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HAAS F1 Team

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Mittwoch 26. November 2014, 11:37

Beiträge: 4337
Jetzt wurde ja der Einstieg des Haas F1 Teams auf 2016 verschoben.
Fahrer sind noch offen, Motor anscheinend Ferrari.
Hoffe nur das es nicht wieder ein Blindgänger wird, wie so oft wenn es sich um ein US F1 Team handelt :D

Eure Meinung dazu.

Bild

http://youtu.be/WXTXDc4y2EY
Bin nicht weg ... aber auch nicht da.

Beitrag Mittwoch 26. November 2014, 14:41

Beiträge: 39243
Ich denke schon, dass das Projekt seriös ist. Aber wenn sich nicht grundlegend in der F1 mal was ändert, werden solche Teams halt keine Chance haben, Erfolg zu haben.

Beitrag Mittwoch 26. November 2014, 15:50

Beiträge: 7918
Und wie soll sich was ändern wenn Dir alles was sinnvoll wäre nicht gefällt...?

Beitrag Mittwoch 26. November 2014, 16:41

Beiträge: 1680
der einstieg von haas war doch nie wirklich anders als 2016 geplant und komuniziert. lediglich nach den pleiten von caterham und marussia kam es zu gerüchten und wunschdenken.

Beitrag Mittwoch 26. November 2014, 17:13

Beiträge: 39243
Mav05 hat geschrieben:
Und wie soll sich was ändern wenn Dir alles was sinnvoll wäre nicht gefällt...?


Was für einen unfassbaren Blödsinn du da schreibst. DIR gefallen meine Wünsche nicht und sinnvoll ist ja in deinen Augen immer nur das, was dir gefällt.

Außerdem glaube ich kaum, dass die auf meine Meinung Rücksicht nehmen :roll:

Beitrag Mittwoch 26. November 2014, 19:45

Beiträge: 7918
Tja Micha, ob Du in diesem Belang überhaupt einschätzen kannst was Blödsinn ist und was nicht wage ich mal zu bezweifeln - zumindest bringst Du eine nicht zu glaubende Naivität hervor...

Man sagt dass das derzeitige Motorenkonzept VIEL ZU TEUER und VIEL ZU KOMPLIZIERT wäre und ausserdem von den Fans nicht angenommen wird - was kommt von Dir? Ja, das ist schon teuer, aber ein Problem ist das nicht, vielmehr machen wir lieber alles frei damit es noch teurer wird... Nicht dass ich was gegen freie Entwicklung hätte, das gehört zur F1, aber dann doch bitte im eng gesteckten Rahmen eines vernünftigen Reglements und nicht mit Motorentechnik die an ein NASA-Programm erinnert...

Dann sage ich Dir dass es für ein 10-Mann-Rennteam unmöglich ist aus dem NICHTS eine HighTech-Schmiede mit so Technologien wie Verbundwerkstoff usw. auf die grüne Wiese zu stellen und dass man deshalb für Teams mit solchen Background eine - nennen wir es mal MotoGP-like - "open"-Möglichkeit und kaufbare Einsteiger-Chassis braucht um in Zukunft wieder neu aufsteigenden Teams überhaupt eine Chance zu geben und ihnen Zeit zu lassen ihre Logistik usw. auf F1-Niveau anzuheben - von Dir kommt nur dass das Blödsinn wäre und doch alles kein Problem wenn die es nur richtig anstellen würden...

Stattdessen kommst Du dann immer wieder mit Deiner Budgetgrenze ums Eck - mal abgesehen von der Durchführbarkeit, selbst wenn Du den Großen für 3 Jahre den Windkanal komplett verbietest kommt ein Team wie Haas oder Caterham da nicht annähernd ran weil die "Großen" jede Eventualität sch x-mal durchgespielt haben und da nur mal bisschen in ihren Altbeständen blättern müssen um ein paar ahnungslose Neueinsteiger gnadenlos an die Wand zu fahren...

Überleg doch einfach erstmal und sieh nicht alles nur mit der rosaroten Theorie-Brille...

Beitrag Donnerstag 27. November 2014, 15:15

Beiträge: 39243
Mav05 hat geschrieben:
Tja Micha, ob Du in diesem Belang überhaupt einschätzen kannst was Blödsinn ist und was nicht wage ich mal zu bezweifeln - zumindest bringst Du eine nicht zu glaubende Naivität hervor..


Oder du eine grenzenlose Arroganz. Wenn ich naiv bin, dann sind das auch die Fachjournalisten wie Norbert Ockenga oder Michael Schmidt... :roll:

Mav05 hat geschrieben:
Man sagt dass das derzeitige Motorenkonzept VIEL ZU TEUER und VIEL ZU KOMPLIZIERT wäre und ausserdem von den Fans nicht angenommen wird - was kommt von Dir? Ja, das ist schon teuer, aber ein Problem ist das nicht, vielmehr machen wir lieber alles frei damit es noch teurer wird... Nicht dass ich was gegen freie Entwicklung hätte, das gehört zur F1, aber dann doch bitte im eng gesteckten Rahmen eines vernünftigen Reglements und nicht mit Motorentechnik die an ein NASA-Programm erinnert...


