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Beitrag Sonntag 1. Dezember 2019, 18:14

Beiträge: 8465
Ich mag Leute, die sich erst groß Verabschieden und dann keine 2 Tage weg sind....
GO Lewis

Beitrag Sonntag 1. Dezember 2019, 18:40

Beiträge: 8201
MichaelZ hat geschrieben:
Ich hab das jetzt schon öfter geschrieben. Wir drehen uns im Kreis und habe keine Lust, es hier 100 Mal wieder zu wiederholen.

Ich hab weder auf den Fakt dass die Engländer das Gas vor der eigenen Küste haben noch darauf dass wir wegen der Russen-Pipeline mächtig Zoff haben ne Antwort bekommen... Da kam nur "Nehmen wir halt Gas, ist besser!"

MichaelZ hat geschrieben:
Ich hab dir das jetzt schon 100 Mal erklärt, wenn du mir nicht glaubst, dann unterhalte dich da mal mit Leuten von LobbyControl.

Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien - nicht bei formelchen und schon gar nicht bei Dir...

MichaelZ hat geschrieben:
Dein einziges Argument war: Der Typ hat einen Youtube-Channel, also kann er nix wissen. Du kannst ja gern Minute für Minute das Video wiederlegen. Aber bisher glänzt du hier nur mit Inkompetenz, was du aber auch zugibst. Aber dann denunziere nicht Menschen, die sich auskennen.

Nein, das Argument war "Ich sehe nicht wie er damit die 50% Ausfall der Energiewende kompensiert und erst recht nicht den Mehraufwand für die Duracell-Kutschen..."

MichaelZ hat geschrieben:
Wenn es EU weit durchgeführt wird? Du meinst, die Leute fahren dann mit dem Schiff nach New York um von da aus nach Kapstadt zu fliegen? Aber sicher doch... :lol:

Kannst Du lesen? Ich sagte es ist wenig wahrscheinlich dass die EU das einführt... Und GB ist bald nicht mehr EU, man könnte also das Drehkreuz Frankfurt locker nach Heathrow verlagern... Und "Standortnachteil" heißt z.B. auch der Bankensektor in Frankfurt...

MichaelZ hat geschrieben:
Natürlich geht das nicht mit einem Fingerschnippen. Aber es ist machbar und die Probleme lösbar. Wüsste man auch, wenn man sich mit der Thematik beschäftigen würde, was du halt nicht machst. Du willst halt auch einfach keine Problemlösungen suchen bzw akzeptieren, dass es die gibt.

Jaja - setz die rosarote Brille ab...

MichaelZ hat geschrieben:
Ich würde es akzeptieren, wenn es stimmen würde. Nur ist das falsch. Wer innovativ ist und Arbeitsplätze für morgen schafft, der wird bestehen und nicht der, der an alte Technologien und Arbeiten von gestern festhält. Akzeptiere das doch endlich!

Niemand hindert Dich daran die zu schaffen - aber es ging zunächst mal darum die zu erhalten die es schon gibt... Und das ist z.B. mit den weltweit höchsten Energiepreisen, der höchsten Abgabenlast und den strengsten Umweltvorschriften recht schwierig...

MichaelZ hat geschrieben:
Ich hab nicht gesagt, dass ich Spezialist auf dem Gebiet bin. Denn das bin ich nicht. ich wollte dir nur zeigen, dass ich mich sehr wohl auch mit den volkswirtschaftlichen Zusammenhängen befasse. Da hast du eben das Gegenteil geschrieben, weil das deine Masche ist: Du unterstellst anderen einfach immer keine Ahnung zu haben und denunzierst, ja beleidigst anders denkende. Macht nichts, ist ein typisches Merkmal für Menschen, die sich nicht argumentativ zu helfen wissen.

Also lies mal "Ein Staud für alle Fälle" dann verstehst Du das weil mich hat er schon erleuchtet..." klingt stark nach "Ich bin Spezialist und Du hast keine Ahnung!"

MichaelZ hat geschrieben:
Was deine Argumentation ad absurdum führt von wegen die Automobilindustrie leidet so sehr. Es werden so viel Autos verkauft wie seit 10 Jahren nicht mehr!

FALSCH. Was die Automobilindustrie betrifft - das ist ein recht träger Markt der sich erst zeitversetzt auswirkt! Dass sie momentan noch gut verkaufen ist kein Indiz dafür dass der Markt gesund ist sondern eher dafür dass er es war - die Probleme die die Öko-Schwätzer diesem Markt bereiten kommen erst noch...
Wofür es aber ein eindeutiges Indiz ist ist die Tatsache dass die Menschen von Deinem Märchen vom bösen Automobil und dem tollen Einfluss von FFF scheinbar nicht viel halten und kein Interesse daran haben sich diesbezüglich etwas vorschreiben zu lassen!

Beitrag Sonntag 1. Dezember 2019, 20:54

Beiträge: 19902
automatix hat geschrieben:
Ich mag Leute, die sich erst groß Verabschieden und dann keine 2 Tage weg sind....


So sehr mich Michas Klimahysterie und Vettel-Bashing auch nerven....ohne ihn wäre es im Forum doch etwas fader, musst du zugeben.
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Beitrag Sonntag 1. Dezember 2019, 21:11

Beiträge: 19902
bredy hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Es geht hier um die Frage von Interessen und um Konsistenz. Eine Klimabewegung die sich von einem Großaktionär eines Sportwagenherstellers finanzieren lässt, das passt irgendwie nicht zusammen, oder????


