Formel 1 - Marko: Red Bull und Mercedes 2015 auf Augenhöhe

Neue Basis

Red Bull und Renault arbeiten mit Hochdruck an der Verbesserung des Motors. Im nächsten Jahr will man das Niveau von Mercedes erreichen.
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Motorsport-Magazin.com - Bei Red Bull regiert nach den personellen Veränderungen im Hause Renault wieder die Zuversicht. Nach dem Abschied von Jean-Michel Jalinier, der durch Cyril Abiteboul abgelöst wurde, hat das Team mit dem Motorenpartner einen Plan ausgearbeitet, dank dem man 2015 auf Augenhöhe mit Mercedes agieren will.

Wir stimmen überein, dass der Motor bei weitem nicht an seinem Limit ist
Dr. Helmut Marko

"Wir starten die Partnerschaft auf einer neuen Basis", sagte Red Bulls Motorsportberater Dr. Helmut Marko. "Wir stimmen überein, dass der Motor bei weitem nicht an seinem Limit ist und in zahlreichen Bereichen verbessert werden kann, wobei sich alle Maßnahmen innerhalb der eingefrorenen Regeln bewegen."

Am Montag dem Großen Preis von Großbritannien fand bereits ein erstes Meeting statt, um umgehende Maßnahmen in die Wege zu leiten, die sich bereits in den nächsten Wochen auf der Strecke widerspiegeln sollen. "Mittelfristig werden wir weiter gehen, was uns auf ein Niveau mit Mercedes während der Saison 2015 bringen sollte", führte Marko aus.

Laut dem Österreicher soll gleichermaßen die Performance wie auch die Zuverlässigkeit der schwächelnden Renault-Power-Unit verbessert werden. "Beide Seiten wissen, was für uns möglich ist und was wir zu tun haben", so Marko.

Heimsieg für Vettel unrealistisch

Da es jedoch noch einige Zeit dauern wird, ehe die Verbesserungen greifen, rechnet Sebastian Vettel nicht damit, dass er bereits beim nächsten Rennen, seinem Heimspiel in Hockenheim, um den Sieg kämpfen wird. "Mercedes ist in einer sehr, sehr starken Position", gab der vierfache Champion zu, der noch auf einen Grand-Prix-Triumph in diesem Jahr wartet. "Aber das Podium ist das Ziel."

Trotz seiner durchwachsenen Saison hat Vettel die Motivation allerdings nicht verloren. "Das Ziel ist immer, der Beste zu sein", hielt er fest. "Aber du musst realistisch bleiben. Das Wettbewerbsniveau ist ziemlich hoch und auch die anderen Jungs machen einen super Job. Du kannst nicht immer der Beste sein."


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