen scheint leichter zu sein, klappte dieses Jahr auch bei Ferrari.

Ansonsten verlor McLaren über die Saison hinweg schon oft den Anschluss oder entwickelte sich nicht wirklich weiter

Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 19:50

Beiträge: 7931
Naja, tendenziell würde ich der These schon zustimmen, dass McLaren immer das Team mit dem größten Entwicklungspotential war. Aber jetzt 2012 an den letzten 3 Rennen festzumachen dass das nicht mehr so ist halte ich doch für sehr gewagt - in einer Saison, wo sich fast im Wochentakt das Kräfteverhältnis verschiebt...
Was übrigens mal wirklich interessant wäre - ein einigermaßen repräsentativer Vergleich, wieviel die Teams wirklich entwickeln. Würde gerne mal sehen, ob die mit der Korea-Konfiguration wirklich effektiv 2sec schneller fahren als mit dem Melbourne-Auto oder ob da auch viel schöngerechnet ist. Wenn dem wirklich so ist müßten die ja irgendwann das Niveau dieses RedBull X-Dings fahren können...

Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 20:30
AWE AWE

Beiträge: 13291
Wir haben dieses Jahr das Jahr Radiergummis . Alles steht und fällt zuerst mal mit den Reifen . Wer die hinbekommt ,fährt vorne mit ( siehe Sauber in Japan ) wer es eine Woche später versiebt ,kackt hinten rum .
Wir hatten dieses Jahr Leute auf dem Podium ,die unter "normalen" Umständen ,den Weg dahin nicht gefunden hätten .

Anhand eines Katastrophen-WE nun den Untergang des Abendlandes herauf zu beschören ,halte ich für reichlich übertrieben . Diese WE s hatten sie alle ,die Top-Teams in der F1 und die die es mal werden wollen .

Als Fan der Lebensleistung von Dennis könnte ich es mir jetzt realativ machen und sagen , Withmarsch gehört in die Wüste geschickt . Vielleicht wärs die richtige Entscheidung ,nur kommt die leider ein paar Jahre zu spät .

Leider scheint es so zu sein ,das Dennis das Team an der langen Leine hält . Verstehe ich ehrlich gesagt nicht ,aber er wird wissen ,warum er es tut .

Ich glaube nicht ,das McLaren den Williams Weg gehen wird nur weil die jetzt einen Störfaktor ( einen verdammt schnellen ,zugegeben ) weniger haben . Ist ja nun nicht so ,das der zur Konkurenz geht sondern wohl eher zu einem
Mitbewerber .

Aber in Anbetracht der "neuen " F1 a la 2014 wäre es wohl im Interesse des Teams ,wenn da Dennis wieder an der
sichtbaren Spitze steht . Das hat sowohl bei den Zulieferfirmen bei den Sponsoren als auch bei den anderen Teams mehr Gewicht .

Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 21:41

Beiträge: 19138
Zunächst muss man wohl sagen, dass Automatix großer Hamilton-Fan ist. Die McLaren-kritischen Äusserungen wundern mich daher überhaupt nicht, jetzt wo Hamilton das Team verlässt und es dort wohl auch zu Verstimmungen zwischen Hamilton und McLaren kam. Ist nicht bös gemeint Automatix, aber du musst zugeben dass das auch eine Rolle bei deinen Äusserungen spielt.

Rein von der Sache her finde ich, hat Automatix in einigen Punkten sicher Recht, aber ich halte vieles auch für übertrieben.

Kritisch sehe ich derzeit die Fahrerpaarung von McLaren für 2013. Damit rutscht man vorerst wirklich in die zweite Liga ab - und das mindestens auf 2-3 Jahre gesehen. Denn wer erwartet schon ernsthaft, dass 2014 ein Vettel, Alonso oder Hamilton im McLaren sitzt? Wobei letzterer durchaus zurückkehren könnte, wenn er bei Mercedes 2013 ein echtes Flopjahr erlebt.

Button ist definitiv nicht so schnell wie Hamilton, auch wenn er mit mehr Köpfchen fährt als Hammie und 2011 besser war, als Hammie schwächelte. Er gehört trotzdem nicht in die absolute Topliga, in der sich Alonso, Hamilton und Vettel bewegen. Natürlich ist Button kein schlechter Fahrer und mit einem guten Auto kann er auch die WM holen, siehe 2009.

Perez halte ich zwar für schnell, aber noch zu unkonstant und unerfahren. Vielleicht kann McLaren ihn zu einem Topfahrer formen, man wird es sehen. Ich erwarte, dass er 2013 erstmal die klare Nr.2 im Team sein wird und ich persönlich hätte einen di Resta oder einen Hülkenberg geholt, die sind konstanter und schnell sind die auch beide.