Was soll daran so absurd sein? Niemand fordert dass jetzt alles verboten wird was CO2 ausstößt ...
Sportwagen sind nicht das Problem. Ganz blöd gesagt: wenn es nur noch Ferraris gäbe wäre das fürs Klima doch top. Die breite Masse kann sich die Dinger ja nicht leisten und dem entsprechend auch nicht fahren.
Aber Spaß bei Seite (für dich muss man ja scheinbar alles kennzeichnen was nicht Ernst gemeint ist ...)


Es amüsiert mich sehr wie du das schönredest oder versuchst es mit vermeintlicher Ironie zu realtivieren. :lol: :lol:

Also wir halten fest: SUVs sind ein großes Problem (das müssen wir uns seit Monaten anhören), Sportwagen dagegen nicht. Zeichnen sich nicht beide Fahrzeugtypen durch eher hohe Verbräuche aus????

Leider weiß die breite Öffentlichkeit nicht, wer FFF finanziert und was diese Menschen für Interessen verfolgen und sonst noch so machen, wie eben Soros mit seinem Ferrari-Engagement. Wäre das bekannt, würde FFF kaum jemand noch ernst nehmen. Information und Manipulation sind hier ein großes Problem.



bredy hat geschrieben:
Warum soll man als Aktionär eines Sportwagenherstellers nicht eine Bewegung unterstützten die sich für deutlich mehr einsetzt als "gegen Autos zu sein"?


Sie sind gegen Autos, das wollen wir mal festhalten.

Nur geht es bei FFF doch um viel mehr als ums Klima. Es geht um einen Systemwechsel hin zum Sozialismus á la DDR, das machen Leute wie Neubauer immer wieder deutlich. Und das ist auch das Ziel eines Typen wie Soros, erkennt man auch an vielen anderen Aktivitäten die er so treibt. Das Klima ist da nur ein praktischer Vorwand um andere Interessen durchzusetzen. :wink:


bredy hat geschrieben:
Weil er selbst gern schnelle Autos fährt darf er den ganzen Rest nicht unterstützen? Zumal Autos ja nun wirklich das kleinste Problem darstellen (auch wenn es in den Medien natürlich aufgebauscht wird wie blöd weil es jeden betrifft und wir in Deutschland scheinbar nichts anderes können als Autos bauen).


Ob er mit seinen 89 Jahren noch Ferrari fährt....ich bezweifel das.....aber ist im Detail auch egal. Die Liebe zu Ferrari oder generell schnellen Autos verstehe ich natürlich bestens.

Aber ja: Autos (Verbrenner) sind eher ein kleiner Teil des Problems. Nur werden sie von FFF und den linksgrünen Medien halt zu einem großen Problem gemacht. Und das stört mich nunmal.

Im Übrigen: Deutschland ist auch Weltklasse im Maschinenbau, im Bereich Chemie und Pharma. Aber der Automobilbau ist nunmal der wichtigste Bereich.

Die umsatzstärksten Branchen in Deutschland
Automobilbranche (Umsatz: 426 Mrd. €)
Maschinenbaubranche (Umsatz: 226 Mrd. €)
Chemiebranche (Umsatz: 196 Mrd. €)
Elektroindustrie (Umsatz: 192 Mrd. €)
Ernährungsindustrie (Umsatz: 179 Mrd. €)
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Beitrag Sonntag 1. Dezember 2019, 21:15

Beiträge: 19902
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Jetzt lenk doch nicht so peinlich ab. Darum geht es nicht und das weißt du auch.


Ich lenk nicht ab. Ich hab dir eine Quelle genannt, wo du deine Infos hast. Schau nach oder lass es bleiben.


Du bist dir einfach zu fein zuzugeben dass du gelogen hast. Du sagst in deiner Quelle gäbe es Studien dazu. Es geht nicht um Studien, sondern um REALE Kraftwerke.

ALSO, warum nennst du diese auch nach der 20. Aufforderung nicht????

Du hast GELOGEN. Gib es einfach zu.
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Beitrag Sonntag 1. Dezember 2019, 21:26

Beiträge: 19902
MichaelZ hat geschrieben:
Wir haben 2019 in Deutschland so viele Neuzulassungen wie zuletzt 2009. Du schreibst hier Blödsinn.


Das ist eine sehr primitive Denkweise, du scheinst dich einfach nicht im Detail mit Dingen zu beschäftigen, dir reichen plumpe Schlagzeilen. Typisch Springer halt.

Es ist so, dass wir aktuell die Folgen von Sondereffekten sehen. Das hat nämlich mit der ganzen WLTP-Problematik 2018 zutun. 2018 wurden viele Autos auf Halde gestellt und nicht verkauft, diese wurden dann 2019 an den Mann gebracht.

Der Pkw-Absatz in Deutschland ist im September um mehr als ein Fünftel und damit ungewöhnlich kräftig gestiegen. Im vergangenen Monat seien mit knapp 245.000 Neuwagen 22,2 Prozent mehr Fahrzeuge auf die Straßen gekommen als vor Jahresfrist, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt am Mittwoch mit.

