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Formel-1-Reglement 2026

Das Formel 1 Forum - Gerüchte, Meinungen, Tests & Rennen.
Beitrag Dienstag, 03. März 2026

Beiträge: 26
Bis zum 1. Juni sind 7 Rennen angesetzt. Bei einem straffreien Pool von 3 Motoren, 3 Turbos, je 2 MGU-K und ECU pro Saison. Also 8 GP pro Motor-Einheit. Womöglich müssen die Mercedes-Teams ab dem erstem Motorwechsel auf eine Spec nach ab 1. Juni zugreifen, verlieren ihren Vorteil - wie groß der auch immer ist. Das Datum lässt Mercedes als Hersteller genügend Zeit für Bau der Motoren nach abgestimmter Neuregelung.

Beitrag Dienstag, 03. März 2026

Beiträge: 10908
Der erste kann/soll ja nicht „rückgebaut“ werden - d.h. der reicht im Idealfall für die 7 Rennen und ist dann nur noch Trainingsmotor. Parallel macht man möglichst schnell den zweiten reglementskonform fertig. Schwierig (aber wahrscheinlich) wird es allerdings, wenn der logische Zyklus wegen Problemen nicht mehr passt. Hat man den zweiten noch in der alten Konfiguration wäre der dann ab Juni auch out - hätte er schon die neue muss man den möglichen Leistungsverlust schon vorziehen…
Ein weiteres Risiko - wenn der illegale Motor technisch überlegen ist wird daran die Wettbewerbsfähigkeit aller Hersteller eingestuft und die Konkurrenz bekommt evtl. Zusätzliche Möglichkeiten.
"Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen."

"I'm just trying to race and this sport these days is more about penalties than about racing. "

Beitrag Mittwoch, 04. März 2026

Beiträge: 26860
Ich glaube nicht dass das alles ein großes Problem ist. Es sieht ja auch danach aus, dass die Saison sogar 1,2 oder 3 Rennen kürzer wird als geplant. Wenn Bahrain und Jeddah rausfallen und vielleicht später auch Katar und Abu Dhabi, glaube ich nicht dass alle 4 Rennen "ersetzt" werden. Und dann hat man eben auch mehr Spielraum bei den Motoren.

Und selbst wenn ein Auto einen Motor mehr pro Saison braucht...das kommt ja sowieso ständig vor, dann nimmt man halt einmal einen Start von hinten in Kauf. Im Idealfall dann, wenn man sowieso ein schlechtes Ergebnis im Quali geholt hat.

Überhaupt stellt sich die Frage, ob das Zurückrüsten der Motoren bei Mercedes mit einem kompletten Austausch verbunden ist oder ob nicht sogar der Tausch von Einzelteilen ausreicht....sofern vom Reglement her erlaubt.
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Beitrag Samstag, 07. März 2026

Beiträge: 10908
Wer die Fahrer verstehen will muss nur das Onboard-Video anschauen - die angeblich besten Rennmotoren der Welt quälen sich die Gerade runter wie ein VW Käfer den Brenner hoch - und die einzige Herausforderung vor der nächsten Kurve ist es, auf das Dashboard zu glotzen, ob Du gerade 10kmh schneller oder 20 langsamer ankommst... Bremsen macht der von alleine... So einen Unsinn als Rennsport verkaufen zu wollen ist erbärmlich! Hoffentlich erinnert man sich, dass die Hersteller Mercedes und Audi (ach ja, und Honda, die sich im besonderen Maße lächerlich machen...) zum Totengräber der Formel 1 wurden!
Mich würde interessieren, wie Toto als Ex-Rennfahrer diesen Scheiß schönredet...
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Beitrag Samstag, 07. März 2026

Beiträge: 26860
Volle Zustimmung. Das ist absurd und lächerlich.

Leider werden wir damit wohl 3-4 Jahre leben müssen, bis sich das ändert.