Über Perez kommt dann auch die Brücke zur wirtschaftlichen Situation bei McLaren. Angeblich könnte Vodafone Ende 2013 bei McLaren aussteigen. Durch Perez hat man die Chance auf einen neuen potenten Sponsor: Telmex.

Klar, der Gedanke dass mittlerweile auch ein Team wie McLaren die Fahrer nach solchen Gesichtspunkten aussucht, ist zunächst besorgniserregend. Sowas kennt man sonst ja nur von Teams wie Williams (Maldonado), Sauber (Perez) oder Lotus (Senna, Petrov). Andererseits hat Perez ja auch schon einige gute Rennen gezeigt und wenn er zuviel Mist baut, sortiert man ihn halt Ende 2013 wieder aus und holt di Resta.

Nicht zu vergessen, dass McLaren meines Wissens seit diesem Jahr für die Mercedes-Motoren zahlen muss - klar reisst das ein Loch in die Kasse.

Was das sportliche Kraft und die Entwicklungspotenz von McLaren angeht, gibt es meiner Meinung nach keinen Anlass zur Sorge. McLaren hat von Hockenheim bis Singapur mit einem deutlich verbesserten Auto zurückgeschlagen. Das war beeindruckend und hat gezeigt, dass man durchaus in Sachen Entwicklung mit allen anderen Teams mithalten kann.

Durch die zwei schlechten Rennen in Japan und Korea darf man sich nicht blenden lassen. Hamilton hatte bekanntlich in beiden Rennen (in Suzuka auch im Quali) technische Macken am Auto, die mit dem Speed nichts zutun haben und plumpe Zuverlässigkeitsprobleme waren. Button fuhr in Suzuka ein gutes Rennen - wenn auch die Strategie etwas schwach war. Und in Korea verpatzte er zwar das Quali, hätte im Rennen aber sicher mehr ausreichten können.

Kaum ein Team war in den letzten 15 Jahren so konstant vorn dabei wie McLaren. Eigentlich nur Ferrari. Das verdient großen Respekt und ich erwarte nicht, dass sich das so schnell ändern wird. Letztlich ist halt nur Red Bull jetzt wohl dauerhaft als 3. großes Team hinzugekommen. Ob die ohne Newey auch noch vorn sein werden, wird man in einigen Jahren sehen. Man darf da sicher Zweifel haben.

Alles in allem glaube ich nicht, dass McLaren technisch und finanziell zurückfallen wird. Natürlich kann man nichts ausschließen, aber McLaren ist ein großes Unternehmen und neben der F1 vielleicht auch etwas besser aufgestellt als Williams und Sauber.

Lediglich das "Fahrerproblem" könnte sich zu einem größeren Problem entwickeln, wenn Button schwächelt (was er 2012 auch schon tat) und Perez sich nicht als Glücksgriff erweist. Dann muss McLaren schnellstens sehen, dass man für 2014 einen anderen Topfahrer gewinnt (Raikkönen? Rosberg?).


Kurz anmerken möchte ich noch, dass sich Porsche angeblich momentan auf die F1 vorbereitet, ein neues Motorsportzentrum baut und seine Fahrer für Le Mans bei McLaren (!!!) im Simulator vorbereiten soll. Wer weiß, vielleicht hat McLaren in wenigen Jahren den VW-Konzern an seiner Seite?! Das würde ganz neue Perspektiven ergeben.
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Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 21:52

Beiträge: 19138
Sorry für Doppelpost.
Zuletzt geändert von formelchen am Montag 15. Oktober 2012, 22:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 22:18

Beiträge: 8368
ja, aber der Entwicklungsschritt kostete massiv an Zuverlässigkeit - in Singapur verlor Hamilton so einen theoretisch möglichen Sieg oder P2, Button kostete das Startplätze in Japan - und im Gegensatz zu Red Bull ist man nicht schnell genug, um die Ausfälle durch Siege zu kompensieren. Und kein Team macht so viele Fehler wie Mclaren, das ging los in Spanien, wo man Hamilton mit zu wenig Sprit das Rennen geklaut hat, die Getriebeprobleme und jeden 2. Boxenstopp, den sie verhauen
und ich bin seit Ende der 80er Mclarenfan, lange bevor Lewis zum Team kam und ich mach mir sorgen, denn sie haben so oft in den letzten Jahren die WM Chance nicht genutzt und das Beispiel Williams steht nunmal im Raum, was mit ehemaligen Topteams so passieren kann, wenns Management nicht mehr passt.
GO Lewis

