MotoGP - Marquez: Check am Limit, aber nicht unfair

Mit Körperkraft zum Sieg

Marc Marquez musste in Silverstone alle Register ziehen. Von Jorge Lorenzos Leistung zeigt er sich überrascht.
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Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez musste für seinen elften Saisonsieg in Silverstone härter schuften als erwartet. Jorge Lorenzo bot dem Weltmeister die Stirn, führte das Rennen lange an und konnte Marquez in der Schlussphase sogar noch einmal die Führung abluchsen. Am Ende musste sich Marquez mit einem harten Manöver samt Berührung gegen Lorenzo durchsetzen.

"Ehrlich gesagt, habe ich nicht damit gerechnet, dass Jorge von Beginn an so schnell ist. Ich hatte den gleichen Rhythmus wie in den Sessions davor, aber legte im Vergleich zu", musste sich Marquez eingestehen. "Es war kein leichtes Rennen, denn vom Speed her waren wir identisch."

Ich wollte es nicht auf die letzte Runde ankommen lassen.
Marc Marquez

Eine Niederlage gegen Lorenzo - wie im Vorjahr - wollte sich Marquez diesmal aber nicht leisten. "Ich wollte es nicht auf die letzte Runde ankommen lassen und konnte eine kleine Lücke auffahren. Leider habe ich dann einen Fehler gemacht", so Marquez, der in der 16. Runde Lorenzo passieren lassen musste.

Hartes Manöver gegen Lorenzo

Dank Kampfgeist und viel Mut reichte es aber letztlich zum Sieg. "Die Manöver waren am Limit, aber nicht unfair", rechtfertigte sich Marquez. Auch Lorenzo nahm den Bodycheck sportlich auf, schüttelte dem Sieger wenige Kurven nach der Zielflagge sportsmännisch die Hand.

In der WM bahnt sich immer mehr eine Titelentscheidung beim übernächsten Rennen in Aragon an. Da Dani Pedrosa nur Vierter wurde, hat Marquez bereits 89 Punkte Vorsprung. Gewinnt er auch die nächsten beiden Rennen in Misano und Aragon, müsste Pedrosa in beiden Rennen Rang zwei belegen, damit die Titelentscheidung zumindest bis Motegi vertagt wäre.


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