Wobei ich mich frage, ob das durch technischen Fortschritt im Rahmen der erlaubten Entwicklung vielleicht mit der Zeit von alleine verschwindet.
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Beitrag Sonntag, 08. März 2026

Beiträge: 1692
Kann mir vorstellen, dass Meckerliese das jetzige F1 Reglement nicht passt, weil sein Held hinterher dackelt.

Okay, erst mal ist es für alle gleich und jeder Ingenieur und sein Rennfahrer müssen herausfinden, wie sie das Optimum an E-Energie generieren oder nutzen.

Außerdem sei gesagt, dass Mercedes' gutes Ergebnis höchstwahrscheinlich nicht nur dem Motor geschuldet ist, sonst wäre Mclaren nicht eine Sekunde weg.

Auffällig war, dass die Teams zu unterschiedlichen Zeiten/Sektoren Energie rekuperieren oder nutzen.
Während Hagar große Batterieleistung für Start-Ziel nutzte und eine hohe Endgeschwindigkeit hatte, hatte RUS mehr Wert auf höhere Kureingeschwindigkeit gelegt. Das sagt auch etwas über ein gutes MER-Chassis und gute Aero.
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Beitrag Montag, 09. März 2026

Beiträge: 26860
Ich glaube der Vorteil von Mercedes beim Verbrennungsmotor spielt nur eine minimale Rolle. Wer weiß ob das nicht sogar eine Finte war, die Mercedes gelegt hat, um von anderen Vorteilen abzulenken.

Die sehr unterschiedlichen Herangehensweisen beim Laden der Batterie und Nutzen der Power zeigen, dass Mercedes wohl eher eine Software-Vorteil hat oder die Ingenieure einfach besser agieren.

Vielleicht spielt auch die Ladegeschwindigkeit der Batterie eine Rolle, dass Mercedes sie schneller geladen hat.

formel-at hat geschrieben:
hatte RUS mehr Wert auf höhere Kureingeschwindigkeit gelegt. Das sagt auch etwas über ein gutes MER-Chassis und gute Aero.


Das halte ich für Blödsinn, weil ja im Grunde kaum mit voller Geschwindigkeit durch die Kurven gefahren wird. In fast allen Kurven wird die Batterie geladen, das Limit der Aero wird demnach wohl eher selten voll beansprucht.

Die anderen Teams könnten ja (theoretisch) die gleiche Strategie anwenden wie Russell.

Am Ende müssen alle Teams halt auch noch den Umgang mit den Regeln im Rennen kennen lernen. Vermutlich gleicht sich das zu jedem Rennen etwas mehr an, wer wann und wo die Batterie lädt oder die Power nutzt.
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Beitrag Montag, 16. März 2026

Beiträge: 26
Mein erster Eindruck nach zwei Rennen:

Da haben sie in Australien den Kurs vor 2 Jahren in einen Hochgeschwindigkeitskurs für mehr Überholmanöver umgebaut und nu ist er dieser Tage eine Energie-Management-Challenge geworden.

Jojo-Racing finde ich ungewohnt. Würde ich ahnungslos vom aktuellen Regelwerk F1 schauen, würde ich denken "Oh, so viele Positionswechsel in den ersten 10 Runden...dass Leute am Start so viele Positionen verlieren und gewinnen...Reifen schonen meinten die doch immer, das höre ich ja kaum...so viele Ausfälle und DNS...scheint doch nicht so trivial zu sein einen Rennwagen zu betreiben..."

Was mir bislang bei der Berichterstattung gefehlt hat, war Vor-Ort-Fan Feedback. Wie haben sie die Rennen erlebt? In China war das Publikum ja sehr begeistert. Wie war das in Australien? Ob das in Europa so der Fall wäre, sei dahingestellt. Die Fahrer Kommentare waren bislang eher frustriert, kritisch, außer man war in Zweikämpfen drin. Ob sich erinnerungswerte Überholmanöver mit dem neuen Regelwerk ergeben, mal schauen. Anders als bei DRS hat der Fahrer zumindest mit dem Einteilen und Einsetzen eine Chance den Vordermann anders zu attackieren, ansonsten waren die Fahrer mehr oder weniger auf die eine lange Gerade, Spitzkehre, DRS-Zone angewiesen.