Es ist ein Irrtum, dass ein offeneres Technikreglement gleich teurer wäre. Das hat letztens auch Adrian Newey ganz gut erklärt. Je enger das Reglement, desto mehr Anstrengung braucht man, um sich ein Vorteil zu verschaffen. Außerdem würde ein offeneres Reglement auch heißen, dass Hersteller einen V8 bauen könnten - den du ja als so viel billiger einschätzt als die aktuellen Motoren.

Mav05 hat geschrieben:
Dann sage ich Dir dass es für ein 10-Mann-Rennteam unmöglich ist aus dem NICHTS eine HighTech-Schmiede mit so Technologien wie Verbundwerkstoff usw. auf die grüne Wiese zu stellen und dass man deshalb für Teams mit solchen Background eine - nennen wir es mal MotoGP-like - "open"-Möglichkeit und kaufbare Einsteiger-Chassis braucht um in Zukunft wieder neu aufsteigenden Teams überhaupt eine Chance zu geben und ihnen Zeit zu lassen ihre Logistik usw. auf F1-Niveau anzuheben - von Dir kommt nur dass das Blödsinn wäre und doch alles kein Problem wenn die es nur richtig anstellen würden...


Was auch stimmt. Wie haben es denn sonst Marussia und Caterham in die F1 geschafft? Marussia war ein kleines Team (Manor) aus den Nachwuchsserien, Caterham existierte vorher gar nicht in den Rennklassen. Sie haben es geschafft ein F1-Auto zu bauen und eine Fabrik aufzubauen, die F1 tauglich ist. Dass ihnen ne Sekunde aufs Mittelfeld fehlte lag einfach daran, dass die Kosten in der Formel-1 viel zu hoch sind. Und ja, auch die Motorenkosten. Aber du tust ja so, als wären die Probleme alle alleine durch die Motoren gekommen, was aber einfach nicht stimmt. Auch in den letzten Jahren haben Teams wie Sauber schon gekämpft. Marussia ist auch nicht wegen des Motors pleite gegangen. Die haben noch keinen Cent an Ferrari bezahlt.

Mav05 hat geschrieben:
Stattdessen kommst Du dann immer wieder mit Deiner Budgetgrenze ums Eck - mal abgesehen von der Durchführbarkeit, selbst wenn Du den Großen für 3 Jahre den Windkanal komplett verbietest kommt ein Team wie Haas oder Caterham da nicht annähernd ran weil die "Großen" jede Eventualität sch x-mal durchgespielt haben und da nur mal bisschen in ihren Altbeständen blättern müssen um ein paar ahnungslose Neueinsteiger gnadenlos an die Wand zu fahren...


Kein Mensch will den Windkanal verbieten.

Mav05 hat geschrieben:
Überleg doch einfach erstmal und sieh nicht alles nur mit der rosaroten Theorie-Brille...


Nur du kannst offensichtlich überlegen.

Sei doch einfach mal offener für andere Meinungen. Aber bei dir gibt's ja immer nur DEINE Meinung als Fakt.

Beitrag Donnerstag 27. November 2014, 16:41

Beiträge: 7918
Nö, bin schon offen... Aber ich seh nicht so recht wie es weitergehen soll wenn man einerseits feststellt dass es so nicht funktioniert, andererseits sich aber der Probleme überhaupt nicht annimmt...

Beitrag Donnerstag 27. November 2014, 18:58

Beiträge: 7918
MichaelZ hat geschrieben:
Oder du eine grenzenlose Arroganz. Wenn ich naiv bin, dann sind das auch die Fachjournalisten wie Norbert Ockenga oder Michael Schmidt... :roll:

Keine Ahnung ob "Fachjournalist" gleichbedeutend mit "Fachkompetenz" ist - Giovanni Trappatoni hatte dazu mal eine glänzende Einschätzung parat: „Wörter sind sehr einfach. Wer kann machen, machen. Wer kann nicht machen, sprechen. Wer kann nicht sprechen, der schreiben“.
MichaelZ hat geschrieben:
Es ist ein Irrtum, dass ein offeneres Technikreglement gleich teurer wäre. Das hat letztens auch Adrian Newey ganz gut erklärt. Je enger das Reglement, desto mehr Anstrengung braucht man, um sich ein Vorteil zu verschaffen. Außerdem würde ein offeneres Reglement auch heißen, dass Hersteller einen V8 bauen könnten - den du ja als so viel billiger einschätzt als die aktuellen Motoren.