Branchenvertreter sehen dies aber als Ausreißer und dämpfen Erwartungen an weiteres Wachstum. Denn Gründe waren nicht etwa eine größere Kauflust der Verbraucher oder mehr Bestellungen von Flottenunternehmen, sondern ein besonders niedriger Absatz vor einem Jahr. Im September 2018 waren die Pkw-Neuanmeldungen um 30 Prozent eingebrochen, weil große Hersteller wie Volkswagen nach der Umstellung auf die neuen WLTP-Abgasregeln noch nicht ausreichend Fahrzeuge mit dem neuen Prüfsiegel im Angebot hatten.



Oder auch hier nachzulesen:

https://www.auto-motor-und-sport.de/ver ... ober-2019/
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Beitrag Sonntag 1. Dezember 2019, 21:32

Beiträge: 19902
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Die Linken sind auch eine Protestpartei, aber da sagst du komischerweise nix dagegen. Auch die Grünen waren lange Zeit eine Art Protestpartei, vielleicht sogar bis zur Wahl 2017, da hatten sie sogar weniger Stimmen als die AfD


Sehe ich überhaupt nicht. Die Linke vertritt eine Politik, die kein Protest ist, sondern sich an einkommensschwache Leute richtet. Die Leute, die die Linke wählen, wollen sicherlich, dass sich diese Politik auch durchsetzt. Bei der AfD ist das halt eher Protestwählerei.


Das sagst DU.

Politikwissenschaftler sehen das anders, ja sogar einige Politiker der Linken haben einst offen gesagt, dass man auch eine Protestpartei sei. So wie es AfD-Politiker von ihrer Partei mitunter ja auch zugeben.

Hier nur mal ein paar Quellen:

https://www.evangelisch.de/inhalte/1598 ... m-osten-ab

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... ch/seite-2
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Beitrag Sonntag 1. Dezember 2019, 21:49

Beiträge: 19902
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
In anderen Branchen wie zum Beispiel im Bankensektor spielt die Digitalisierung natürlich eine größere Rolle. Ist ja auch logisch, weil CO2 dort eher unwichtig ist.


Insgesamt ist die Digitalisierung also eine viel größere Gefahr für Arbeitsplätze als Klimaschutz. Vor allem, weil auch Klimaaschutz eben meue Arbeitsplätze schaffen kann – da muss man sich nur mal auf dem Sektor der Erneuerbaren Energien umschauen. Und Klimaschutz ist nun mal extrem wichtig, mittel- und vor allem langfristig auch für die Wirtschaft. Wir können noch so viel den Arbeitsplätzen aus grauer Vorzeit hinterherjammern, die Menschenleben, die auf dem Spiel stehen, wiegen meines Erachtens mehr als Arbeitsplätze und nochmal: Die Arbeitsplätze werden auf Dauer eh Flöten gehen. Je schneller Deutschland auf zukunftsfähige Arbeitsplätze setzt, desto besser ist es.


Du ignorierst wesentliche Fakten. Man merkt einfach dass du nicht die hellste Kerze auf der Torte bist. Ich erkläre dir jetzt nochmal ganz kurz einen wesentlichen Unterschied zwischen der Digitalisierung und erneuerbaren Energien, insbesondere der E-Mobilität:

Die Digitalisierung revolutioniert die Wertschöpfung und sorgt für deutlich höhere Effizienz in allen Bereichen. Um es platt zu sagen: sie erhöht Gewinnpotentiale massiv. Genau deshalb investieren ja quasi alle Unternehmen in die Digitalisierung.

Erneuerbare Energien (die meisten) und insbesondere die E-Mobilität bringen der Wertschöpfungskette jedoch (bisher) nichts oder nicht viel. Deshalb werden ja massive Subventionen gefahren und zum Beispiel 4.000-6.000 Euro Prämien gezahlt bei einem E-Auto oder Hybridfahrzeug.

Und ja, erneuerbare Energien schaffen auch Jobs. Aber sie vernichten auch Jobs. In der Autoindustrie kosten all das mehr Jobs als es neue bringt. Im Bereich Kohle scheint es auch so zu sein denn bisher scheint man ja nicht ausreichend neue Jobs für alle Beschäftigten aus der Kohleindustrie geschaffen zu haben mit deinen tollen erneuerbaren Energien, oder???

Die Digitalisierung schafft auch neue Jobs. Kostet aber in der Summe langfristig mehr Jobs. Ähnlich also wie bei den erneuerbaren Energien. Jedoch schafft sie höhere Gewinne, von denen man theoretisch dann das Grundeinkommen finanzieren könnte.

Nur wie gesagt: die Digitalisierung braucht keine Subventionen, das machen die Unternehmen freiwillig weil sie dadurch recht schnell ihre Gewinne erhöhen können.

MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Fakt ist: wenn die Leute morgen keinen Job mehr haben und beim Amt Hartz4 beantragen müssen, wird es ihnen am A.... vorbei gehen, ob irgendwo in Afrika gerade eine Dürreperiode herrscht oder nicht. Jeder schaut zunächst mal auf sein eigenes Wohl, auf seine eigene Ernährung oder jene der eigenen Kinder.


Egoismus vor, noch ein Tor.
Gott sei Dank denken eben nicht alle so wie du. Gott sei Dank.
Es gibt Menschen, die schauen halt nicht nur auf Profitgier und Dividenden/Renditen, sondern haben und vertreten Werte.


Es denken sehr viele so. Schau dir doch die Umfragen an.

Es geht hier auch nicht um Profit oder Dividenden, das ist mal wieder ein plumper rhetorischer Einwand von dir.

