Formel 1 - Gutierrez klagt über Strafversetzung

Strafmaß zu hoch

Esteban Gutierrez findet es unfair, dass er in Silverstone wegen Unsafe Release um zehn Startplätze strafversetzt wird.
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Motorsport-Magazin.com - Esteban Gutierrez muss in Silverstone vermutlich vom Ende des Feldes starten, denn aufgrund von Unsafe Release beim letzten Rennen in Spielberg wird der Mexikaner um zehn Plätze strafversetzt. Gutierrez, der die Box mit einem nicht korrekt montierten Rad verlassen hatte, hält die Entscheidung der Stewards allerdings für überzogen und wittert eine Doppelbestrafung.

"Ich denke, sie ist zu hart, weil sich das Rad in unserem Fall nicht vom Wagen gelöst hat", erklärte der Sauber-Pilot im Vorfeld des Großbritannien GP. Er habe sofort nach dem Wegfahren gespürt, dass etwas nicht in Ordnung sei und den Wagen daher angehalten. "Es war ziemlich sicher und wir haben gut auf das Problem reagiert. Dafür bestraft zu werden... man verliert bereits viel Zeit, um zurück zu kommen, bekommt eine Fünf-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe und wird dann beim nächsten Rennen noch einmal um zehn Startplätze versetzt", schüttelte Gutierrez den Kopf. "Für mich ist das viel zu viel."

Daher vertritt der Mexikaner die Ansicht, dass das Strafmaß im Falle von Unsafe Release überdacht werden sollte. "Es war nicht mein Fehler als Fahrer, zehn Plätze beim nächsten Rennen sind hart", klagte er und fügte an: "ich denke, fünf Sekunden Stop and Go war bereits eine gute Strafe, dazu vielleicht noch eine Geldbuße."

Anmerkung der Redaktion: Gutierrez dürfte angesichts des zahlreichen Strafen selbst ein wenig den Durchblick verloren haben, denn in Spielberg umfasste seine Stop-and-Go-Strafe nicht fünf, sondern zehn Sekunden.


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