ADAC Formel 4

Lechner Racing gewinnt mit Mick Wishofer den Rookie-Titel 2017

Mick Wishofer Rookie-Meister der ADAC Formel 4 - Richard Wagner auf Rang drei. Rekord-Titel: Lechner Racing dominiert die Rookie-Meisterschaft 2017.

Motorsport-Magazin.com - Perfekter Saisonabschluss für Lechner Racing auf dem Hockenheimring: Vor mehr als 18.000 Zuschauern am Wochenende feiert das Traditionsteam aus Salzburg die Rookie-Meisterschaft der ADAC Formel 4. Der Wiener Mick Wishofer machte den Titel im ersten der drei Rennen des Final-Wochenendes dingfest. Die Krönung: Teamkollege Richard Wagner komplettierte das Top-Ergebnis für die österreichische Mannschaft mit Gesamtrang drei der Wertung für Neueinsteiger im Formel-Sport.

Mick Wishofer dominiert die Saison

Es war das Jahr des Wieners Mick Wishofer. Der Pilot der Lechner Racing School startete nach zahlreichen Erfolgen im Kart seine erste Saison im Formel-Sport. Bereits am ersten Saisonwochenende in Oschersleben stand er als Rookie-Sieger auf dem Podium. Im weiteren Saisonverlauf kamen weitere zehn Erfolge hinzu - und neue Superlative. Der 17-Jährige feierte während der Saison sechs Siege in Folge - das war noch keinem Neueinsteiger der ADAC Formel 4 jemals zuvor gelungen.

In Hockenheim fuhr Wishofer erneut zu zwei Siegen in der Nachwuchswertung und schloss die Saison mit 383,5 Punkten ab - neuer Rekord. Noch nie in der Geschichte der Highspeedschule des ADAC hatte der Rookie-Meister einen größeren Vorsprung zum Zweitplatzierten als Wishofer 2017. In Hockenheim gelang dem 17-Jährigen sogar der Sprung in die Top-10 des Gesamtfeldes und er fuhr ähnliche Rundenzeiten wie der spätere Vizemeister. "Ich bin glücklich, dass ich den Titel schon frühzeitig fixiert habe und so in den beiden finalen Läufen nochmal richtig befreit auffahren konnte. Es war eine tolle Saison mit spannenden Rennen und teilweise auch harten Fights. Ich habe mich als Rennfahrer verbessert. Ich war in vielen Rennen über die Rookie-Wertung hinaus ganz nah an den Top-10 des Gesamtfeldes und bin happy, dass es im Finalrennen noch geklappt hat", sagt Wishofer.

Top-3-Ergebnis für Motorsport-Neuling Richard Wagner

Einen weiteren Grund zum Jubel hatte Lechner Racing durch Richard Wagner. Der absolute Motorsport-Neuling aus Amberg in Bayern bestritt in der Saison 2017 seine ersten Rennen überhaupt und schaffte durch konstante Leistungen auf Anhieb Rang drei in der Rookie-Wertung. Das größte Highlight erreichte der 17-Jährige bei seinem erst fünften Rennen, als er auf dem Eurospeedway Lausitzring zum ersten Mal als Sieger der Rookie-Wertung auf dem Podium feiern durfte.

In den letzten drei Saisonrennen 2017 fuhr der Absolvent der Lechner Racing School ein weiteres Mal unter die besten Drei der Nachwuchs-Wertung und festigte somit seine dritte Position in der Rookie-Wertung. "Ich bin in Oschersleben zu Beginn der Saison meine ersten Motorsport-Rennen überhaupt gefahren und stehe nun in Hockenheim auf Rang drei der Neueinsteiger. Ich habe über die Saison viel gelernt und mich als Fahrer stetig entwickelt. Das war mein Hauptziel", so Wagner.

Robert Lechner, Sportlicher Leiter bei Lechner Racing: "Am Ende einer langen Saison möchte ich mich besonders bei unserem gesamten Team bedanken. Jeder einzelne vom Backoffice bis hin zu unserem Einsatzteam an der Rennstrecke hat zu den Erfolgen 2017 beigetragen. In diesem Jahr haben wir uns der Herausforderung gestellt, mit zwei Rookies anzutreten. Mick und Richard haben gemeinsam unsere Pokalsammlung richtig wachsen lassen und uns an der Rennstrecke viel Freude bereitet. Auch ihnen gilt ein großes Dankeschön."

Walter Lechner, Technischer Leiter bei Lechner Racing: "Wieder geht eine lange und spannende Saison in der ADAC Formel 4 zu Ende. Mich macht besonders stolz, dass wir in keinem der Rennen technische Defekte hatten - das ist dem Einsatz des gesamten Teams zuzuschreiben. Wir haben konstante Leistungen gezeigt und gemeinsam mit unseren Piloten permanent verbessert. Gratulation an unseren Rookie-Champion Mick und besonders an Richard. Mehr Quereinsteiger und Rookie als Richard ist in diesem Sport nicht mehr möglich. Jetzt darf gefeiert werden."


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