Nachdem das Racing Team Germany nach einer erfolgreichen Testwoche mit Toni Wirsing zufrieden aus Magione/Italien zurückgekehrt war, befindet sich die Mannschaft bereits erneut in Italien, diesmal in Misano, um bei einem Rennen der Italienischen Meisterschaft in der 250ccm-Klasse teilzunehmen.
Bei seinem ersten Test auf der 250er Honda in Magione kam Wirsing sehr gut zurecht. Dass es zu keinerlei größeren technischen Problemen kam, lag auch an der guten Vorbereitung durch die Truppe rund um Sepp Schlögl, die im Winter sehr gute Vorarbeit geleistet hat. Für das erste Mal in der 250er Klasse, war Wirsing recht zügig unterwegs und konnte schon ansprechende Rundenzeiten abliefern. Wie sich ein Sturz mit der Honda anfühlt, bekam er aber auch zu spüren, nachdem er das Vorderrad überbremst hatte. Er blieb aber unverletzt.
Das kommende Rennen in Misano soll nun die letzte Generalprobe sein, bevor in drei Wochen in Cartagena/Spanien der Startschuss für die Europameisterschaft fällt. Teamchef Dirk Heidolf meinte zur Vorbereitung: "Im Großen und Ganzen war ich voll zufrieden nach dem Testlauf in Magione. Es ist alles genauso gelaufen wie wir es uns gewünscht und erhofft hatten. Es gab keine technischen Probleme, obwohl wir ja auch keine technische Auswahl hatten. Der Motor war von der Vorbereitung her wirklich in erstklassigem Zustand - da haben die Mechaniker einen guten Job geleistet."
Wirsing bekam von Heidolf Lob, da er sich bereits gut eingeschossen hatte. "Man hat gemerkt, dass er Spaß am Fahren hatte und dass ihm die 250er besser liegt als die 125er. Zu den Rundenzeiten kann man wenig sagen, aber fürs erste Mal war er sehr schnell unterwegs", sagte Heidolf. Bis es in Cartagena losgeht, wollen er und der Rest des Teams nun noch ein paar Ecken und Kanten am Motorrad schleifen, damit Wirsing auch wirklich die besten Voraussetzungen hat. "Dazu nutzen wir natürlich auch dieses Wochenende mit der Teilnahme an der Italienischen Meisterschaft in Misano. Das ist für uns ein wichtiger Test unter echten Rennbedingungen. Dabei kann sich Toni noch mehr ans Motorrad gewöhnen und wir sehen besser, ob das Team auch in solch einer Stresssituation funktioniert", so Heidolf.

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