Ach Micha, mir ist schon klar dass offen nicht unbedingt teurer ist - erklär das halt mal dem sturen Toto... Im übrigen geht es nicht darum ob ein V8 billiger ist - es geht darum dass wohl jeder der 1 und 1 zusammenzählen kann keinen Zweifel daran haben wird dass es VIEL BILLIGER ist wenn ein Motorenhersteller sich nur um die Entwicklung eines simplen Verbrennungsmotors kümmern muss (egal ob als V6/8/10 oder was weiß ich...) als NEBEN dem Motor noch zwei verschiedene Energierückgewinnungssysteme, elektronische Bremssysteme, Akkus und weiteren unnützen und geldverschlingenden Schnickschnack zu entwickeln...
MichaelZ hat geschrieben:
Was auch stimmt. Wie haben es denn sonst Marussia und Caterham in die F1 geschafft? Marussia war ein kleines Team (Manor) aus den Nachwuchsserien, Caterham existierte vorher gar nicht in den Rennklassen. Sie haben es geschafft ein F1-Auto zu bauen und eine Fabrik aufzubauen, die F1 tauglich ist. Dass ihnen ne Sekunde aufs Mittelfeld fehlte lag einfach daran, dass die Kosten in der Formel-1 viel zu hoch sind. Und ja, auch die Motorenkosten. Aber du tust ja so, als wären die Probleme alle alleine durch die Motoren gekommen, was aber einfach nicht stimmt. Auch in den letzten Jahren haben Teams wie Sauber schon gekämpft. Marussia ist auch nicht wegen des Motors pleite gegangen. Die haben noch keinen Cent an Ferrari bezahlt.

Micha, ich sagte HighTech-Schmieden zum Chassis-Bau, nix von Motoren... Und um Deine zwei Beispiele anzubringen - mal ganz davon abgesehen dass beide gescheitert sind weil sie ja nicht mehr dabei sind - Caterham hat den Einstieg bewältigt indem Fernandez ne Menge Geld in die Hand genommen hat, richtige Leute eingestellt hat und versucht hat dem Vorsprung der anderen hinterherzurennen - was offensichtlich misslungen ist. Manor hat es versucht indem man ne Menge Schulden angehäuft hat und nen Spinner von Ingenieur ranließ der nichts gebacken bekam... Wenn beide sich hätten für - sagen wir mal - 5 Mio. ein Motorenoaket und nochmal 5 Mio. ein Kitcar von Dallara oder meinetwegen Williams hätten kaufen können und damit bis auf 2sec an der Spitze dran gewesen wären hätten sie vielleicht nebenher ihre eigentlichen Strukturen schaffen können und wären noch dabei...
MichaelZ hat geschrieben:
Kein Mensch will den Windkanal verbieten.

Der Windkanal war auch nur ein Beispiel von vielen dass selbst bei Budgetdeckelung es Jahre dauern würde bis die kleineren den Vorsprung der Großen halbwegs würden einholen können...

Beitrag Donnerstag 27. November 2014, 22:55

Beiträge: 39243
Mav05 hat geschrieben:
Nö, bin schon offen... Aber ich seh nicht so recht wie es weitergehen soll wenn man einerseits feststellt dass es so nicht funktioniert, andererseits sich aber der Probleme überhaupt nicht annimmt...


Tu ich doch - nur hab ich halt andere Lösungsvorschläge als du. Aber nur deine ist die Weisheit, ich weiß... :wink:

Beitrag Donnerstag 27. November 2014, 23:09

Beiträge: 39243
Mav05 hat geschrieben:
Keine Ahnung ob "Fachjournalist" gleichbedeutend mit "Fachkompetenz" ist - Giovanni Trappatoni hatte dazu mal eine glänzende Einschätzung parat: „Wörter sind sehr einfach. Wer kann machen, machen. Wer kann nicht machen, sprechen. Wer kann nicht sprechen, der schreiben“


Ach jetzt geht das Winden schon wieder los. Fakt ist: Ockenga und Schmidt haben sich die Pläne von Mosley genau angehört, die sind nicht dumm, die wissen schon, ob es durchführbar ist oder nicht. Auch finde ich es seltsam, dass Teams wie Force India oder Sauber gar keine Angst voir einer Budgetobergrenze haben, obwohl es doch deiner Theorie nach sie schaden würde, weil sie kaum Kosten auslagern könnten und die Topteams das weiter tun würden. Und komisch, dass die Topteams dem nicht zustimmen, wenn es doch gar nicht kontrollierbar wäre - dann kann's ihnen doch Wurscht sein...

