ADAC GT Masters

Halbzeitmeistertitel - ALPINA feiert zweiten Saisonsieg

Lunardi/Martin mit Sieg und Platz zwei im ADAC GT Masters

Motorsport-Magazin.com - Ein Sieg und ein zweiter Platz in der Eifel: Mit zwei Podiumsplätzen von Dino Lunardi und Maxime Martin im BMW ALPINA B6 GT3 auf dem Nürburgring meldete sich ALPINA eindrucksvoll an der Spitze des ADAC GT Masters zurück. Der zweite Saisonsieg der beiden ALPINA-Piloten bei schwierigen Witterungsbedingungen im Rahmen des Truck-Grand-Prix vor insgesamt 180.000 Zuschauern (am Wochenende) brachte Lunardi/Martin wieder zurück an die Tabellenspitze. ALPINA übernahm mit dem starken Ergebnis in der Eifel wieder die Führung in der Teamwertung.

Schützenhilfe bekam ALPINA auch von Petrus, denn in beiden Rennen auf der Sprintstrecke des Nürburgrings gab es teils starken Regen. Auf dem nur 3,6 km kurzen Kurs konnte der BMW ALPINA B6 GT3 in der Vergangenheit auf trockener Strecke seine Stärken noch nicht ausspielen, auf nasser Strecke standen die Chancen hingegen besser.

Vom Regen profitiert

Dino Lunardi startete von Position sieben in das verregnete erste Rennen. Der Titelverteidiger verlor in der Startphase eine Position, nachdem die Reifen zu Beginn noch nicht den optimalen Grip aufbauten, kämpfte sich dann aber wieder zurück und arbeitete sich kontinuierlich an einem BMW, einem Porsche und einer Corvette vorbei auf Platz vier. Ein perfekter Boxenstopp von ALPINA, dem Schnellsten im gesamten Feld, brachte den B6 GT3 noch weiter nach vorne. Nach dem Fahrerwechsel lag Maxime Martin bereits auf Rang zwei, da der bis dort zweitplatzierte Asch auf dem Mercedes SLS AMG den Pflichtboxenstopp zu spät angetreten hat und dafür mit einer Stopp-und-Go Strafe belegt wurde. Bis zum Rennende verkürzte der 26-Jährige noch den Rückstand auf den führenden Audi R8 und kam in einem Fotofinish mit 0,02 Sekunden Vorsprung auf den drittplatzierten Porsche als Zweiter ins Ziel.

Wir sind wieder zurück im Meisterschaftsrennen
Dino Lunardi

Beim Start zum zweiten Rennen am Sonntag auf ebenfalls nasser Strecke bewies Maxime Martin wieder einmal, warum er aktuell zu den schnellsten GT-Fahrern in Europa zählt. Innerhalb von drei Runden fuhr der Belgier den BMW ALPINA B6 GT3 von Startplatz drei aus an einem Porsche und einem Mercedes SLS AMG vorbei in Führung. Als die Bedingungen mit Starkregen nach 20 Minuten noch schwieriger wurden, baute Martin den Vorsprung auf seine Verfolger sogar noch aus und brachte den BMW ALPINA mit acht Sekunden Vorsprung zum Boxenstopp. Bei einem wiederum perfekten Boxenstopp übernahm Dino Lunardi den BMW ALPINA für die zweite Rennhälfte und stellte mit fehlerloser und perfekter Fahrt den zweiten Saisonsieg und die Tabellenführung für ALPINA sicher.

"Wir sind wieder zurück im Meisterschaftsrennen" freut sich Dino Lunardi über das tolle Ergebnis in der Eifel. "Im zweiten Rennen wurde es am Rennende allerdings nochmals etwas schwierig, denn auf abtrocknender Strecke stieg der Reifendruck stark an. Ich habe mich nur noch darauf konzentriert, den Sieg ins Ziel zu fahren."

"Wir konnten an diesem Wochenende besonders von dem Regen profitieren", sagte Maxime Martin nach dem Rennen. "Als sehr viel Wasser auf der Strecke stand, war das Auto perfekt. Man hat aber gesehen, dass der zweitplazierte Mercedes auf abtrocknender Strecke einen Vorteil hatte. Zum Ende wurde es so nochmals sehr spannend, aber zum Glück hat es zum Sieg gereicht."

Wir konnten an diesem Wochenende besonders von dem Regen profitieren
Maxime Martin

"Der Regen an diesem Wochenende war sehr schade für die zahlreichen Fans, aber perfekt für uns", sagte ALPINA-Teamchef Andreas Bovensiepen. "Das Wetter hat uns geholfen, dazu hatten wir in beiden Rennen eine gute Strategie, haben keine Fehler gemacht und hatten auch die schnellsten Boxenstopps. An diesem Wochenende hat einfach alles gepasst. Bei Regen zeigen sich besonders die Qualitäten der Fahrer, und wir haben bewiesen, dass wir mit Dino Lunardi und Maxime Martin zwei der schnellsten Fahrer im gesamten Feld haben. Mit Startplatz drei hatten wir im zweiten Rennen alle Chancen und Maxime hat demonstriert, warum man ihn auch als Regengott bezeichnet. Bei trockener Strecke wäre es hier sicherlich schwieriger für uns geworden, das hat sich gezeigt, als die Strecke trockener wurde, da kamen Mercedes und Audi etwas besser zurecht."

In einem zweiten BMW ALPINA B6 GT3 vom ALPINA Kundenteam LIQUI MOLY Team Engstler gingen auf dem Nürburgring Florian Spengler und Johannes Leidinger an den Start. Im ersten Rennen belegten Spengler/Leidinger Rang 23, im zweiten Rennen fuhr das Engstler-Duo auf Rang 24.


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