Formel 1 - Hamilton: Werde nicht auf eigene Faust handeln

Das Team steht an erster Stelle

Obwohl Lewis Hamilton durch den Ausfall in Belgien wichtige Punkte verloren hat, plant er in Italien nicht auf eigene Faust gegen seinen Teamkollegen vorzugehen
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Motorsport-Magazin.com - Kehrt bei Mercedes nun Ruhe ein? Zumindest versprach Lewis Hamilton in Italien nicht auf eigene Faust zu handeln. "Für mich steht das Team immer an erster Stelle. Deshalb werde ich nichts auf eigene Faust unternehmen", betonte der Brite. In Belgien waren beide Mercedes-Piloten in der zweiten Runde aneinander geraten, wodurch sie einen sicheren Doppelsieg wegwarfen. Geht es nach Hamilton, kommt derartiges nicht mehr vor.

Ich werde versuchen künftig Rad-an-Rad-Duelle mit Nico zu vermeiden
Lewis Hamilton

"Meine armen Jungs in der Garage hatten in dieser Saison schon genügend schlechte Rennen. Daher werde ich versuchen künftig Rad-an-Rad-Duelle mit Nico zu vermeiden", erklärte der 29-Jährige. Durch seinen Ausfall in Spa-Francorchamps hat Hamilton in der WM an Boden verloren. "Das Wochenende war für mich extrem schädlich. Keine Ahnung wie ich die 29 Punkte gutmachen soll, aber ich weiß, dass ich eine großartige Gruppe von Leuten hinter mir habe", so Hamilton.

Reserve-Plan nötig?

Sollten die FIA solche Vorfälle anders betrachten, wenn es um zwei Titelrivalen geht? Ja!
David Coulthard

Von der FIA wurde die Szene während des Rennens als auch im Nachhinein nicht weiter untersucht. Aufgrund der massiven Konsequenzen für Hamilton, der das Rennen in der Folge beenden musste, fordert David Coulthard von der FIA künftig eine Art Reserve-Plan. "Sollten sie solche Vorfälle anders betrachten, wenn es um zwei Titelrivalen geht? Das sollte man diskutieren, ja", meinte der frühere F1-Pilot.

Seiner Ansicht nach muss die FIA die Konsequenzen neutralisieren, da sonst im letzten Rennen der Meisterschaftsführende auf die Idee kommen könnte, seinen Konkurrenten einfach aus dem Rennen zu nehmen. "Eine Weltmeisterschaft ist so wichtig, dass jemand das tun würde. Es ist schon passiert und es könnte wieder passieren. Das will keiner sehen", stellte der Schotte klar.


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