Formel 1 - Button: McLaren hatte schlechte Karten

Das Maximum aus dem Paket geholt

Hitze, kein Topspeed, Probleme im Longrun - Jenson Button kam dennoch weiter vorne als von ihm erwartet ins Ziel. Woran lag das?
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Motorsport-Magazin.com - In Melbourne noch vorne dabei, hatte Jenson Button in Sepang kein Wörtchen um die Podiumsplätze mitzureden. "Es ist überraschend, dass wir sechs Sekunden hinter einem Force India liegen", sagte der McLaren-Pilot nach dem Rennen.

Dennoch sah Button seinen sechsten Platz positiv. "Es war ein gutes Rennen und wir haben das Beste aus unserem Paket herausgeholt. So wie sich das Auto diese Woche angefühlt hat, hätten wir nicht gedacht auf Platz sechs ins Ziel zu kommen. Auf dem Longruns am Freitag gab es nur wenige Autos, die langsamer waren als wir", gestand er.

Williams-Attacken abgewehrt

Ich musste die ganze Zeit in den Rückspiegel schauen, wo sich die beiden Williams duelliert haben.
Jenson Button

Doch Button bestach in den 56 Runden wieder durch Konstanz, sein Team hatte erneut die richtige Strategie zur Hand. Gegen Felipe Massa musste er sich allerdings mit allen Mitteln zur Wehr setzen. "Ich musste die ganze Zeit in den Rückspiegel schauen, wo sich die beiden Williams duelliert haben und ganz genau aufpassen, wann ich pushe um sie hinter mir zu halten. Wir haben es aber geschafft, auch dank der richtigen Strategie."

So konnte er alle Attacken der beiden Williams abwehren, die sich gegen Ende nur noch selbst bekriegten. "Abseits der Ideallinie wurde das Auto sehr unruhig, aber es war ein spaßiger Kampf. Gegen Ende des Rennens wusste ich aber, wo ich pushen musste um vorne zu bleiben", so Button, der am Ende rund 1,4 Sekunden vor Massa die Zielflagge sah.

Hitze ein Problem für McLaren

Die Hitze und die hohen Geschwindigkeiten haben uns hier sicher nicht in die Karten gespielt.
Jenson Button

Mit der Hitze hatte Button, der in seiner Freizeit gerne an Triathlon-Wettkämpfen teilnimmt, zu kämpfen. "Es war richtig heiß da draußen, physisch und mental sehr anstrengend." Die hohen Temperaturen machten aber auch seinem McLaren zu schaffen. "Die Hitze und die hohen Geschwindigkeiten haben uns hier sicher nicht in die Karten gespielt. Vor allem beim Topspeed haben wir noch jede Menge Arbeit vor uns."

Für die nächsten Rennen ist der Brite aber zuversichtlicher. "Bahrain, aber vor allem China sollte uns besser liegen."


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