Mav05 hat geschrieben:
Ach Micha, mir ist schon klar dass offen nicht unbedingt teurer ist - erklär das halt mal dem sturen Toto... Im übrigen geht es nicht darum ob ein V8 billiger ist - es geht darum dass wohl jeder der 1 und 1 zusammenzählen kann keinen Zweifel daran haben wird dass es VIEL BILLIGER ist wenn ein Motorenhersteller sich nur um die Entwicklung eines simplen Verbrennungsmotors kümmern muss (egal ob als V6/8/10 oder was weiß ich...) als NEBEN dem Motor noch zwei verschiedene Energierückgewinnungssysteme, elektronische Bremssysteme, Akkus und weiteren unnützen und geldverschlingenden Schnickschnack zu entwickeln...


Und genau da geht unsere Meinung eben auseinander. Ich find den Hybridschnickschnack,Akkus, Energierückgewinnung zum Beispiel wesentlich sinnvoller als wenn man das Geld in die Aerodynamik steckt - DAS ist für mich sinnlos. Wenn da Topteams mit 35 verschiedenen Frontflügel kommen, die alle schweineteuer sind - DAS ist für mich sinnlos. Nur weil du mit den neuen Antrieben nichts anfangen kannst, heißt das nicht, dass es sinnlos ist.

Und bei Toto Wolff geht's ja darum, ob jetzt 48% oder sagen wir 54% des Motors entwickelt werden dürfen - das macht das Kraut auch nicht fett. Vor allem hat Mercedes ja Kompromissbereitschaft signalisiert, man war sich auch schon mit Renault einig - nur Ferrari wollte mehr, daher gab es keine Einigung.

Mav05 hat geschrieben:
Micha, ich sagte HighTech-Schmieden zum Chassis-Bau, nix von Motoren... Und um Deine zwei Beispiele anzubringen - mal ganz davon abgesehen dass beide gescheitert sind weil sie ja nicht mehr dabei sind - Caterham hat den Einstieg bewältigt indem Fernandez ne Menge Geld in die Hand genommen hat, richtige Leute eingestellt hat und versucht hat dem Vorsprung der anderen hinterherzurennen - was offensichtlich misslungen ist. Manor hat es versucht indem man ne Menge Schulden angehäuft hat und nen Spinner von Ingenieur ranließ der nichts gebacken bekam... Wenn beide sich hätten für - sagen wir mal - 5 Mio. ein Motorenoaket und nochmal 5 Mio. ein Kitcar von Dallara oder meinetwegen Williams hätten kaufen können und damit bis auf 2sec an der Spitze dran gewesen wären hätten sie vielleicht nebenher ihre eigentlichen Strukturen schaffen können und wären noch dabei...


Fakt ist: Beide Teams haben es geschafft aus dem Nichts oder aus einem Nachwuchsteam einen F1-Rennstall zu bauen. Und das zweifelst du ja an. Dass die Pleite gingen liegt an den hohen Kosten in der Formel-1. Es muss möglich sein, mit 50-80 Millionen Euro pro Jahr ein konkurrenzfähiges Auto zu bauen, eine Zweiklassengesellschaft à la MotoGP hilft da meines Erachtens nicht weiter. Wir sind da gar nicht so weit voneinander entfernt.

Mav05 hat geschrieben:
Der Windkanal war auch nur ein Beispiel von vielen dass selbst bei Budgetdeckelung es Jahre dauern würde bis die kleineren den Vorsprung der Großen halbwegs würden einholen können...


Es geht ja nicht darum, dass ich will, dass Force India Weltmeister wird. Okay, wäre sicherlich schön, aber es geht ja eher darum, dass Teams wie Force India überleben können. Und das tun sie eben nur, wenn F1-Sport zu einem vernünftigen Preis machbar ist - und man nicht jedes Jahr mindestens 130 Millionen Euro braucht.

Beitrag Samstag 27. Dezember 2014, 17:09

Beiträge: 39243
Ein Update zum Haas-Projekt:

In Zeiten des Teamsterbens ist das Haas-Team für die Formel-1 ein Glücksfall. Kaum ein Rennstall traut sich mehr ins Haifischbecken Formel-1. Gene Haas schon – und sein NASCAR-Team hat auch die besten Voraussetzungen dafür. Auch finanziell ist das Projekt bislang gesund. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf das F1-Debüt 2016.

Das Haas-Team tut der Formel-1 aus mehreren Gründen gut. Erstens ist ein neuer, solider Rennstall in Zeiten des Teamsterbens wichtig. 2015 werden aller Voraussicht nach nur 18 F1-Renner am Start stehen – für die so genannte Königsklasse des Rennsports eigentlich ein Armutszeugnis. Zweitens kommt das Haas-Team aus Amerika. Die Formel-1 will dort unbedingt endlich Fuß fassen. Immer noch ist Amerika die Weltmacht Nummer eins. Mit einem amerikanischen Team könnte endlich eine Basis dafür geschaffen werden. Vor allem weil das Haas-Team auch aus der in der USA so populären NASCAR-Serie kommt.

