ADAC GT Masters

ADAC GT Masters: Fahrerlagerradar vom Red Bull Ring

Vier ADAC GT Masters-Fahrer kämpfen in Le Mans um Klassensiege. Hardy Krüger junior besucht Liga der Supersportwagen.

Motorsport-Magazin.com - Stippvisite: Der deutsche Schauspieler Hardy Krüger junior besuchte das ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring. Der 50-Jährige, der als Gast vom Honda Team Schubert Motorsport vor Ort war, schaute auch in der Startaufstellung des Sonntagsrennens vorbei.

Sportlicher Besuch: Zahlreiche Sportstars schnupperten am Red Bull Ring Motorsportluft. Nici Schmidhofer (29/A), die Super-G-Weltmeisterin von 2017, ließ es sich dabei nicht nehmen, die Siegerpokale beim Samstagsrennen der ADAC TCR Germany zu übergeben. Ebenfalls in Spielberg waren unter anderem der Rodel-Doppelweltmeister Wolfgang Kindl (30/A) sowie mehrere Mitglieder des Paralympics-Teams des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), darunter der viermalige Weltmeister und zweimalige Paralympics-Sieger Markus Salcher (27/A).

Langstreckenklassiker: Vier Fahrer des ADAC GT Masters starten in der kommenden Woche beim wohl wichtigsten Sportwagen-Rennen der Welt, den 24 Stunden von Le Mans. Vorjahresgesamtsieger Timo Bernhard (37/Bruchmühlbach-Miesau) kämpft in diesem Jahr in einem Porsche 911 RSR um den Sieg in der GTE-Pro-Kategorie. "Es ist natürlich eine große Umstellung vom Porsche 919 Hybrid aus der LMP1-Klasse. Aber ich freue mich sehr darauf, in einem der vier Werks-911 starten zu können", so der FIA-WEC-Champion von 2015 und 2017. "Die GTE-Pro-Kategorie ist extrem stark besetzt und wahrscheinlich in diesem Jahr die am härtesten umkämpfte Klasse. Mein erstes Rennen in Le Mans war 2002 auch in einem GT-Porsche, damit schließt sich bei meinem zwölften Start ein Kreis." Kévin Estre (29/F), Bernhards ADAC GT Masters-Teamkollege im KÜS Team 75 Bernhard, startet ebenfalls mit Porsche in der Top-GT-Kategorie. Zu ihren härtesten Konkurrenten zählt dort Stefan Mücke (36/Berlin, BWT Mücke Motorsport), der einen Ford GT pilotiert. Ein besonderes Rennen ist die diesjährige Auflage des Eintagesklassikers auch für Luca Stolz (22/Brachbach, Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing), der einen Ferrari 488 in der GTE-Am-Klasse steuert: "Ich kann meine Premiere in Le Mans nicht erwarten", so der Deutsche. "Ich hatte einen sehr guten Testtag dort. Die Strecke ist super. Ich habe zwei starke Teamkollegen, und unser Ziel ist daher der Klassensieg."

Testfahrt im Le-Mans-Siegerfahrzeug: Lance David Arnold (32/Duisburg, SML CarWellness by Car Collection) bekam Anfang Juni die einmalige Gelegenheit, den erfolgreichsten LMP1-Sportwagen der vergangenen Jahre zu testen. Für die TV-Sendung "auto mobil" durfte der Deutsche, der im ADAC GT Masters einen Mercedes-AMG GT3 pilotiert, auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón im Porsche 919 Hybrid ausrücken. Der rund 1.000 PS starke Prototyp gewann je drei Mal (2015, 2016 und 2017) die 24 Stunden von Le Mans und die FIA-WEC. "Ich bin ja schon viele Autos gefahren", schwärmte Arnold, "aber dieses Auto zieht dir einfach die Schuhe aus. Es ist unglaublich, wie das Auto beschleunigt, wenn der Elektroantrieb dazugeschaltet wird. Das war eine gigantische Erfahrung." Gesendet wird der Test heute um 17:00 Uhr auf VOX.

Alpenausflug: ADAC GT Masters-Pilotin Rahel Frey (32/CH, YACO Racing) durfte vor den Rennen auf dem Red Bull Ring ein besonderes Fahrzeug pilotieren. Für einen Videodreh mit Audi fuhr die Schweizerin im Vorfeld des FIA-Formel-E-Rennens in Zürich mit der Studie Audi e-tron Vision Gran Turismo auf dem legendären Klausenpass in ihrem Heimatland. Beim deutschen Formel-E-Rennen in Berlin fuhr sie das rein elektrisch angetriebene Fahrzeug, das über drei E-Motoren mit insgesamt 815 PS verfügt, als Renntaxi. "Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Auto zu fahren", so Frey.


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