Dass sich die Autos scheinbar besser folgen können, glaube ich liegt eher daran, dass das Energie-Management das Feld anders zusammenhält.

Ich kann aber auch nachvollziehen, wenn sich langjährige Fans entfremdet fühlen, es ist schon eine andere Form von Rennenfahren.

Wie haltet ihr's?

Beitrag Dienstag, 17. März 2026

Beiträge: 26860
Likido hat geschrieben:

Dass sich die Autos scheinbar besser folgen können, glaube ich liegt eher daran, dass das Energie-Management das Feld anders zusammenhält.


Die Aerodynamik dürfte auch eine große Rolle spielen. Die wurde ja massiv beschnitten, die Autos sind in den Kurven langsamer. Es gibt vermutlich weniger Luftverwirbelungen als in den letzten Jahren.

Der andere Punkt ist das was du im Grunde sagst. Energie-Mangemanent bedeutet, dass sie kaum noch mit vollem Speed durch die Kurven fahren, wenn die Batterie lädt. Weil die Teams aber unterschiedliche Programme beim Batterie-Management haben, lädt halt der eine mehr (oder früher) als der andere und dadurch ergeben sich größere Unterschiede bei den Geschwindigkeiten und es kann mehr gekämpft werden.


Likido hat geschrieben:
Ich kann aber auch nachvollziehen, wenn sich langjährige Fans entfremdet fühlen, es ist schon eine andere Form von Rennenfahren.

Wie haltet ihr's?


Zum Ansehen muss man sagen ist es eigentlich gut. Es wird viel mehr gekämpft und überholt. Es hat etwas von MotoGP.

Wenn man aber weiß wie es dazu kommt, ist das alles weniger schön. Jeder Fahrer hat halt zu einem gewissen Zeitpunkt mehr oder weniger Batterie als der Gegner und am Ende entscheiden Füllstand und Nutzung der Batterie über die Power, die der Fahrer gerade hat und damit über die Überholmanöver.

Ich finde das nicht gut. Aber die Netflix-Fans aus den USA wird das nicht stören, die wollen einfach nur Action auf der Strecke. Deshalb habe ich Zweifel, dass man daran etwas ändern wird.

Wie auf dem einen oder anderen Kanal schon besprochen wurde, wäre eine Erhöhung der Verbrenner-Power kein Problem und würde einige Themen lösen. Ich fänd es super, wenn man 900-1000 PS bei den Verbrennern zulässt, bei gleich bleibender elektrischer Energie.

Natürlich geht das nicht unter der Saison, aber für 2027 müsste das theoretisch machbar sein, spätestens aber für 2028.
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Beitrag Dienstag, 17. März 2026

Beiträge: 10908
Likido hat geschrieben:
Ich kann aber auch nachvollziehen, wenn sich langjährige Fans entfremdet fühlen, es ist schon eine andere Form von Rennenfahren.

Wie haltet ihr's?

Ich finde, es ist eine Katastrophe - wie die meisten Fahrer auch! Es ist einfach kein Racing mehr! Max hat da vollkommen recht. Es gab in China ein Onboard von ihm, wo er mit mindestens einem Gang zu nieder und vollkommen überhöhter Drehzahl um eine Kurve gefahren ist. Wenn er das mit 15 im Schaltkart gemacht hätte wäre wohl von Jos die Stop-Uhr geflogen - es ist einfach total wider der Natur!
Und am Start die Dinger 10sec hochzudrehen - in übelster Auto-Poser-Manier und alles andere als nachhaltig - das wäre nicht mal den Fast and Furious Machern eingefallen!
Außerdem können die richtig Guten ihr Ausnahme-Talent nicht mehr zeigen - im Gegenteil, es steht ihnen im Weg.