Haas plant mit einem Budget von rund 200 Millionen Euro. Das sollte reichen um zu überleben, aber das ist zu wenig, um an der Spitze mitzufahren. Um nicht ganz unterzugehen, wird es einen engen Technologietransfer mit Ferrari geben. Alles, was das Reglement erlaubt, kommt von Ferrari. Das erleichtert Haas schon mal das Leben. Die restlichen Teile werden in Amerika hergestellt, die Einsätze werden aber aus England geleitet. Das Marussia-Werk in Banbury soll dafür bereits ersteigert worden sein.

Gutiérrez als Fahrer?

Die Zeit für einen F1-Einstieg erscheint auf den ersten Blick fragwürdig. Auf dem zweiten könnte sie aber nicht besser sein: Das schrumpfende Starterfeld hat für viele Diskussionen gesorgt. Und die könnten in Reformen enden, die das Leiten eines F1-Teams wieder attraktiv macht. Nach jüngsten Tendenzen scheinen sich auch die Topteams so langsam der brisanten und für die Formel-1 gefährlichen Situation bewusst zu werden. So wie es aussieht, wird ein externer Berater die Ausgaben der Formel-1 genau unter die Lupe nehmen und auf Basis dessen Vorschläge für Sparmaßnahmen ausarbeiten. 2016 soll es auch neue Motoren geben, die nicht nur lauter und leistungsstärker sind – sondern auch billiger sein sollen. Genau in dem Jahr also, in dem Haas zusteigt.

Wie auch immer die Formel-1 2016 aussehen wird, Haas will dabei sein. Matt Borland, der seit sieben Jahren ein führender Techniker im NASCAR-Team von Haas war, ist inzwischen für das F1-Projekt abkommandiert worden. Sein Posten: Vizepräsident für Sonderaufgaben. Günther Steiner, ein F1 erfahrener Mann, ist Teamchef.

Auch in der Fahrerfrage gibt es Gerüchten zu Folge Bewegung. Esteban Gutiérrez wird als möglicher Fahrer gehandelt. Daneben hofft das US-Talent Alexander Rossi auf eine Verpflichtung. Gutiérrez macht Sinn: Haas will für das Premierenjahr einen erfahrenen Fahrer im Cockpit. Und Gutiérrez ist kürzlich als Testfahrer von Ferrari verpflichtet worden, dem Technologiepartner von Haas.

Beitrag Donnerstag 14. Mai 2015, 13:19

Beiträge: 39243
Josef Newgarden hat in seinem 55. IndyCar-Rennen endlich einen Sieg feiern können. Seine Performance im Barber Motorsport Park war dabei äußerst überzeugend. Der Durchbruch kommt zur richtigen Zeit: Mit Haas steigt ein amerikanisches Team in die Formel-1 ein.

Noch hat Josef Newgarden nicht die Popularitätswerte in Amerika, wie so viele amerikanische Piloten vor ihm. Das liegt vielleicht auch etwas daran, dass die IndyCar nach wie vor einen schweren Stand hat. Aber seine Leistung auf der Berg-und-Talbahn in Alabama war sicherlich nicht schädlich: Er zeigte, dass er auf einem F1 ähnlichen Streckentyp alle besiegen kann. Sein Sieg war kein Zufall: Er fuhr schnell, er überholte gut, Glück spielte keine Rolle.

Dass der 24-Jährige ein Talent ist, weiß man nicht erst seit seinem Sieg. Blicken wir zurück auf die bisherige Karriere von Josef Newgarden: Er ist der erste aus seiner Familie, der Rennen fährt und doch war das keine Überraschung, dass er zum Motorsport fand. Newgarden ist in Nashville geboren, eine Stadt im US-Bundesstaat Tennessee, die nicht nur mit Country-Musik bekannt wurde, sondern auch Stätte einer der ältesten Rennstrecken der Geschichte ist. In Nashville wurden schon viele Rennen ausgetragen, auch in der IndyCar. Traditionell bekam der Sieger statt einem Siegespokal ganz der Stadt angemessen eine Gitarre.

In der GP3 gescheitert

Mit 13 probierte sich Josef Newgarden erstmals in einem Kart aus. Relativ spät eigentlich. Er kam schnell in den Formel-Sport und als klar wurde, dass er durchaus Talent hat, wagte er sich auf nach Europa. In der britischen Formel-Ford gewann er 2009 auf Anhieb neun Rennen, wurde aber dennoch nur Vizemeister hinter James Cole. Nachdem er 2010 bei Carlin in der GP3 völlig unter ging, kehrte er in seine Heimat zurück.

