Formel 1 - Williams und Martini: Baldige Bekanntgabe?

Zeichen verdichten sich

Nicht wenige Fans würden sich darüber freuen: Martinis F1-Rückkehr als Großsponsor bei Williams. Schon bald will das Team sein neues Auto-Design vorstellen.
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Motorsport-Magazin.com - Über kaum eine Lackierung wird aktuell so viel diskutiert wie bei Williams. Bei den Testfahrten präsentierte sich der neue FW36-Bolide im schlichten blauen Lackkleid, doch das könnte sich schon bald ändern. Laut Medienberichten will das Team aus Grove sein Design für die kommende Saison am 6. März der Öffentlichkeit präsentieren. Die Spatzen pfeifen es schon seit längerer Zeit von den Dächern: Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wird Martini neuer Großsponsor des Traditionsrennstalls. Somit würde der FW36 im ikonischen blau-weißen Outfit in Australien an den Start rollen.

Grafiken des Autos im Martini-Design kursieren seit einiger Zeit im Internet, richtige Bilder des Martini-FW36 sollen im Rahmen eines geheimen Filmtages aufgetaucht sein. Die Anzeichen einer Partnerschaft verdichten sich immer mehr, doch noch halten sich beide Seiten bedeckt. Während der aktuell laufenden Testfahrten in Bahrain gibt es noch keine augenscheinlichen Anzeichen zum möglichen Deal.

Einen weiteren Hinweis lieferte nun der Geschäftsmann Zak Brown. Der US-Amerikaner und frühere Rennfahrer ist Gründer und Geschäftsführer von Just Marketing International, seit längerer Zeit einer der größten Marketingagenturen im Motorsport. "Das wird bald bekanntgegeben", antwortete Brown auf die Frage des Journalisten Peter Windsor, inwiefern eine Zusammenarbeit mit Williams besteht. Brown weiter: "Wir arbeiten mit Williams, McLaren, Ferrari, Mercedes, auch mit Red Bull und Bernie Ecclestone."

Martini hat seit Jahrzehnten eine große Tradition im Motorsport und war neben der Formel 1 auch in der Rallye-WM, auf der Langstrecke und in der DTM äußerst aktiv. 1972 trat Martini in der Königsklasse zum ersten Mal in Erscheinung. Als Titelsponsor beim italienischen Tecno-Rennstall brachten es die Piloten Nanni Galli und Derek Bell bei gemeinsam zwölf Versuchen nur auf eine Zielankunft (P13 für Galli in Clermont-Ferrand) .


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