Ich hab lange überlegt, was mir da als vergleichbares Beispiel einfallen könnte. Nehmen wir die Tour de France, das härteste Radrennen der Welt. Die Sieger waren/sind Helden - und jedes Jahr weiß man schon im Vorfeld, dass eigentlich nur 3-5 um den Sieg fahren. Jetzt nimm die Bergetappen raus und fahr nur noch Flachland - dann können theoretisch 30 gewinnen - und die 3 Superstars sind vielleicht nicht mal unter denen...

Einfach nur Frust pur - ich war seit 1994 nicht mehr so enttäuscht von der F1!
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Beitrag Mittwoch, 18. März 2026

Beiträge: 1032
Likido hat geschrieben:

Ich kann aber auch nachvollziehen, wenn sich langjährige Fans entfremdet fühlen, es ist schon eine andere Form von Rennenfahren.

Wie haltet ihr's?


Habe nur China gesehen und fand das Rennen doch unterhaltsam, vor allem deutlich unterhaltsamer als die jahrelangen DRS-Rennen, wo z.B. in China genau an zwei Stellen überholt wurde und man nichts weiter machen musste als das Überholknöpfchen zu drücken. Ich vermute aber auch, dass sich das nach 6-7 Rennen wieder alles normalisieren wird. Teams wie RBR oder McLaren scheinen ja noch ziemlich in der Kennenlernquase zu sein, wie mit den Regeländerungen umzugehen ist.

Beitrag Sonntag, 22. März 2026

Beiträge: 46265
Likido hat geschrieben:
Bis zum 1. Juni sind 7 Rennen angesetzt. Bei einem straffreien Pool von 3 Motoren, 3 Turbos, je 2 MGU-K und ECU pro Saison. Also 8 GP pro Motor-Einheit. Womöglich müssen die Mercedes-Teams ab dem erstem Motorwechsel auf eine Spec nach ab 1. Juni zugreifen, verlieren ihren Vorteil - wie groß der auch immer ist. Das Datum lässt Mercedes als Hersteller genügend Zeit für Bau der Motoren nach abgestimmter Neuregelung.


Ich denke auch, dass es dieses Jahr mit den Motoren bei einigen eng wird. Aber dann ist das eben so. Sorgt ja nur - ähnlich wie die wieder vermehrt aufkommenden Ausfälle - nur für zusätzliche Spannung.

Beitrag Sonntag, 22. März 2026

Beiträge: 46265
Bananenflanke hat geschrieben:
Habe nur China gesehen und fand das Rennen doch unterhaltsam, vor allem deutlich unterhaltsamer als die jahrelangen DRS-Rennen, wo z.B. in China genau an zwei Stellen überholt wurde und man nichts weiter machen musste als das Überholknöpfchen zu drücken. Ich vermute aber auch, dass sich das nach 6-7 Rennen wieder alles normalisieren wird. Teams wie RBR oder McLaren scheinen ja noch ziemlich in der Kennenlernquase zu sein, wie mit den Regeländerungen umzugehen ist.


Ich sehs genauso.

Die Zeiten sind einfach vorbei, wo sich der Schnellste vorn qualifiziert und dann einfach Vollgas gefahren wird (was übrigens eh ohnehin selten der Fall war). Durch den technischen Fortschritt ist das einfach nicht mehr möglich, weil die Rennen dann nur noch Prozessionen wären. Das waren sie vor 20 Jahren ja auch teilweise. Aber damals gab es noch Spannungselemente, weil Kiesbetten Fehler wirklich kostbar gemacht haben und weil die Ausfallrate noch höher war. Jetzt wären das nur noch Prozessionen.

Also versucht die Formel 1 eben künstlich Spannung reinzubringen. Und das aber nicht erst seit 2026, sondern doch schon seit Jahren. Zwangsboxenstopps, Reifen, mit denen man haushalten muss, DRS als Überholhilfe und so weiter.

