Lange ist der 4,28-Meter-E-Chinese noch nicht auf den Markt und schon schießt man ein Facelift hinterher. Stimmt nur halb, denn bei uns in Europa ist das Modell erst seit Juni 2023 zu haben. In China hingegen ist man seit Frühjahr 2021 auf dem Markt. Dass man den Stromer nun verjüngt, passt also genau in den Zeitplan eines regulären Modellzyklus. Doch was ändert sich genau?
Zum einen wurde die Front umgestaltet und wirkt nun gefälliger. Dies wurde insbesondere durch die Neugestaltung der Scheinwerfer und des „Kühlers“ zwischen den Leuchten erreicht. Eine schwarze Leiste verbindet die Lichter zudem mit der Fensterlinie und lassen den Dolphin jetzt in seiner Formensprache etwas flüssiger wirken. Zum anderen wurde der Stoßfänger überarbeitet und besitzt jetzt neue Öffnungen. Während die Seiten fast unangetastet bleiben, ändert sich wieder etwas mehr am Heck. Hier wurde die Leuchtgrafik abgeändert und der ausgeschriebene Markenname „Build Your Dreams“ gestrichen. Stattdessen ist dort nurmehr die Abkürzung „BYD“ zu sehen. Statt vertikale Reflektoren in der Schürze gibt es jetzt horizontale Lichter.

Ob sich auch das Interieur mit dem Facelift ändert, ist noch nicht bekannt. Hierzu fehlt es noch an Infos vom Hersteller. Aktuell besteht der Innenraum aus einem zentralem Infotainment-Bildschirm sowie einem kleinen digitalen Tacho hinter dem Lenkrad. Das grundsätzliche Layout mit den geschwungenen Linien und den runden Lüftungsdüsen wirkt verspielt und passend zum Rest des E-Autos.

Antrieb und Preise dürften beibehalten werden
Wie das Vor-Faceliftmodell, setzt der Dolphin wohl auf ein 800-Volt-System mit Akkugrößen von 44,9 kWh und 60,4 kWh. Die größere Einheit ist für eine Reichweite von maximal 427 Kilometern ausgelegt. Geladen wird laut BYD in 29 Minuten von 30 auf 80 Prozent mit bis zu 88 kW Gleichstrom. 11 kW sind mit Wechselstrom möglich.
Wenig wird sich vermutlich auch bei der Preisgestaltung ändern. Aktuell startet der BYD Dolphin bei 35.690 Euro und positioniert sich genau in das Feld der Konkurrenz rund um den VW ID.3. Dass es auch etwas günstiger geht, zeigt aber beispielsweise MG mit dem MG4 Electric. Dieser startet bei ähnlich viel Reichweite (435 Kilometer) schon bei 30.990 Euro.

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