Dort zeigte er wieder, wo der Hammer hängt: Newgarden wurde im Team von Sam Schmidt Indy-Lights-Meister. In Loudon überrundete er das gesamte Feld! 2012 stieg er in die IndyCar auf. Seine Teamchefin: Ex-IndyCar-Fahrerin Sarah Fisher. Und das bis heute. Newgarden wusste durchaus zu überzeugen: Startplatz zwei in Long Beach, die Schnellste Rennrunde in São Paulo, Rang sieben beim ersten Auftritt in Indianapolis.

2013 legte er in Baltimore mit Rang zwei den ersten Podestplatz nach. Jetzt nach der Fusion der Teams von Sarah Fisher und Ed Carpenter scheint man stark genug zu sein, immer wieder vorne die Topteams zu ärgern. Damit ist die Grundlage geschaffen, dass sich Josef Newgarden mit weiteren starken Rennen für ein F1-Cockpit bei Haas empfehlen kann. Ob es aber dazu kommt, steht auf einem anderen Blatt Papier. Teamboss Gene Haas sucht erfahrene F1-Fahrer für das Debütjahr.

Die letzten zehn US-Premierensiege in der IndyCar
Nashville 2002: Alex Barron (Blair; Dallara Chevrolet)
Surfers Paradise 2003: Ryan Hunter-Reay (Spirit Johansson; Reynard Ford)
Indianapolis 2004: Buddy Rice (Rahal Letterman; G-Force Honda)
Portland 2006: AJ Allmendinger (Forsythe; Lola Ford)
Sonoma 2006: Marco Andretti (Andretti Green; Dallara Honda)
St. Petersburg 2008: Graham Rahal (Newman Haas Lanigan; Dallara Honda)
Motegi 2008: Danica Patrick (Andretti Green; Dallara Honda)
Kentucky 2011: Ed Carpenter (Sarah Fisher; Dallara Honda)
Mid-Ohio 2013: Charlie Kimball (Ganassi; Dallara Honda)
Birmingham 2015: Josef Newgarden (CFH; Dallara Chevrolet)

Beitrag Dienstag 9. Juni 2015, 18:12

Beiträge: 39243
Mit dem Haas-Team wird es nächstes Jahr wieder einen amerikanischen F1-Rennstall geben. Teamchef Gene Haas will vor allem erfahrene Fahrer und doch geben viele Fans die Hoffnung nicht auf, dass daneben auch wieder ein US-Amerikaner Platz nehmen könnte.

Den letzten Amerikaner gab es schon vor acht Jahren: Scott Speed fuhr 2007 am Nürburgring sein letztes F1-Rennen. Die Trennung von Toro Rosso soll nicht ganz ohne Handgreiflichkeiten erfolgt sein. Es war ein unrühmliches Ende des bisher letzten amerikanischen F1-Kapitels.

Wenn Haas einen Amerikaner für das zweite Cockpit wählt, wer käme da in Frage? Ein Blick auf die zehn wahrscheinlichsten Kandidaten:

Alexander Rossi
Der Kalifornier liegt derzeit für Racing Engineering auf Rang zwei in der GP2-Tabelle. Das alleine würde ihn bereits für ein F1-Cockpit qualifizieren. Darüber hinaus hat er aber auch schon F1-Testerfahrungen mit Manor und Caterham gesammelt. Hätte Manor nicht drei Rennen vor Saisonende das Handtuch werfen müssen, hätte Rossi wohl schon letztes Jahr sein Debüt im GP-Sport gegeben. Er ist derzeit der amerikanische Hoffnungsträger.

Danica Patrick
Die erste und bis heute einzige Frau, die ein IndyCar-Rennen gewinnen konnte. Inzwischen verdient sie ihre Brötchen in der NASCAR – im Team von Gene Haas. Der Verdacht liegt also nahe, dass die 33-Jährige mit Haas in die Formel-1 umsteigen könnte. Doch eigentlich ist sie aus diesem Alter bereits heraus. Und wirklich Interesse zeigt sie nicht.

Graham Rahal
Der US-Amerikaner hat schwierige Jahre hinter sich. In der IndyCar war er nur eine Fußnote, nur im Team seines Vaters Bobby Rahal hat er noch einen Platz gefunden. Dieses Jahr dann die Wende: Derzeit ist er als Gesamt-Fünfter bester Honda-Fahrer der IndyCar-Meisterschaft. Das steigert freilich auch seine Reputation. Ob das aber für ein F1-Cockpit reicht, darf bezweifelt werden.

Conor Daly
Sein Vater Derek Daly fuhr jahrelang in der Formel-1, allerdings noch als Brite. Nachdem er 1982 gegen den Weltmeister Keke Rosberg bei Williams mehr als alt aussah, wechselte er nach Amerika in die IndyCar. Er ließ sich dort nieder und Sohnemann Conor ist damit Amerikaner. Er fuhr schon in der GP3 und der GP2 und genau wie jetzt als Aushilfsfahrer in der IndyCar brachte er dort anständige Leistungen.

