Firefly? Noch nie gehört? Zurecht, denn die Marke und das gleichnamige Modell ist die neueste Kreation aus dem chinesischen Nio-Konzern und wird Mitte 2025 nach Europa kommen und die vollelektrische Kompaktklasse aufmischen – so zumindest in der Theorie. Dass dies nicht einfach werden wird, kann man jetzt schon vermuten, denn chinesische Automobile haben es auf dem Alten Kontinent eher schwer als leicht, zumal die Unbekanntheit der einzelnen Marken zum Teil noch recht groß ist. Dazu kommt das doch eigenwilligere und nichtssagende Design chinesischer Stromer.

Das Erscheinungsbild ist typisch chinesisch sehr generisch gehalten und man muss es mögen. Besonders auffällig sind die drei kreisrunden LED-Lichter an der Front und am Heck. Dazu gesellt sich ein dunkles Paneel, welches immer die innenliegenden Leuchten miteinrahmt und von vorne, wie einer Art Kühlergrill aussieht. Ein weiteres Merkmal des Firefly ist die in Wagenfarbe lackierte C-Säule, die sich wie ein Überrollbügel über das dunkel gehaltene Glasdach streckt. Der Rest des Exterieurs ist sehr glattgebügelt. Bilder vom Innenraum gibt es noch keine. Gezeigt wurden vom Hersteller nur Aufnahmen des Kofferraums und des vorderen Frunks. Auch zu den genauen Abmessungen hält man sich noch bedeckt.

Nio, Firefly
Foto: Nio

Die Antriebstechnik ist ein weiteres Mysterium. Wie alle Nio-Fahrzeuge, wird der Firefly Wechsel-Batterien erhalten, die man an bestimmten Akku-Stationen in wenigen Minuten tauschen kann und sich so den längeren Aufenthalt an einer Ladestation erspart. Der Kostenpunkt dieses Services ist aber noch unbekannt, genauso wie der finale Preis des Firefly.