Beitrag Montag 15. Oktober 2012, 22:38

Beiträge: 19138
automatix hat geschrieben:
ja, aber der Entwicklungsschritt kostete massiv an Zuverlässigkeit - in Singapur verlor Hamilton so einen theoretisch möglichen Sieg oder P2, Button kostete das Startplätze in Japan - und im Gegensatz zu Red Bull ist man nicht schnell genug, um die Ausfälle durch Siege zu kompensieren. Und kein Team macht so viele Fehler wie Mclaren, das ging los in Spanien, wo man Hamilton mit zu wenig Sprit das Rennen geklaut hat, die Getriebeprobleme und jeden 2. Boxenstopp, den sie verhauen
und ich bin seit Ende der 80er Mclarenfan, lange bevor Lewis zum Team kam und ich mach mir sorgen, denn sie haben so oft in den letzten Jahren die WM Chance nicht genutzt und das Beispiel Williams steht nunmal im Raum, was mit ehemaligen Topteams so passieren kann, wenns Management nicht mehr passt.


Die Zuverlässigkeitsprobleme sind wirklich eklatant. Wobei Mercedes und Red Bull da ja auch dieses Jahr echt schwach waren.

Aber hatten Hamiltons Probleme in den letzten drei Rennen wirklich mit den letzten Updates zutun? Ich bezweifel es.
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Beitrag Dienstag 16. Oktober 2012, 21:50

Beiträge: 39269
formelchen hat geschrieben:
Kurz anmerken möchte ich noch, dass sich Porsche angeblich momentan auf die F1 vorbereitet, ein neues Motorsportzentrum baut und seine Fahrer für Le Mans bei McLaren (!!!) im Simulator vorbereiten soll. Wer weiß, vielleicht hat McLaren in wenigen Jahren den VW-Konzern an seiner Seite?! Das würde ganz neue Perspektiven ergeben.


Hast du da mit dem McLaren-Simulator Quellen?

Beitrag Dienstag 16. Oktober 2012, 23:10

Beiträge: 19138
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Kurz anmerken möchte ich noch, dass sich Porsche angeblich momentan auf die F1 vorbereitet, ein neues Motorsportzentrum baut und seine Fahrer für Le Mans bei McLaren (!!!) im Simulator vorbereiten soll. Wer weiß, vielleicht hat McLaren in wenigen Jahren den VW-Konzern an seiner Seite?! Das würde ganz neue Perspektiven ergeben.


Hast du da mit dem McLaren-Simulator Quellen?


Auf AMS gibt es einen Bericht, dort wird geschrieben dass Porsche bereits Stunden für die Fahrer des Le Mans-Projekts im McLaren-Simulator gebucht hat.


Hier ein Auszug:

Porsche macht wieder großen Motorsport. 2014 tritt der schwäbischen Sportwagenhersteller in der Langestreckenweltmeisterschaft mit seinem Highlight Le Mans an. Doch die Gerüchte reißen nicht ab, dass es sich dabei nur um ein Warm-up für die Formel 1 handelt.
Der letzte Gesamtsieg eines Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans datiert aus dem Jahr 1998. Damals gewannen Stéphane Ortelli, Yannick Dalmas und Allan McNish in einem Porsche 911 GT1. 2014 will die Marke, die 16 Mal in Le Mans erfolgreich war, mit einem LMP1-Auto an die Sarthe zurückkehren.

Dafür entsteht in Weissach ein neues Kompetenzzentrum. Mitte nächsten Jahres sind die ersten Testfahrten mit dem Renner geplant, der Audi und Toyota unter Druck setzen soll. Das ist der bekannte Teil der Geschichte.

Die Szene weiß mehr. Zum Beispiel, dass Porsche für sein Le Mans-Projekt ungewöhnlich viele Fachkräfte mit Formel 1-Background anheuert. Der frühere BMW-Logistikchef Fritz Enzinger soll die Einsätze leiten. Auch Motorenenexperte Alex Hitzinger, Chefingenieur Mike Krack und Chefmechaniker Urs Kuratle folgen dem Ruf nach Weissach.

Nicht nur bei Sauber werden Formel 1-Leute abgeworben. Auch andere Teams verzeichnen Abgänge Richtung Deutschland. Und selbst die Konzerntochter Audi. Alle werden offenbar mit dem Köder abgelockt, dass man mittelfristig im ganz großen Motorsport mitspielen wolle.