Ich fand die bisherigen Rennen 2026 ganz unterhaltsam. Und irgendwie machen die Teams und Fahrer ja trotzdem noch den Unterschied. Sonst wären nicht dieselben vorn. Das war 2012 anders. Da hat gefühlt die ersten Rennen immer ein Fahrer nach dem Zufallsprinzip gewonnen. Man erinnere sich an den Maldonado-Sieg in Spanien.

Beitrag Montag, 23. März 2026

Beiträge: 26860
Es werden ja zumindest Änderungen für das Quali überlegt.

Im Qualifying könnte man tatsächlich die Power der Verbrenner etwas erhöhen, um das Overclipping zu mindern.

Das müsste ja eigentlich auch kurzfristig machbar sein, also vielleicht schon ab Miami. Zumal mindestens 2 Rennen ausfallen, wodurch es auf die Saison gesehen auch ausgeglichen wird, wenn die Motoren im Quali etwas härter rangenommen werden.

Im Rennen geht das natürlich nicht, weil man die Tanks vergrößern müsste und so weiter....aber für 2027 wäre das machbar.
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Beitrag Freitag, 27. März 2026

Beiträge: 10908
Diese Formel 1 ist einfach nur ein Witz! Früher war die 130R ne echre Herausforderung - jetzt bremsen die Dinger einfach mal 50kmh unter Volllast runter… Ich frag mich gerade, ob die in Spa dann 3 Gänge zurückschalten müssen ob überhaupt noch den Berg hochzukommen…
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Beitrag Samstag, 28. März 2026

Beiträge: 26
Tatsächlich ist Suzuka Qualifying anschauen nicht so wie sonst. Das ans Limit wagen in Kurve 1, Degner, Spoon vor allem 130R fehlt und hört sich komisch an. Früher wusste ein Fan ungefähr, wer sich im Qualifying durch puren Speed hervorhebt, aber so hat Energie-Management sehr überhand. Für diese Saison lässt sich das wohl nicht mit erhöhtem Benzindurchfluss oder Ladedruck speziell für Qualifying lösen wegen Haltbarkeitsthemen und abweichendem Setup. Vielleicht geht da was nächste Saison. So ähnlich wie für das Indy500, wo im Qualifiying eine andere Motoreinstellung gefahren werden kann.

Spa...dann wird Pouhon auch eher zum Aufladen verwendet für Anfahrt Blanchimont. Camel-Geraden vielleicht mit mehr Überholvorgängen durch Lift & Cost oder Super Clipping.

Beitrag Samstag, 28. März 2026

Beiträge: 10908
Ich versteh auch irgendwie den Marketing-Ansatz der Werke nicht… Ich verfolge und betreibe seit Jahrzehnten Motorsport und habe noch nie erlebt, dass ein Rennfahrzeug so erbärmlich lahm rüberkommt! Selbst als es in der Motorrad-WM noch 50ccm gab klang das nie, als geht Dir die Power aus und man müsste zurückschalten…
Welche Marketing-Botschaft will man den vermitteln wenn das klingt, als quält sich das Ding über eine Gerade wie ein 60PS Golf…?
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Beitrag Sonntag, 29. März 2026

Beiträge: 1032
MichaelZ hat geschrieben:
Bananenflanke hat geschrieben:
Habe nur China gesehen und fand das Rennen doch unterhaltsam, vor allem deutlich unterhaltsamer als die jahrelangen DRS-Rennen, wo z.B. in China genau an zwei Stellen überholt wurde und man nichts weiter machen musste als das Überholknöpfchen zu drücken. Ich vermute aber auch, dass sich das nach 6-7 Rennen wieder alles normalisieren wird. Teams wie RBR oder McLaren scheinen ja noch ziemlich in der Kennenlernquase zu sein, wie mit den Regeländerungen umzugehen ist.


