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Zweiter Platz beim VLN-Auftakt - Timbuli: Für den guten Zweck

Das Team Timbuli Racing setzt 2012 am Ring zwei Porsche 911 GT3-R ein und sammelt damit für den guten Zweck - dem Kinder- und Jugendhospiz Balthasar.
von Sönke Brederlow

Motorsport-Magazin.com - Die zwei gelben Porsche von Timbuli Racing sind in diesem Jahr schon während der drei VLN-Läufe aufgefallen. Doch das Team fährt nicht um gute Positionen und Podestplätze. "Wir verbinden Motorsport mit einem ernsten Thema, denn wir sammeln mit unserem Renneinsatz in diesem Jahr über den Verein Timbuli e.V. Spendengelder für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar", klärt Teamchef Volker Wolf auf.

Die beiden Porsche 911 GT3 sind mit dem fröhlichen Maskottchen Timbuli und seinem Freund Eddi, der Figur der Marke Prescolaris aus dem Hause Brockhaus, lackiert. Als Piloten stehen Marc Hennerici, Marco Seefried, Norbert Siedler, Dennis und Marc Busch sowie Egon Allgäuer bereit.

Zweiter Platz beim VLN-Auftakt

Wir können zwei Top-Fahrzeuge an den Start bringen, die in der Lage sind an der Spitze des Feldes ein Wörtchen mitreden zu können
Volker Wolf, Teamchef

Beim VLN-Auftakt Ende März sorgte Timbuli Racing bereits für Aufsehen: Hinter dem Schubert-BMW Z4 fuhren Marc Hennerici, Norbert Siedler und Dennis Busch einen sicheren zweiten Platz nach Hause. "Wir können zwei Top-Fahrzeuge an den Start bringen, die in der Lage sind an der Spitze des Feldes ein Wörtchen mitreden zu können", so Teamchef Wolf weiter.

Bei der Generalprobe Ende April lief es hingegen noch nicht nach Plan. "Wir haben uns leider im Rennen zwei Reifenschäden eingehandelt, so dass wir gezwungen waren, zwei Mal unplanmäßig die Box anzusteuern", erinnert sich Marc Hennerici. "Dass wir von Position 17 aus gestartet am Ende trotzdem noch Platz elf im mehr als 200 Teilnehmer starken Feld erringen konnten, zeigt, dass wir auch bei Rückschlägen nicht aufgeben."

Besser lief es auch für das Schwesterauto nicht. Nach einem verhaltenen Qualifying machte Egon Allgäuer zwar noch in der ersten Runde 25 Positionen gut, wurde wenig später jedoch ebenfalls durch einen Reifenschaden eingebremst. Nach einem Problem mit dem Getriebe musste der Österreicher den Porsche sogar komplett abstellen. Dennoch schöpft die Mannschaft für das 24-Stunden-Rennen viel Mut, schließlich geht es in erste Linie um den guten Zweck.