MotoGP - Marquez fühlt sich Titelverteidigung gewachsen

Nicht zu viel Druck aufladen

Marc Marquez startet erstmals als Titelverteidiger in eine Weltmeisterschaftssaison. An seiner Herangehensweise soll das aber nichts ändern.
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Motorsport-Magazin.com - Seit Einführung der MotoGP-Klasse im Jahr 2002 konnte mit Valentino Rossi erst ein Pilot seinen Weltmeistertitel erfolgreich verteidigen. Marc Marquez möchte in der kommenden Saison seinem großen Vorbild dieses Kunststück nachmachen. Eine Titelverteidigung in der Königsklasse ist aber eben keine leichte Angelegenheit, wie Jorge Lorenzo, Casey Stoner oder Nicky Hayden bereits erkennen mussten. Die Erwartungshaltung gegenüber dem amtierenden Weltmeister ist enorm.

Dani und Jorge wollen mich in diesem Jahr sicher unbedingt schlagen.
Marc Marquez

Marquez scheint das aber kalt zu lassen, er will einfach seinem Stil treubleiben: "Ich habe keinen besonderen Plan, wie ich mit den Erwartungen umgehen werde. Wir werden einfach von Rennwochenende zu Rennwochenende blicken und sie auf unsere eigene Art in Angriff nehmen, so wie wir das immer gemacht haben. Natürlich wird der Druck höher sein als letztes Jahr und wenn ich nur Dritter oder Vierter werde, wird das die Menschen überraschen und es wird Kritik geben, obwohl das immer noch großartige Positionen sind. Ich möchte mir nicht zu viel Druck aufladen."

Der jüngste Champion aller Zeiten ist sich aber bewusst, dass seine Verfolger 2014 zum vollen Angriff blasen werden. "Dani und Jorge wollen mich in diesem Jahr sicher unbedingt schlagen und Valentino wird auch stark sein. Man muss aber abwarten, wie das Kräfteverhältnis genau aussieht. Es wird aber sicher ein großartiger Wettkampf", freut sich der Repsol-Honda-Pilot.


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