Das neue Kompetenzzentrum in Weissach soll eine Rennfabrik vom Feinsten werden. Die Genehmigungsverfahren für einen State-of-the-Art Windkanal laufen. Für die künftigen Porsche-Fahrer sind im McLaren-Simulator bereits Stunden gebucht worden. Im Formel 1-Fahrerlager fragt man sich, ob der Aufwand wirklich nur für das Le Mans-Projekt gedacht ist.

Bislang scheiterten sämtliche Formel 1-Pläne im VW-Konzern am Veto von Übervater Ferdinand Piech. Doch da soll jetzt ein Umdenken stattgefunden haben. Das neue Motorenreglement mit 1,6 Liter-V6-Turbomotoren mit Direkteinspritzung und Hybridtechnologie ist für Porsche interessant. Sollte eine Budgetdeckelung kommen, wäre ein Formel 1-Engagement zu vernünftigen Preisen machbar.
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Beitrag Donnerstag 18. Oktober 2012, 11:32

Beiträge: 1614
der vw-konzern wird doch seit jahren in die f1 geschrieben. was ist passiert davon? nichts...

Beitrag Donnerstag 18. Oktober 2012, 13:23

Beiträge: 19138
thoraya hat geschrieben:
der vw-konzern wird doch seit jahren in die f1 geschrieben. was ist passiert davon? nichts...



Ja das stimmt. Aber das was oben im Artikel steht - sprich dass sie überall F1-Leute abwerben, ein Motorsportzentrum aufbauen etc. wird sich der Autor ja nicht aus den Fingern gesogen haben und könnte schon ein Indiz sein.

Genauso hat VW immer an der F1 bemängelt, dass es dort nicht um neue Technologien geht - mit den neuen Motoren ändert sich dies aber. Und bei Turbo-Motoren ist VW ja auch in der Serie sehr stark vertreten.
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Beitrag Donnerstag 18. Oktober 2012, 14:19

Beiträge: 39269
In Le Mans arbeiten viele Ex-F1-Fachkräfte bei verschiedenen Teams.

Beitrag Donnerstag 18. Oktober 2012, 16:15

Beiträge: 19138
MichaelZ hat geschrieben:
In Le Mans arbeiten viele Ex-F1-Fachkräfte bei verschiedenen Teams.



Ich weiß, in der DTM ja auch der eine oder andere.
BMW hat gerade erst Chris Dyer geholt.

In den nächsten 3 Jahren sehen wir VW bzw. Porsche auch sicher nicht in der F1, aber ausschließen darf man auch nichts.
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Beitrag Montag 22. Oktober 2012, 19:50

Beiträge: 2951
Also eine Rückkehr der Kombi McLaren-Porsche fände ich schon sehr schön, mit dem neuen Motorenreglement kann ich mir das auch für den Konzern eher vorstellen. Porsche wäre da auch am ehesten vorstellbar, VW hat glaube ich zu wenig sportliches an sich und Audi baut sich schon im Langstreckensport und gerade Le Mans sehr viel Prestige auf, da muss man die Marke nicht auch noch in die F1 bringen. Porsche ist zwar auch im Langstreckensport verwurzelt und ich sehe sie auch längerfristig wieder in der LMP1 neben Audi, aber F1-Motoren sind da auch gut möglich. Mit denen und eventuell neuen Geldgebern durch Perez sieht es für McLaren doch gar nicht mehr so schlecht aus für 2014. Und das man 2013 weniger als mindestens die dritte Kraft hinter Red Bull und Ferrari ist, kann ich mir auch nicht vorstellen. Und auch die müssen erstmal ein gescheites Auto hinstellen.
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011

Beitrag Montag 22. Oktober 2012, 20:24

Beiträge: 7931
Ich weiß nicht, irgendwie paßt bei mir Porsche und F1 nicht - zumal mir da immer noch dieser Wiedeking-Spruch von "Wir brauchen keinen sportlichen Wettkampf" im Kopf ist. Für mich hat eine klassische Sportwagenmarke wie Porsche immer noch in LeMans ihre Tradition - und Audi wird die auch nach all den Erfolgen dort nie haben. Also für mich wäre klar, dass dann Audi in die F1 müßte....
Was die McLaren-Geschichte betrifft - nur weil sich bei denen mal jemand im Simulator einmietet (der ja angeblich der beste sein soll und den auch andere "Kunden" schon genutzt haben) daraus ne große Story für die Zukunft zu basteln halte ich schon für sehr gewagt...