Es geht hier um Arbeitsplätze, um Existenzen, darum ob man seine Familie noch in 5 oder 10 Jahren ernähren kann, die Miete, Lebensmittel und alles aus dem täglichen Leben noch bezahlen kann.


MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Logisch agieren die Autohersteller international. Na und????


Dann zählt auch dein Argument, in Deutschland gibt es keinen Smog, nicht. Die Feinstaub-Belastung ist aber ja auch eine Art von Smog...


Die Schadstoffbelastung in der Luft Deutschlands hat die letzten 25 Jahre deutlich abgenommen.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/l ... textpart-1

In China ist es das genaue Gegenteil.
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Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 10:54

Beiträge: 434
formelchen hat geschrieben:
Es amüsiert mich sehr wie du das schönredest oder versuchst es mit vermeintlicher Ironie zu realtivieren. :lol: :lol:

Also wir halten fest: SUVs sind ein großes Problem (das müssen wir uns seit Monaten anhören), Sportwagen dagegen nicht. Zeichnen sich nicht beide Fahrzeugtypen durch eher hohe Verbräuche aus????

Leider weiß die breite Öffentlichkeit nicht, wer FFF finanziert und was diese Menschen für Interessen verfolgen und sonst noch so machen, wie eben Soros mit seinem Ferrari-Engagement. Wäre das bekannt, würde FFF kaum jemand noch ernst nehmen. Information und Manipulation sind hier ein großes Problem.


Was rede ich denn schön? Da gibt es nichts schön zu reden. Der einzige Unterschied zwischen uns beiden ist, dass ich nicht in allem eine Verschwörung sehe.
Auch habe ich keine Ahnung wie du jetzt auf "SUVs sind ein großes Problem, Sportwagen aber nicht" kommst. Ich sagte "Autos sind ein kleines Problem. Und damit meinte ich jede Form.
Zumindest klimatechnisch. Verkehrstechnisch wären mit autofreie Innenstädte immer noch am Liebsten ...

Was das Klima angeht könnte man schon einen massiven Schritt machen wenn man sich nur mal auf die Schifffahrt konzentrieren würde. Aber auch das geht nur international und ist dementsprechend auch schon zum Scheitern verurteilt. So wie alles andere auch ...

Ich sagte es ja anfangs bereits. Ich finde es im Prinzip toll dass es die Diskussion gibt. Aber um wirklich etwas zu ändern bräuchte es einen internationalen Konsens, den es niemals geben wird.
Die Menschheit wird früher oder später eh aussterben, wir haben nur Einfluss darauf den Zeitpunkt evtl. um ein paar Jahrhunderte nach hinten zu schieben wenn wir dafür vermeintliche "Einbußen" (sind mMn nicht wirklich welche aber viele bestehen scheinbar auf ihre eigene Bequemlichkeit).

Ist wie mit dem Joggen. Auch da sagen ja viele "was bringt es mir 1 Jahr länger zu leben wenn ich es mit Joggen verbringe".

Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 13:40

Beiträge: 19902
bredy hat geschrieben:
Was rede ich denn schön? "


Du redest schön dass sich FFF von jemanden unterstützen lässt, der auf der anderen Seite Millionengeschäfte mit Firmen macht, deren Produkte alles andere als umweltfreundlich sind.



bredy hat geschrieben:
Da gibt es nichts schön zu reden. Der einzige Unterschied zwischen uns beiden ist, dass ich nicht in allem eine Verschwörung sehe."


Welche Verschwörung konkret meinst du??


bredy hat geschrieben:
Auch habe ich keine Ahnung wie du jetzt auf "SUVs sind ein großes Problem, Sportwagen aber nicht" kommst. Ich sagte "Autos sind ein kleines Problem. Und damit meinte ich jede Form.
Zumindest klimatechnisch. Verkehrstechnisch wären mit autofreie Innenstädte immer noch am Liebsten ...

Was das Klima angeht könnte man schon einen massiven Schritt machen wenn man sich nur mal auf die Schifffahrt konzentrieren würde. Aber auch das geht nur international und ist dementsprechend auch schon zum Scheitern verurteilt. So wie alles andere auch …".


Da bin ich weitgehend bei dir.

Das Ding ist halt, bei der Schifffahrt kannst du den Leuten das Geld nicht so einfach aus der Tasche ziehen. Wenn du das verteuerst, buchen die Leute halt nicht mehr die Kreuzfahrt.

Aber aufs Auto sind viele Leute angewiesen, schon um zur Arbeit zu kommen. Also ist das für den Staat die sichere Einnahmequelle.

bredy hat geschrieben:
Ich sagte es ja anfangs bereits. Ich finde es im Prinzip toll dass es die Diskussion gibt. Aber um wirklich etwas zu ändern bräuchte es einen internationalen Konsens, den es niemals geben wird.
Die Menschheit wird früher oder später eh aussterben, wir haben nur Einfluss darauf den Zeitpunkt evtl. um ein paar Jahrhunderte nach hinten zu schieben wenn wir dafür vermeintliche "Einbußen" (sind mMn nicht wirklich welche aber viele bestehen scheinbar auf ihre eigene Bequemlichkeit).

Ist wie mit dem Joggen. Auch da sagen ja viele "was bringt es mir 1 Jahr länger zu leben wenn ich es mit Joggen verbringe".


