MotoGP - Repsol-Duo dominiert Testtag zwei

Nur Marquez unter zwei Minuten

Wie bereits am ersten Tag des MotoGP-Tests in Sepang erzielte Weltmeister Marc Marquez die Bestzeit. Teamkollege Dani Pedrosa holte mächtig auf.
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Motorsport-Magazin.com - Die saisoneröffnenden Tests in der MotoGP verkommen immer mehr zur Repsol-Honda-Show. Nach den Plätzen eins und drei am Eröffnungstag steigerten sich sowohl Marc Marquez als auch Dani Pedrosa noch einmal deutlich. Die beiden Spitzenplätze für das Star-Duo waren die logische Konsequenz. Als einzigem Pilot des gesamten Feldes gelang es Marquez mit seiner Bestzeit von 1:59.926 Minuten dabei, die ominöse Schallmauer von zwei Minuten auf dem Sepang International Circuit zu durchbrechen. Pedrosa scheiterte mit seinem schnellsten Umlauf von 2:00.336 Minuten nur knapp.

Ich hoffe sogar darauf, dass wir uns morgen in allen Aspekten erneut steigern können
Marc Marquez

"Wir haben heute vor allem Chassis-Tests durchgeführt, verschiedene Variationen verglichen, und dabei einige sehr positive Aspekte gefunden", berichtet Marquez, der auf insgesamt 65 Runden kam. Auch in Sachen Setup und Bremsstabilität machte das Team deutliche Fortschritte, was der Weltmeister als essentiell empfindet. "Wir haben da letztlich endlich einen sehr guten Kompromiss gefunden und ich fühle mich jetzt deutlich besser auf meinem Bike. Die ersten eineinhalb Tage war das nicht optimal und ich hoffe sogar darauf, dass wir uns morgen in allen Aspekten erneut steigern können."

Ich habe mich auf beiden Chassis-Varianten wohl gefühlt
Dani Pedrosa

Teamkollege Pedrosa legte bei extrem schwierigen äußeren Bedingungen mit extremer Schwüle 62 Runden zurück. Sein Fokus lag dabei auf Tests des neuen weichen Hinterreifens Bridgestones, zudem wie auch bei Marquez auf Chassis-Vergleichen und Setup-Modifikationen. "Ich habe mich auf beiden Chassis-Varianten wohl gefühlt, werde aber morgen noch einmal eine Menge Runden abspulen, um eine endgültige und sichere Entscheidung treffen zu können", verrät Pedrosa. Zudem wird er am letzten Testtag ebenfalls den harten Hinterreifen Bridgestones ausprobieren. "Wir müssen uns auf alle verschiedenen Streckenprofile vorbereiten und deshalb alle Variationen abdecken."


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