Beitrag Montag 22. Oktober 2012, 21:44

Beiträge: 2951
Bei der Simulator-Geschichte wäre es halt hilfreich zu wissen, was da genau getestet wurde. Wenn man einfach eine Simulation des geplanten LMP1-Fahrzeugs da hat testen lassen, damit die Fahrer schon mal eine ungefähre Idee dessen bekommen, was sie erwartet, ist es wohl keine so große Sache. Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob man mit diesem speziell auf den McLaren-F1-Wagen zugeschnittenen Simulator das Fahren in einem LMP1 so gut nachbilden kann, dass es für die Fahrer irgendwie informativ ist. Vor allem dürften das ja wohl Leute wie Timo Bernhard oder Mike Rockenfeller sein, die an sich eigentlich schon genug Ahnung von solchen Fahrzeugen haben.
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011

Beitrag Dienstag 23. Oktober 2012, 01:29

Beiträge: 16
Auf jeden Fall ist Porsche geeigneter für die F1 als Schmerzedes. Die haben sich ja in den drei Jahren unglaublich abgrundtief blamiert. Solange der Haugk bleibt, bleibt das auch so.

Aber eben, die Schmierlinge können viel schreiben und sind begabte «Aus-jeder-Mücke-einen-Elefanten-Macher».

Beitrag Dienstag 23. Oktober 2012, 09:58

Beiträge: 0
Alain13 hat geschrieben:
Auf jeden Fall ist Porsche geeigneter für die F1 als Schmerzedes. Die haben sich ja in den drei Jahren unglaublich abgrundtief blamiert. Solange der Haugk bleibt, bleibt das auch so.

Aber eben, die Schmierlinge können viel schreiben und sind begabte «Aus-jeder-Mücke-einen-Elefanten-Macher».


wie kommst du denn auf den mercedes-porsche vergleich?
wenn dann kommt porsche nur als motorenhersteller, und dort war mercedes in den letzten jahren ziemlich erfolgreich.
nur weil das "werksteam" schlecht ist muss man nicht gleich die ganze f1-geschichte von mercedes schlecht reden.

Beitrag Dienstag 23. Oktober 2012, 12:08

Beiträge: 16
Mach ich überhaupt nicht. Die ersten Jahre unter Neubauer waren wirklich stark. Sogar unter Sauber in den Prototypen waren sie stark. Danach kauften sie Illmor ein und dadurch haben sie einen starken Motor.

An sich bin ich sowieso der Auffassung, die Autowerke sollen Motoren liefern aber keine Rennteams haben. Daher bis ich für den Abschied jedes Werkteams und begrüsste das Aussteigen von Toyota, Honda, Renault etc. Diese Werkteams gehören in die WTCC und lokalen/regionalen TW-Serien (oder von mir aus auch in die DTM, was viel mehr F1 als TW ist).

Beitrag Dienstag 23. Oktober 2012, 12:13

Beiträge: 1036
Alain13 hat geschrieben:
Mach ich überhaupt nicht. Die ersten Jahre unter Neubauer waren wirklich stark. Sogar unter Sauber in den Prototypen waren sie stark. Danach kauften sie Illmor ein und dadurch haben sie einen starken Motor.

An sich bin ich sowieso der Auffassung, die Autowerke sollen Motoren liefern aber keine Rennteams haben. Daher bis ich für den Abschied jedes Werkteams und begrüsste das Aussteigen von Toyota, Honda, Renault etc. Diese Werkteams gehören in die WTCC und lokalen/regionalen TW-Serien (oder von mir aus auch in die DTM, was viel mehr F1 als TW ist).


Ahhh, also ferrari auch :D

Beitrag Dienstag 23. Oktober 2012, 12:38

Beiträge: 19138
Alain13 hat geschrieben:
Auf jeden Fall ist Porsche geeigneter für die F1 als Schmerzedes. Die haben sich ja in den drei Jahren unglaublich abgrundtief blamiert. Solange der Haugk bleibt, bleibt das auch so.

Aber eben, die Schmierlinge können viel schreiben und sind begabte «Aus-jeder-Mücke-einen-Elefanten-Macher».



Mercedes hat sich das damals sicher alles etwas leicht vorgestellt. Man dachte man kauft das WM-Team und fährt damit automatisch vorne mit. Schumacher hat das auch gedacht - dies gab er diese Tage im Interview zu.

Wobei man sehen muss, dass Mercedes mit McLaren in einigen Punkten nicht einig war und als sich die Chance bot günstig ein eigenes Team zu kaufen, hat man es halt gemacht. Dass es dann das WM-Team war, kann man Mercedes ja nicht vorwerfen. Man kann ihnen höchstens die Naivität vorwerfen, dass man glaubte innerhalb von 2-3 Jahren wieder die WM holen zu können.
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