Ryan Hunter-Reay
Der Texaner ist derzeit das amerikanische Aushängeschild der IndyCar-Meisterschaft. Doch sein Sieg beim Indy-500 ist jetzt auch schon über ein Jahr her. Mit 35 Jahren ist auch er nicht mehr der Jüngste: So alt sind derzeit auch die beiden ältesten Fahrer im Feld, Jenson Button und Kimi Räikkönen. Vor elf Jahren war er schon einmal bei Minardi als möglicher Fahrer im Gespräch – das war realistischer als ein Wechsel zu Haas in die Formel-1.

Josef Newgarden
In diesem Jahr gewann Josef Newgarden sein erstes IndyCar-Rennen. Gleich wurde der 24-Jährige aus dem US-Bundesstaat Tennessee mit einem F1-Cockpit bei Haas in Verbindung gebracht. Bisher konnte man von solchen Gerüchten aber nur in Amerika Notiz nehmen.

Marco Andretti
Die Meinung der Familie Andretti über die Formel-1 ist gespalten – und hängt wohl auch von der jeweiligen Erfahrung ab. Mario Andretti wurde 1978 F1-Weltmeister und würde seinen Enkel Marco nur allzu gern in der Formel-1 sehen. Daher arrangierte er vor sieben Jahren auch einen F1-Test für Honda. Michael Andretti, Vater von Marco, ging 1993 bei McLaren neben Ayrton Senna unter und würde Marco lieber in seinem eigenen IndyCar-Rennstall behalten. Ein solcher Name würde der Formel-1 sicherlich gut tun. Derzeit fährt er in der IndyCar aber eher unter ferner liefen.

Gustavo Menezes
Er war letztes Jahr Teamkollege von Max Verstappen in der F3-Europameisterschaft. Eine Chance hatte er gegen das Ausnahmetalent nicht. Derzeit rangiert er aber immerhin auf Rang zehn in der F3-Tabelle und ist damit bester US-Amerikaner. Eine F1-Zukunft ist nicht ausgeschlossen, aber die wird noch nicht 2016 kommen.

Santino Ferrucci
Der 17-Jährige aus dem US-Bundesstaat Connecticut rangiert derzeit nur auf Rang 14 in der F3-EM-Tabelle. Aber er gilt als durchaus talentiert, was er mit Rang drei in der Toyota-Racing-Series im Winter auch unter Beweis gestellt hat. Er braucht aber auf jeden Fall noch Zeit für einen möglichen F1-Aufstieg.

Ryan Tveter
Auch er fährt in der F3-Europameisterschaft, auch er kommt aus Connecticut und auch er kommt für ein F1-Cockpit 2016 nicht in Frage. Bisher blieb er den Beweis noch schuldig, dass er richtig schnell sein kann.

Die letzten zehn US-Amerikaner in der Formel-1
Scott Speed (Toro Rosso Ferrari) 2007
Michael Andretti (McLaren Ford) 1993
Eddie Cheever (Arrows Ford) 1989
Danny Sullivan (Tyrrell Ford) 1983
Mario Andretti (Ferrari) 1982
Bobby Rahal (Wolf Ford) 1978
Brett Lunger (Ensign Ford) 1978
Danny Ongais (Ensign Ford) 1978
Mark Donohue (March Ford) 1975
Pete Revson (Shadow Ford) 1974

Beitrag Mittwoch 21. Oktober 2015, 08:18

Beiträge: 4337
Mitlerweile hat es ja Rossi auch geschaft ein F1 Rennen zu fahren.
Und in den letzten Rennen darf er auch noch ran, mal sehen was draus wird.
Grojean hat ja schon für Haas unterschrieben.
Bin gespannt wer sein Teamkollege wird.
Zuletzt geändert von h.w.rindt am Mittwoch 21. Oktober 2015, 19:39, insgesamt 2-mal geändert.
Bin nicht weg ... aber auch nicht da.

Beitrag Mittwoch 21. Oktober 2015, 09:28

Beiträge: 39243
Gutiérrez wird wohl in Mexiko als zweiter Fahrer bestätigt. Schade, hätte mir Magnussen oder Vergne gewünscht.

Beitrag Mittwoch 21. Oktober 2015, 19:40

Beiträge: 4337
Gutiérrez klingt logisch, weil ja Haas angedeutet hat einen aus dem Ferrari Program zu verpflichten :wink:
Bin nicht weg ... aber auch nicht da.

Beitrag Donnerstag 7. Juli 2016, 07:17

Beiträge: 4337
Nicht so schlecht, was die Ami Truppe bis jetzt gezeigt hat.
Aber mit der unterstützung von Ferrari war das für mich nicht überraschend.
Und ein paar Punkte sollten ja im Verlauf der WM noch hinzu kommen.
Bin nicht weg ... aber auch nicht da.