Alles Spekulation. In wenigen Jahren fliegen die ersten Menschen zu Mars. Wir werden früher oder später andere Planeten besiedeln....so schnell stirbt die Menschheit sicher nicht aus. Und wenn, dann werden wir und unsere Kinder und Enkelkinder das sicher nicht miterleben bzw. davon betroffen sein.
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Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 16:46

Beiträge: 40058
Mav05 hat geschrieben:
Ich hab weder auf den Fakt dass die Engländer das Gas vor der eigenen Küste haben noch darauf dass wir wegen der Russen-Pipeline mächtig Zoff haben ne Antwort bekommen... Da kam nur "Nehmen wir halt Gas, ist besser!"


Den Zoff mit der Pipeline muss man halt lösen. Du denkst halt immer nur, dass alles so bleibt, wie es ist. Aber das tut es nicht. Da ergeben sich auch Chancen.

Mav05 hat geschrieben:
Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien - nicht bei formelchen und schon gar nicht bei Dir...


Das hat mit Verschwörungstheorien nichts zu tun. Du hast dich mit LobbyControl offenbar noch nicht beschäftigt. Es ist doch kein Geheimnis, dass sich Parteien auch durch Großspenden finanzieren.

Mav05 hat geschrieben:
Nein, das Argument war "Ich sehe nicht wie er damit die 50% Ausfall der Energiewende kompensiert und erst recht nicht den Mehraufwand für die Duracell-Kutschen..."


Also wir hatten letztes Jahr im Januar (!!) schon Tage, wo der Strombedarf voll erneuerbar hergestellt werden konnte. Es geht halt darum, dass bei ganz ungünstigen Bedingungen halt die Lichter ausgehen. Und das kann man verhindern, wenn man als Grundlast Gas verwendet oder halt entsprechende Speicher entwickelt und baut. Beides ist möglich. Davon spricht er auch. Und ja nicht nur er, eigentlich alle, die ich kenne und auf dem Gebiet arbeiten.

Mav05 hat geschrieben:
Kannst Du lesen? Ich sagte es ist wenig wahrscheinlich dass die EU das einführt... Und GB ist bald nicht mehr EU, man könnte also das Drehkreuz Frankfurt locker nach Heathrow verlagern... Und "Standortnachteil" heißt z.B. auch der Bankensektor in Frankfurt...


Na sicher doch, wo doch jetzt schon alle britischen Unternehmen wegen des Brexit Probleme sehen. Und nochmal: Wenn wir alles ablehnen, geht nichts vorwärts und wenn nichts vorwärts geht, wird uns das bald richtig teuer zu stehen kommen.

Mav05 hat geschrieben:
Niemand hindert Dich daran die zu schaffen - aber es ging zunächst mal darum die zu erhalten die es schon gibt... Und das ist z.B. mit den weltweit höchsten Energiepreisen, der höchsten Abgabenlast und den strengsten Umweltvorschriften recht schwierig...


stengsten Umweltvorschriften? In Schweden kostet die Tonne CO2 130 Euro, viel mehr als bei uns. Und trotzdem wächst dort die Wirtschaft recht gut.

Deine Untergangsszenarien, dass Klimaschutz zu einer Wirtschaftskrise führen wird, ist einfach nicht haltbar. Auch wenn du das nicht einsehen willst.

Mav05 hat geschrieben:
Also lies mal "Ein Staud für alle Fälle" dann verstehst Du das weil mich hat er schon erleuchtet..." klingt stark nach "Ich bin Spezialist und Du hast keine Ahnung!"


Wenn dann klingt das eher nach, er ist Spezialist und ja, er hat sich eben damit beschäftigt, du nicht. Aber so Bücher wie die von Staud gibt's ja extrem viele und auch entsprechende wissenschaftliche Studien.

Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 17:16

Beiträge: 19902
MichaelZ hat geschrieben:
stengsten Umweltvorschriften? In Schweden kostet die Tonne CO2 130 Euro, viel mehr als bei uns. Und trotzdem wächst dort die Wirtschaft recht gut.
.


Willst du das jetzt wirklich so platt vergleichen??? :lol: :lol: :lol:

Wie sind denn die Gehälter, die Abgabenlast, Lebenshaltungskosten und so weiter in Schweden???

Nur mal ein paar Anmerkungen:

Der Bruttolohn ist in Schweden DEUTLICH höher, im Einzelhandel lag er 2017 zum Beispiel bei 3861,- Euro.

Und Sozialabgaben werden in Schweden ALLEIN vom Arbeitgeber getragen.


Unter solchen Umständen könnte ICH auch mit einer höheren CO2-Steuer leben.
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Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 17:25

Beiträge: 434
formelchen hat geschrieben:
bredy hat geschrieben:
Da gibt es nichts schön zu reden. Der einzige Unterschied zwischen uns beiden ist, dass ich nicht in allem eine Verschwörung sehe."


Welche Verschwörung konkret meinst du??


formelchen hat geschrieben:
Aber aufs Auto sind viele Leute angewiesen, schon um zur Arbeit zu kommen. Also ist das für den Staat die sichere Einnahmequelle.

Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 17:44

Beiträge: 40058
formelchen hat geschrieben:
Die Digitalisierung revolutioniert die Wertschöpfung und sorgt für deutlich höhere Effizienz in allen Bereichen. Um es platt zu sagen: sie erhöht Gewinnpotentiale massiv. Genau deshalb investieren ja quasi alle Unternehmen in die Digitalisierung.

Erneuerbare Energien (die meisten) und insbesondere die E-Mobilität bringen der Wertschöpfungskette jedoch (bisher) nichts oder nicht viel. Deshalb werden ja massive Subventionen gefahren und zum Beispiel 4.000-6.000 Euro Prämien gezahlt bei einem E-Auto oder Hybridfahrzeug.

