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Kimi Raikkönen

Diskussionsforum über Fahrer in der Formel 1.
Räikkönens Entscheidung (Lotus) richtig oder falsch?

Zwei Jahre bei Lotus ist genau die richtige Entscheidung.
33
62%
Williams wäre die bessere Entscheidung gewesen.
3
6%
Er hätte gar nicht wieder in die Formel-1 zurückkommen sollen.
10
19%
Er hätte nur für ein Jahr bei Lotus unterschreiben sollen (2013 Topcockpit)
7
13%
Er hätte 2012 Testfahrer machen müssen und 2013 bei einem Topteam zurückkommen.
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 53

Beitrag Samstag, 21. November 2020

Beiträge: 243
Blöd gefragt, wie objektiv ist ein Raikkönen diesbezüglich überhaupt? Er wird mehr oder weniger seit 20 Jahren von den Konzernen bezahlt, die aktuell in der E-Mobilität das Nachsehen haben. Würde man jetzt einen Vergne, Vandoorne oder da Costa fragen, die mit E-Mobilität um Titel fahren, würden sie genau das Gegenteil behaupten.

Und abschließend dazu, weder ein Raikkönen, noch sonst irgendjemand wird ernsthafter Einfluss darauf nehmen, inwiefern sie die Mobilität im Alltag ändert. Die Diskussion ist demzufolge überflüssig, die Alltagsmobilität wird ändern, genauso wie der Motorsport.

Beitrag Samstag, 21. November 2020

Beiträge: 9255
Warum sollte sich der Motorsport zwangsläufig ändern müssen...?

Beitrag Samstag, 21. November 2020

Beiträge: 1506
Mav05 hat geschrieben:
Warum sollte sich der Motorsport zwangsläufig ändern müssen...?


Das ist durchaus ein Argument. Ist ja nicht so dass im normalen Straßenverkehr 1000PS Boliden einen signifikanten Anteil ausmachen.

Beitrag Samstag, 21. November 2020

Beiträge: 22953
Mav05 hat geschrieben:
Warum sollte sich der Motorsport zwangsläufig ändern müssen...?


Weil das die teilnehmenden Hersteller so wollen.

Warum haben wir denn seit 2014 Hybrid-Antriebe in der F1?

Warum erlebt die Formel E denn seit Jahren einen stärkeren Zulauf an Herstellern als die F1?

Warum haben denn Audi und Mercedes die DTM verlassen?


Die Hersteller wollen für ihre Produkte werben und sich auch im Motorsport einen grünen Anstrich verpassen. Das ist die Realität, egal ob man das jetzt toll oder blöd findet.

Natürlich könnte die F1 einen radikal anderen Weg gehen und wieder Motoren mit 8, 10 oder 12 Zylindern einbauen. Dann müsste sie halt damit leben dass die Hersteller sich zurückziehen und man einen Cosworth oder so reanimieren muss.

Aber wenn die Hersteller vertrieben werden, dann fehlen dem Sport Millionen und eine Menge PR. Also machen wir uns nichts vor: das ist unrealistisch.

Außerdem muss man sich ja nur mal Todts Aussagen durchlesen. Die FIA will eine F1 als Vorreiter für grünen Motorsport. Ein Rückschritt zu lauten, unvernünftigen und geilen Motoren ist ausgeschlossen. Zumindest mal für die F1 und vermutlich auch alle anderen nicht historischen Rennserien.
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Beitrag Samstag, 21. November 2020

Beiträge: 9255
Wenn der Marktwert stimmt würden die Hersteller die F1 auch als Werbeplattform nutzen wenn sie sich um ihrer selbst willen inszeniert - sie werben ja schließlich auch mit enormen Aufwand bei Tennis, Golf oder dem Ski-Weltcup, und das ohne relevanten Bezug! Ich halte es für einen Trugschluss dass Motorsport (als so ziemlich einzige Sportart der Welt) sich zwangsläufig immer am modernen Zeitgeist orientieren muss!
Wenn ich mir die Tour de France anschaue hat da meines Wissens noch keiner versucht dem Zeitgeist Rechnung zu tragen und E-Bikes zuzulassen... Und Fechten ist immer noch olympisch obwohl sich heute keiner mehr per Degen duelliert und Paintball wohl eher dem Zeitgeist entspricht.

Beitrag Samstag, 21. November 2020

Beiträge: 22953
Mav05 hat geschrieben:
Wenn der Marktwert stimmt würden die Hersteller die F1 auch als Werbeplattform nutzen wenn sie sich um ihrer selbst willen inszeniert - sie werben ja schließlich auch mit enormen Aufwand bei Tennis, Golf oder dem Ski-Weltcup, und das ohne relevanten Bezug! Ich halte es für einen Trugschluss dass Motorsport (als so ziemlich einzige Sportart der Welt) sich zwangsläufig immer am modernen Zeitgeist orientieren muss!


Beim Tennis oder Golf geht es eben nur darum, eine gewisse Reichweite zu haben und eine gewisse zahlungskräftige Clientel zu erreichen.

Im Motorsport kommt für Autohersteller aber nunmal auch deren Kernkompetenz ins Spiel, weil dort nunmal mit Autos gefahren wird. Dein Vergleich ist daher ziemlich fragwürdig.

Ich meine wir können das ganze auch abkürzen indem ich dich auf die Realität verweise. Die Autohersteller kommen nur in die F1, wenn das technische Reglement zu ihren Vorstellungen und ihrer Marke passt.

Das ist nunmal die Realität, auch wenn du und ich uns das vielleicht anders wünschen. Ich bin der letzte der etwas gegen die alten Motoren hat. Wenn ich die Demofahrten von Mick und anderen in den alten Autos sehe mit kreischenden Motoren, dann deprimiert mich das immer, dass man aus der F1 heute den Sound und Emotionen verbannt hat. :wink:

Mav05 hat geschrieben:
Wenn ich mir die Tour de France anschaue hat da meines Wissens noch keiner versucht dem Zeitgeist Rechnung zu tragen und E-Bikes zuzulassen...


Soweit ich weiß es ist umweltfreundlicher das Rad selbst mit 100% Körperkraft zu bewegen statt zum Teil per Akku. Ich finde des Beispiel vollkommen unpassend.

Ein E-Bike würde daraus ja im Grunde auch Motorsport machen. :wink:
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