Ich sehs genauso.

Die Zeiten sind einfach vorbei, wo sich der Schnellste vorn qualifiziert und dann einfach Vollgas gefahren wird (was übrigens eh ohnehin selten der Fall war). Durch den technischen Fortschritt ist das einfach nicht mehr möglich, weil die Rennen dann nur noch Prozessionen wären. Das waren sie vor 20 Jahren ja auch teilweise. Aber damals gab es noch Spannungselemente, weil Kiesbetten Fehler wirklich kostbar gemacht haben und weil die Ausfallrate noch höher war. Jetzt wären das nur noch Prozessionen.

Also versucht die Formel 1 eben künstlich Spannung reinzubringen. Und das aber nicht erst seit 2026, sondern doch schon seit Jahren. Zwangsboxenstopps, Reifen, mit denen man haushalten muss, DRS als Überholhilfe und so weiter.

Ich fand die bisherigen Rennen 2026 ganz unterhaltsam. Und irgendwie machen die Teams und Fahrer ja trotzdem noch den Unterschied. Sonst wären nicht dieselben vorn. Das war 2012 anders. Da hat gefühlt die ersten Rennen immer ein Fahrer nach dem Zufallsprinzip gewonnen. Man erinnere sich an den Maldonado-Sieg in Spanien.


Das bisherige Suzuka-Wochenende hat aber doch für Ernüchterung gesorgt. Durch die 130r so durchzurollen, ist nicht der Sinn der Sache. Und ich frage mich auch, wie die das in Spa oder Monza nach der Ascari-Variante durchfahren sollen, speziell in der Quali.

Beitrag Sonntag, 29. März 2026

Beiträge: 46265
Ja Japan war langweilig das stimmt. Naja mal sehen was die Zukunft bringt. Ein Zurück wird's wohl kaum geben.

Beitrag Sonntag, 29. März 2026

Beiträge: 10908
Tja, und seit heute haben wir dann auch den vorhergesagten ersten reglementbedingten Crash - Glückwunsch FIA! Piastri hat in der PK gesagt, dass ihn das nicht wundert weil er es von Anfang an befürchtet hat…
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Beitrag Sonntag, 29. März 2026

Beiträge: 10908
Wird ja echt interessant zu sehen, wie man jetzt endlich auf die hausgemachten Probleme reagiert! Domenicali und Wolf waren seither absolut arrogant und zu absolut keiner Selbstkritik bereit - aber es ist an der Zeit, dass das aufhört! Die Fahrer sind doch inzwischen mehr als deutlich in ihrer Kritik - und zu Laudas oder Sennas Zeiten wären wir wohl schon kurz vor einem Boykott! Einfach nur unglaublich arrogant von den Verfechtern dieser idiotischen Formel, dass man sich trotz all der Vorwarnungen darauf eingelassen hat, ohne die Bedenken wenigstens mal als berechtigt durchzuspielen…
Die Frage ist - was ist kurzfristig möglich? Die Leistung des Verbrennungsmotors zu erhöhen ist kurzfristig unmöglich - bleibt also wohl nur, das Rekuperieren zu beschränken und damit den E-Anteil zu verringern - was aber quasi zu einer deutlichen Reduzierung der Gesamtleistung und damit noch schlechteren Rundenzeiten führen würde…
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Beitrag Sonntag, 29. März 2026

Beiträge: 46265
Mav05 hat geschrieben:
Tja, und seit heute haben wir dann auch den vorhergesagten ersten reglementbedingten Crash - Glückwunsch FIA! Piastri hat in der PK gesagt, dass ihn das nicht wundert weil er es von Anfang an befürchtet hat…


Ich bin da bei Ralf Schumacher: Wenn Colapinto nicht beim Anbremsen die Spur wechselt (was ja vielen seit Jahren ein Dorn im Auge ist, Stichwort Moving under Braking) wäre nix passiert.

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