Und ja, erneuerbare Energien schaffen auch Jobs. Aber sie vernichten auch Jobs. In der Autoindustrie kosten all das mehr Jobs als es neue bringt. Im Bereich Kohle scheint es auch so zu sein denn bisher scheint man ja nicht ausreichend neue Jobs für alle Beschäftigten aus der Kohleindustrie geschaffen zu haben mit deinen tollen erneuerbaren Energien, oder???

Die Digitalisierung schafft auch neue Jobs. Kostet aber in der Summe langfristig mehr Jobs. Ähnlich also wie bei den erneuerbaren Energien. Jedoch schafft sie höhere Gewinne, von denen man theoretisch dann das Grundeinkommen finanzieren könnte.

Nur wie gesagt: die Digitalisierung braucht keine Subventionen, das machen die Unternehmen freiwillig weil sie dadurch recht schnell ihre Gewinne erhöhen können.


Du kannst deine Beleidigungen für dich behalten. Ich kenne den Unterschied. Fakt ist aber nun mal, dass die Digitalisierung noch viel mehr Arbeitslose zur Folge haben wird und daher das Argument, kostet eventuell Arbeitsplätze, nicht gilt. Denn das tun andere Maßnahmen und Vorgänge auch und da meckert keiner rum.

Fakt ist: wir haben eine soziale und ökologische Verantwortung. Dass wir Afrika ausgebeutet haben, hat uns auch wirtschaftlich genutzt, aber das geht einfach nicht.

formelchen hat geschrieben:
Es geht hier um Arbeitsplätze, um Existenzen, darum ob man seine Familie noch in 5 oder 10 Jahren ernähren kann, die Miete, Lebensmittel und alles aus dem täglichen Leben noch bezahlen kann.


Also weg mit der Digitalisierung!

Es geht hier eben nicht nur um Arbeitsplätze, sondern auch Menschenleben. Für mich ist klar, was höher wirkt.

Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 17:47

Beiträge: 40058
formelchen hat geschrieben:
Du bist dir einfach zu fein zuzugeben dass du gelogen hast. Du sagst in deiner Quelle gäbe es Studien dazu. Es geht nicht um Studien, sondern um REALE Kraftwerke.

ALSO, warum nennst du diese auch nach der 20. Aufforderung nicht????

Du hast GELOGEN. Gib es einfach zu.


Ich hab nicht gelogen. Es ist so wie ich es gesagt habe.

Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 17:52

Beiträge: 40058
formelchen hat geschrieben:
Willst du das jetzt wirklich so platt vergleichen??? :lol: :lol: :lol:

Wie sind denn die Gehälter, die Abgabenlast, Lebenshaltungskosten und so weiter in Schweden???

Nur mal ein paar Anmerkungen:

Der Bruttolohn ist in Schweden DEUTLICH höher, im Einzelhandel lag er 2017 zum Beispiel bei 3861,- Euro.

Und Sozialabgaben werden in Schweden ALLEIN vom Arbeitgeber getragen.


Unter solchen Umständen könnte ICH auch mit einer höheren CO2-Steuer leben.


Es zeigt halt einfach dass Klimaschutz keine Wirtschaftkatastrophe ist, wie das immer dargestellt wird.

Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 17:54

Beiträge: 40058
formelchen hat geschrieben:
Alles Spekulation. In wenigen Jahren fliegen die ersten Menschen zu Mars. Wir werden früher oder später andere Planeten besiedeln....so schnell stirbt die Menschheit sicher nicht aus. Und wenn, dann werden wir und unsere Kinder und Enkelkinder das sicher nicht miterleben bzw. davon betroffen sein.


Allein die Idee zum Mars zu fliegen ist schon teurer als Umwelt- und Klimaschutz. :roll:

Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 17:55

Beiträge: 40058
bredy hat geschrieben:
Ist wie mit dem Joggen. Auch da sagen ja viele "was bringt es mir 1 Jahr länger zu leben wenn ich es mit Joggen verbringe".


Ich bin jetzt auch nicht die Sportskanone und denk mir das auch oft bei Leuten, die komplett auf was verzichten oder so. Ich glaube aber, dass ein bisschen mehr Sport auch die Lebenszeit qualitativ verbessert, weil man einfach gesünder bleibt.

Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 23:54

Beiträge: 19902
bredy hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
bredy hat geschrieben:
Da gibt es nichts schön zu reden. Der einzige Unterschied zwischen uns beiden ist, dass ich nicht in allem eine Verschwörung sehe."


Welche Verschwörung konkret meinst du??


formelchen hat geschrieben:
Aber aufs Auto sind viele Leute angewiesen, schon um zur Arbeit zu kommen. Also ist das für den Staat die sichere Einnahmequelle.


Diese Aussage soll eine Verschwörungstheorie sein??? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Dann erklär du mir doch mal plausibel warum der Staat die stinkende, verpestende Schifffahrt nicht anfasst, aber dafür den Autofahrern an den Geldbeutel will, die oftmals auch beruflich vom Auto abhängig sind.
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Beitrag Montag 2. Dezember 2019, 23:58

Beiträge: 19902
MichaelZ hat geschrieben:

Ich hab nicht gelogen. Es ist so wie ich es gesagt habe.


Wir halten also fest:

Du sagst es gibt in Deutschland Parabolspiegelkraftwerke.

