Marc Marquez Fahrer-Portrait, Chronik, Statistik - Moto3 bei Motorsport-Magazin.com

Der Moto3-Rennfahrer Marc Marquez in der Moto3-Datenbank. Hier finden Sie ein ausführliches Fahrer-Portrait mit Lebenslauf, Karriereverlauf und Chronik.
Interessante Zahlen, Fakten und Informationen liefert die Statistik zu Marc Marquez mit einer Übersicht aller Teilnahmen, Siege, Pole-Positions, Schnellsten Runden im Rennen, Ausfällen und Punkten. Marc Marquez und Moto3 bei Motorsport-Magazin.com bedeuten Motorsport für echte Fans!

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Marc Marquez ES

Moto3 Fahrer

Marc Marquez
Geschlecht: männlich
Geburtstag:
Alter: 21 Jahre
Nationalität: Spanien
Größe: 168 cm
Gewicht: 59 kg

Fahrer-Portrait

Wie fast jeder Rennfahrer begann Marc Marquez seine Karriere im Kindesalter mit Minibike und Motocross. Als er in der spanischen Meisterschaft fuhr, wurde Alberto Puig, der auch Dani Pedrosa entdeckte, auf ihn aufmerksam. Puig brachte Marquez zusammen mit Esteve Rabat im Repsol-KTM-Team in der 125ccm-Weltmeisterschaft unter. Sein Debüt in dieser Klasse gab Marquez 2008. Für einen Wunderknaben dauerte es bis zu seinem ersten Sieg (Mugello 2010) recht lange. Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag: er ließ neun weitere Siege folgen und wurde am Saisonende Weltmeister.

2011 stieg Marquez in die Moto2 auf. Im vierten Rennen, in Le Mans, konnte er nach einem schwierigen Saisonstart den ersten Sieg heimfahren. Ab diesem Rennen gestaltete sich die Saison zu einem Schlagabtausch zwischen Marquez und dem Deutschen Stefan Bradl. Auf Phillip Island schoss Marquez nach Ende des offiziellen Trainings den Fahrer Ratthapark Wilairot ab und wurde auf den letzten Startplatz verbannt. Dennoch konnte er das Rennen auf Rang drei beenden. Beim Training zum nächsten Rennen in Sepang stürzte Marquez auf überfluteter Strecke, als eine Wasserpipeline unter der Piste platzte. Dabei verletzte er sich so schwer, unter anderem am Auge, dass er das Rennen und das Finale in Valencia verpasste. Den Titel verlor er somit kampflos an Bradl. Zu Beginn der Saison 2012 konnte niemand genau sagen, wie stark Marquez nach seiner Verletzung sein würde. Umso überraschender war sein Sieg beim Saisonauftakt in Katar. Acht weitere Siege folgten und Marquez wurde Weltmeister. Anschließend wurde sein Aufstieg in die MotoGP beschlossen. Eigens für ihn wurde die sogenannte "Rookie-Regel" gekippt, die besagte, dass kein Rookie in einem Werksteam fahren durfte. Honda machte seinen Einfluss geltend und Marquez konnte 2013 den zurückgetretenen Casey Stoner bei Repsol-Honda ersetzen.

Als Marquez beim ersten MotoGP-Test hinter Valentino Rossi herfuhr, vergaß er vor lauter Faszination noch, das Gas aufzudrehen. Doch schon bald wurde es für ihn zur Normalität, mit den besten Motorradfahrern der Welt zu kämpfen und sie zu besiegen. Platz drei beim Debüt in Katar, erster Sieg beim zweiten Rennen in Austin, insgesamt sechs Siege und der Weltmeistertitel in der Debütsaison sind die beeindruckenden Eckdaten der ersten Saison von Marquez in der Königsklasse. Eine Steigerung ist 2014 fast nicht mehr möglich. Marquez sollte sich jedoch einen anderen Fahrstil angewöhnen: In der abgelaufenen Saison gefährdete er sich selbst und andere mehrfach, wie zum Beispiel beim Sturz unter gelber Flagge im Warm-Up in Silverstone, als die Streckenposten fast von der heranfliegenden Honda von Marquez getroffen wurden.

Moto3-Chronik von Marc Marquez

Jahr Team W PKT ST S P SR
2010 Red Bull Ajo Motorsport 1. 310.00 17 10 12 8
2009 Red Bull KTM Motorsport 8. 94.00 16 0 2 1
2008 Repsol KTM 125cc 13. 63.00 13 0 0 0
W = Wertung, PKT = Punkte, ST = Starts, S = Siege, P = Pole Positions, SR = Schnellste Rennrunden


nach 18 von 18 Rennen
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