Formel 1 - Ex-FIA-Präsident Mosley kritisiert Mercedes

Hätte das nicht bekannt gegeben

Max Mosley hält es nicht für richtig, Nico Rosberg öffentlich an den Pranger zu stellen. Normalerweise würde viel hinter verschlossenen Türen geregelt.
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Motorsport-Magazin.com - Der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley hat die Reaktion von Mercedes auf den teaminternen Crash in Spa verfolgt und heißt die Verfahrensweise bis auf einen Punkt gut. "Wenn sie entschieden haben, Rosberg ein Bußgeld aufzuerlegen oder ihn zu bestrafen, dann hätten sie das nicht bekannt geben sollen. Es ist so, als ob ihm das Team öffentlich die Schuld gibt. Das ist nicht wirklich richtig", sagte der Brite gegenüber der Daily Mail.

Es war ein kleiner Vorfall mit ernsten Konsequenzen.
Max Mosley

Mosley sieht das Ganze als teaminterne Angelegenheit und steht daher auch hinter der Entscheidung der Stewards, nicht weiter einzugreifen. "Ich sehe das so - und ich betrachte das jetzt ja als Außenstehender - dass der sehr erfahrene Renndirektor [Charlie Whiting] und die Stewards entschieden haben, zu handeln, da es ein 'Vorfall im Rennen' war. Das war es mehr oder weniger. Es war ein kleiner Vorfall mit ernsten Konsequenzen."

Was die Fahrer danach gesagt hätten, sei nicht klar und daher habe die FIA aufgrund dessen nicht eingreifen können. "Es ist dann eine Sache des Teams. Es geht viel hinter verschlossenen Türen vor sich", erläuterte Mosley. "Was ungewöhnlich ist, ist es bekannt zu geben. Ich persönlich hätte das nicht gemacht."


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