Du sagst das steht in einem Buch, das du gelesen hast. Du kannst aber weder Orte noch Betreiber oder andere Hinweise darauf liefern, wo diese Kraftwerke stehen sollen.

Du sagst in dem Buch seien irgendwelche Studien die sagen diese Kraftwerke seien in Deutschland sinnvoll zu betreiben, obwohl ich nicht nach Studien sondern nach den konkreten angeblich existierenden Kraftwerken gefragt habe.

Sorry aber das ist einfach mega peinlich wie du dich hier vor einer ganz einfachen Antwort drückst und windest, weil du zu eitel bist zuzugeben dass du etwas falsches behauptest hast. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich frage nun nochmal, weil ich ein sehr geduldiger Mensch bin. WO STEHEN IN DEUTSCHLAND PARABOLSPIEGELKRAFTWERKE??????????????
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Beitrag Dienstag 3. Dezember 2019, 00:04

Beiträge: 19902
MichaelZ hat geschrieben:
Es zeigt halt einfach dass Klimaschutz keine Wirtschaftkatastrophe ist, wie das immer dargestellt wird.


Schämst du dich eigentlich gar nicht für solch plakative Äußerungen, die man mit links auseinandernehmen kann????

Deine Aussage zeigt lediglich, dass man woanders eine höhere CO2-Abgabe zahlt, wo man eben das Geld auch hat weil andere Abgaben dort deutlich geringer und Löhne höher sind als bei uns.

Es ist einfach Humbug, du stellst hier Vergleiche auf Grundschulniveau an, ignorierst bei denen Vergleichen entscheidende Rahmenbedingungen.

Wenn man mir morgen soviel Gehalt zahlen würde wie Menschen in Schweden bei der gleichen Tätigkeit, wenn meine Sozialabgaben der Arbeitgeber komplett übernimmt und man mir dazu noch die GEZ und andere Dinge streicht, ja dann könnte ich auch locker 10-20 Cent mehr den Liter Diesel zahlen.
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Beitrag Dienstag 3. Dezember 2019, 00:13

Beiträge: 19902
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Alles Spekulation. In wenigen Jahren fliegen die ersten Menschen zu Mars. Wir werden früher oder später andere Planeten besiedeln....so schnell stirbt die Menschheit sicher nicht aus. Und wenn, dann werden wir und unsere Kinder und Enkelkinder das sicher nicht miterleben bzw. davon betroffen sein.


Allein die Idee zum Mars zu fliegen ist schon teurer als Umwelt- und Klimaschutz. :roll:


Also sorry aber diese Aussage ist auch mal wieder extrem undifferenziert und dumm.

Erstens ist das ein privates bzw. kommerzielles Projekt was Elon Musk da auf die Beine stellt. Nix Steuergelder oder so. Und ich muss dir ja wohl nicht erzählen dass Elon Musk auch derjenige ist, der Vorreiter beim E-Auto war, welches jetzt als Allheilmittel gegen den Klimawandel hochgejubelt wird. Er hat also - wenn man so will - einen beträchtlichen Anteil daran dass bald sehr viele Emissionsfreie Autos durch die Gegend fahren, was viele Grüne und FFF-Jünger doch richtig und toll finden.

Zweitens ist die Raumfahrt extrem wichtig für viele wissenschaftliche Bereiche. Nicht zuletzt doch auch für die Klimaforschung.

Drittens ist die Raumfahrt langfristig wahrscheinlich existenziell für die Menschheit. Die Erde wird es nicht ewig geben. Daher ist es ein logischer Schritt, wie einst Christoph Kolumbus auszuschwärmen und neues zu entdecken, was uns irgendwie weiterbringt und was uns vielleicht irgendwann den A..... rettet.

Viertens ist es eines der letzten großen Geheimnisse der Menschheit zu erfahren ob es da draußen noch anderes Leben gibt. Diese Frage umtreibt wohl jeden Menschen. Das darf dann auch ruhig einiges kosten. Und wenn es jemand aus seiner privaten Schatulle finanziert wie Elon Musk, umso besser!!!
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Beitrag Dienstag 3. Dezember 2019, 00:26

Beiträge: 19902
MichaelZ hat geschrieben:
Du kannst deine Beleidigungen für dich behalten. Ich kenne den Unterschied. Fakt ist aber nun mal, dass die Digitalisierung noch viel mehr Arbeitslose zur Folge haben wird und daher das Argument, kostet eventuell Arbeitsplätze, nicht gilt. Denn das tun andere Maßnahmen und Vorgänge auch und da meckert keiner rum.


Du verdrehst mal wieder alles und unterstellst mir Aussagen, die ich nie getätigt habe. Ich habe NIE gesagt "die Digitalisierung kostet eventuell Arbeitsplätze".

Ich sage dass die Digitalisierung DEFINITIV sehr viele Arbeitsplätze kosten wird. Aber ich sage eben auch, dass sie die Wertschöpfungskette massiv verbessert und man mit den Gewinnen daraus bzw. mit der Besteuerung der Maschinen ein Grundeinkommen finanzieren kann.


MichaelZ hat geschrieben:
Fakt ist: wir haben eine soziale und ökologische Verantwortung. Dass wir Afrika ausgebeutet haben, hat uns auch wirtschaftlich genutzt, aber das geht einfach nicht.


Das Märchen dass wir Afrika ausgebeutet haben kann ich langsam nicht mehr hören.

