Formel 1 - Dennis-Aussagen lassen Button kalt

Ron versucht sich als Motivationstrainer

Jenson Button widerspricht Dennis Kritik, wonach er härter arbeiten müsse. Eddie Jordan schließt ein Karriereende des Briten nicht aus.
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Motorsport-Magazin.com - "Möchte ich, dass er sich mehr anstrengt? Natürlich tue ich das!" Die Kritik von Ron Dennis muss sich für Jenson Button wie ein Schlag ins Gesicht angefühlt haben. Nichtsdestotrotz verzichtet der Brite auf eine mediale Retourkutsche. "Ron hat sich scheinbar als Motivationstrainer versucht", versuchte Button die Kritik an seiner Person ins Witzige zu ziehen. Seiner Meinung nach ist die Situation, in der sich McLaren befindet, nicht einer Person geschuldet.

"Wir befinden uns bereits seit 18 Monaten in dieser Situation und diese ist für keinen im Team leicht. Ich finde, wir müssen als Team gemeinsam härter arbeiten, statt mit dem Finger auf eine Person zu zeigen. Wir haben uns als Team in diese Situation gebracht und müssen als Team wieder herausfinden", stellte er klar. Nichtsdestotrotz ranken sich um seine Zukunft im Team wilde Spekulationen. Bereits vor zwei Wochen wollte er im Exklusiv-Interview mit Motorsport-Magazin.com auf die Spekulationen nicht näher eingehen.

"Ich mache mir darüber momentan keine Gedanken. Ich mache einfach das, was ich am besten kann: alles aus mir und dem Auto herauszuholen. Das ist mir in diesem Jahr, besonders in den letzten paar Rennen, sehr gut gelungen. So möchte ich weitermachen und das Team damit richtig antreiben", stellte der Brite klar und fügte hinzu: "Schlechte Jahre können für ein Team durchaus sehr gut sein. Genau das glaube ich, trifft bei uns zu." Doch Eddie Jordan findet, dass sich Button mit der Zukunftsfrage dringend beschäftigen sollte.

Ich denke nicht, dass er zu einem anderen Team geht. Eine weitere Option wäre der ehrbare Rückzug aus der F1
Eddie Jordan

"Er sollte sich fragen, ob McLaren - wenn er denn dort bleibt - in Zukunft wieder Rennen gewinnen kann. Im Moment hat das Team gegen Mercedes, Red Bull und Ferrari keine Chance, allerdings weiß nur Button was hinter den Kulissen läuft", erklärte der Ire. Aufgrund der fehlenden Alternativen schließt er einen freiwilligen Wechsel von Button aus. "Ich denke nicht, dass er zu einem anderen Team geht, denn es gibt kein freies Cockpit, indem er Rennen gewinnen kann", so Jordan. "Eine weitere Option wäre der ehrbare Rückzug aus der F1. Aber das kann nur Jenson entscheiden."


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