Moto2 - Die Stimmen vom Podium

Schwieriges Rennen, auch für den Sieger

Nicolas Terol konnte in Austin sein erstes Moto2-Rennen gewinnen. Der Aspar-Pilot hatte jedoch kein einfaches Rennen.
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Motorsport-Magazin.com - So souverän der Sieg von Nicolas Terol auch wirkte, so sehr hatte er doch während des Rennens zu kämpfen: "Es ist unbeschreiblich. Ich bin sehr glücklich. Vor dem Start war ich ein bisschen nervös, denn ich wollte keine Fehler machen. Ich wusste, dass die ersten Runden entscheidend sein werden, also habe ich versucht mich zu konzentrieren. Das Rennen war dann auch wirklich schwierig. Vor allem mit meinen Reifen hatte ich ziemlich zu kämpfen. In den letzten Runden waren sie absolut am Ende. Mir war aber bewusst, dass ich schneller fahren konnte als die Konkurrenz."

Terol zeigte sich von der neuen Strecke in Austin: "Der Kurs ist wirklich toll. Er ist technisch sehr anspruchsvoll, aber ich habe mich das ganze Wochenende wohl gefühlt. Ich habe meinen ersten Grand-Prix-Sieg in den USA gefeiert, und jetzt auch mein erstes Moto2-Rennen hier gewonnen. Ich wünschte, wir würden hier noch mehr Rennen fahren."

Esteve Rabat sicherte sich nach einem spannenden Kampf mit Mika Kallio und Dominique Aegerter den zweiten Platz erst in der letzten Kurve, und war dementsprechend zufrieden: "Ich hatte einen wirklich schlechten Start durch die Kollision mit Mika Kallio. Dabei habe ich die Kupplung verloren und ich dachte schon, mein Rennen wäre vorbei. Dann habe ich aber ordentlich Druck gemacht und wollte wieder nach vorne. Es war schwer, weil wir eine relativ kurze Übersetzung gewählt hatten, unsere Beschleunigung aber trotzdem nicht allzu gut war. Deshalb bin ich mit dem ersten Podium sehr zufrieden."

Mika Kallio musste sich einen Fehler in der letzten Kurve eingestehen, freute sich trotzdem über die Podiumsplatzierung: "Es war ein tolles Rennen mit großartigen Zweikämpfen. In der letzten Kurve habe ich einen Fehler gemacht. Ich hae ein, zwei Meter zu spät gebremst und so war die Tür für Rabat offen. Aber das Resultat ist nicht schlecht, und ich muss zufrieden sein. Schließlich sind wir ja nur von Rang neun gestartet."


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