Der MSM Artikel hier beschreibt den Vorgang finde ich sehr gut:
https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-297929-aerger-um-energie-regeln-der-formel-1-erklaert-so-ignorieren-diese-autos-was-fahrer-wollen/Es ist eher die Regelformulierung, die den Entladezyklus einfordert und den Piloten sozusagen überstimmt, wenn er nach dem Lupfen erneut Gas gibt. Wie damals bei KERS einfach zu selbstgewähltem Zeitpunkt einzusetzen, ist nicht möglich. Nur im Boost und Overtake-Modus zusätzlich zu entladen.
Was KI betrifft, verstehe ich es so, dass die Piloten im Training viele Runden drehen, um den Algorithmus mit Daten zu füllen, Batterie- und Rundenzeit-optimiert zu auf- und entladen. Der Pilot kann ja nicht sozusagen den "Dynamo" am Fahrrad zuschalten und wegnehmen, je nach dem ob und wie hell sein Licht brennt oder nicht, weil er den Ladestand nicht dauernd überwachen kann. Hinterher können Ingenieure und Fahrer aus den Daten Einstellungen definieren und feinjustieren, wo wann abgegeben wird, Kurven, Sektor-weise oder womöglich GPS Position basiert(?). Wenn der Pilot im Rennen anders fährt als im Training, weil er anderswo überholt, ausweicht, dann gerät die Einstellung außerhalb der Routine, dann entstehen "unabsichtliche" Manöver. Ich schätze die Team-Simulatoren werden in der langen Pause auch mit FIA Aufträgen an die Piloten belegt, einige ermittelte kritische Rennszenarien aufzuarbeiten und Regeln anders zu definieren, sodass die Szenarien verbessert werden können - wie Bearman-Colapinto Auflaufen - und natürlicheres Racing zu erreichen.