Beitrag Mittwoch 17. August 2016, 14:26

Beiträge: 39243
Gene Haas hat ja jetzt schon gesagt, dass es doch besser gewesen wäre, ein bestehendes Team zu kaufen. Ich bin froh, dass man diesen Weg gegangen ist, damit haben wir jetzt wenigstens wieder 22 Autos im Feld. Fehlen noch vier - aber das wird so schnell nichts werden. Eher im Gegenteil.

Trotzdem: Haas scheint zu merken, wie kompliziert und schwierig das in der F1 ist. Ich gehe auch nicht davon aus, dass wir bei Haas einen so großen Schritt nach vorne sehen werden, solange man nicht Werkspartner eines Herstellers wird. Und wer soll das sein? Gibt keinen neuen Hersteller, der sich derzeit die F1 antut...

Beitrag Donnerstag 28. Dezember 2017, 16:44

Beiträge: 39243
Grosjean und Magnussen haben jeweils 6 Strafpunkte auf dem Konto - irgendwie hab ich echt das Gefühl, das Haas-Team hat eine der schlechtesten Fahrerpaarungen überhaupt.

Beitrag Donnerstag 28. Dezember 2017, 22:15

Beiträge: 19128
Grosjean sah damals bei Lotus neben Kimi gar nicht so übel aus, vor allem das letzte halbe Jahr. Ich halte ihn für einen guten soliden Fahrer. Auch bei Haas hat er teilweise gute Leistungen gezeigt, vor allem 2016.

Magnussen ist denke ich auch nicht so übel, aber ein Rüpel und sicher nicht ohne Grund so unbeliebt bei den anderen Fahrern.
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Freitag 29. Dezember 2017, 15:34

Beiträge: 8364
formelchen hat geschrieben:
Grosjean sah damals bei Lotus neben Kimi gar nicht so übel aus, vor allem das letzte halbe Jahr. Ich halte ihn für einen guten soliden Fahrer. Auch bei Haas hat er teilweise gute Leistungen gezeigt, vor allem 2016.

Magnussen ist denke ich auch nicht so übel, aber ein Rüpel und sicher nicht ohne Grund so unbeliebt bei den anderen Fahrern.


Grosjean ist ein Schönwetterfahrer, der sobald es ein paar Probleme gibt kein mehr auf die Erde bekommt. Nicht umsonst läuft ihm Magnussen grad den Rang ab. Magnusson fährt hart, manchmal ein bisschen zu hart, aber er ist ja nicht im Grid um Freunde zu machen....
GO Lewis

Beitrag Freitag 29. Dezember 2017, 16:05

Beiträge: 7918
automatix hat geschrieben:
Grosjean ist ein Schönwetterfahrer, der sobald es ein paar Probleme gibt kein mehr auf die Erde bekommt. Nicht umsonst läuft ihm Magnussen grad den Rang ab. Magnusson fährt hart, manchmal ein bisschen zu hart, aber er ist ja nicht im Grid um Freunde zu machen....

Ja so kann man das glaub ich sagen - beide nicht unbedingt fehl am Platz aber eben auch keine schlummernden Talente, austauschbar und kein großer Verlust wenn sie mal keinen Platz mehr hätten. Ich hätte eigentlich schon erwartet dass man auf sanften Druck von Ferrari einen der beiden aussortiert und dafür Giovinazzi ne Chance gibt...
Generell hab ich das Gefühl dass sich bei Haas in/nach der 2. Saison irgendwie die "Willkommen in der Realität"-Frustration breit macht - nach der anfänglichen Euphorie ist man jetzt angekommen und realisiert dass man halt mittelfristig doch nur mit Sauber (und evtl. ToroRosso) um die letzten Plätze fahren wird.

Beitrag Freitag 29. Dezember 2017, 16:35

Beiträge: 19128
Ein Problem für Haas könnte auch werden, dass der Fiat-Konzern sich jetzt für Sauber als Nr.2-Team entschieden hat. Das klebt ja sogar gut sichtbar für alle auf dem Auto.

Auch der ein Ferrari-Lehrling wird jetzt bei Sauber untergebracht....

Das ist sicher keine gute Sache für Haas.
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Freitag 29. Dezember 2017, 17:20

Beiträge: 39243
automatix hat geschrieben:

Grosjean ist ein Schönwetterfahrer, der sobald es ein paar Probleme gibt kein mehr auf die Erde bekommt. Nicht umsonst läuft ihm Magnussen grad den Rang ab. Magnusson fährt hart, manchmal ein bisschen zu hart, aber er ist ja nicht im Grid um Freunde zu machen....


schönwetterfahrer sind viele, Kimi ja auch. Vettel auch.

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