Die Kolonialzeit ist lange überwunden und wenn sich Regierungen in Afrika die letzten Jahrzehnte von Europäern und anderen über den Tisch haben ziehen lassen, ist das auch deren Verantwortung.

Da müssen einfach Revolutionen der Bevölkerungen gegen deren Regierungen laufen, so wie in Äthiopien, sie zeigen dass es geht. Dann geht´s auch vorwärts.

Man muss denen einfach mal mehr Eigenverantwortung zugestehen.




MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Es geht hier um Arbeitsplätze, um Existenzen, darum ob man seine Familie noch in 5 oder 10 Jahren ernähren kann, die Miete, Lebensmittel und alles aus dem täglichen Leben noch bezahlen kann.


Also weg mit der Digitalisierung!

Es geht hier eben nicht nur um Arbeitsplätze, sondern auch Menschenleben. Für mich ist klar, was höher wirkt.


Boah du bist echt primitiv und populistisch unterwegs.

Weißt du, ich sehe Teile der Digitalisierung auch sehr skeptisch. 5G zum Beispiel ist alles andere als gesund für den menschlichen Körper.

Aber der Mensch strebt nunmal auch nach Fortschritt in allen Bereichen. Sei es nun Medizin oder Technologie. Das wirst du nicht aufhalten können.

Wie ich schon schrieb: die Digitalisierung muss nicht zwangsläufig schlecht sein. Es hängt davon ab was Politik und Wirtschaft daraus machen. Wenn ich in 10 Jahren zuhause bleiben kann und ein Grundeinkommen erhalte mit dem ich meinen Lebensstil halte, was ist dagegen einzuwenden?????
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Beitrag Dienstag 3. Dezember 2019, 07:47

Beiträge: 434
formelchen hat geschrieben:
Dann erklär du mir doch mal plausibel warum der Staat die stinkende, verpestende Schifffahrt nicht anfasst, aber dafür den Autofahrern an den Geldbeutel will, die oftmals auch beruflich vom Auto abhängig sind.


Welcher Staat denn?
Die Schiffe laufen ja sauber, bzw. im legalen Rahmen, wenn sie deutsche Häfen ansteuern.
Die eigentlichen Verbrechen werden auf hoher See begangen.

Beitrag Dienstag 3. Dezember 2019, 08:24

Beiträge: 8201
MichaelZ hat geschrieben:
Das hat mit Verschwörungstheorien nichts zu tun. Du hast dich mit LobbyControl offenbar noch nicht beschäftigt. Es ist doch kein Geheimnis, dass sich Parteien auch durch Großspenden finanzieren.

Du willst mir also erzählen dass in einem Land in dem Lobbyismus und Korruption so stark bekämpft sind wie in kaum einem anderen ebendas zukunftsfähige Ideen behindert...? Sorry das ist lächerlich...

MichaelZ hat geschrieben:
Also wir hatten letztes Jahr im Januar (!!) schon Tage, wo der Strombedarf voll erneuerbar hergestellt werden konnte. Es geht halt darum, dass bei ganz ungünstigen Bedingungen halt die Lichter ausgehen. Und das kann man verhindern, wenn man als Grundlast Gas verwendet oder halt entsprechende Speicher entwickelt und baut. Beides ist möglich. Davon spricht er auch. Und ja nicht nur er, eigentlich alle, die ich kenne und auf dem Gebiet arbeiten.

Das heißt wir könnten ohne große Risiken schon jetzt auf alternative Energien umstellen die noch dazu nichts kosten (weil der Wind ja umsonst bläst und laut Deiner Rechnung die Infrastruktur schon steht...) und unsere sonst so zahlungsunwillige Bundesregierung zahlt trotzdem gerne und bereitwillig weiter Subventionen um genau das nicht zu tun weil sonst der böse Tagebaubesitzer seine Schlägertrupps losschickt und Angela Merkels Hauskatze entführt...? Sorry, Micha, aber ernsthaft...?
MichaelZ hat geschrieben:
Na sicher doch, wo doch jetzt schon alle britischen Unternehmen wegen des Brexit Probleme sehen. Und nochmal: Wenn wir alles ablehnen, geht nichts vorwärts und wenn nichts vorwärts geht, wird uns das bald richtig teuer zu stehen kommen.

Und nochmal - entweder weltweit und einheitlich oder es bringt nichts und man schadet sich nur selbst!
MichaelZ hat geschrieben:
stengsten Umweltvorschriften? In Schweden kostet die Tonne CO2 130 Euro, viel mehr als bei uns. Und trotzdem wächst dort die Wirtschaft recht gut.

Versuch mal in Deutschland ein Stück Aluminium in einer ansprechenden Farbe zu eloxieren...

MichaelZ hat geschrieben:
Deine Untergangsszenarien, dass Klimaschutz zu einer Wirtschaftskrise führen wird, ist einfach nicht haltbar. Auch wenn du das nicht einsehen willst.

Zu dumm dass so ziemlich alle Ökonomen diese recht logische Ansicht teilen...

MichaelZ hat geschrieben:
Wenn dann klingt das eher nach, er ist Spezialist und ja, er hat sich eben damit beschäftigt, du nicht. Aber so Bücher wie die von Staud gibt's ja extrem viele und auch entsprechende wissenschaftliche Studien.

Er ist Journalist, nicht Spezialist, und offenbar kein besonders guter - immerhin hört ja außer Dir keiner auf ihn...

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