Formel 1 - Sutil klagt: Die Reifen sind zu hart

Zu wenig Grip

Geht es nach Adrian Sutil, sind die Reifen der Generation 2014 zu hart. Sie halten zwar länger, aber in den Kurven mangelt es an Bodenhaftung.
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Motorsport-Magazin.com - Waren die Reifen in der letzten Saison das alles überlagernde Thema, sollen die Diskussionen über das schwarze Gold 2014 der Vergangenheit angehören. Pirelli wählte bei der Konstruktion der neuen Mischungen eine etwas konservativere Herangehensweise, wodurch die Reifen nicht mehr so schnell abbauen sollen. Doch nicht alle Piloten sind mit diesem Ansatz zufrieden. So beklagte sich etwa Adrian Sutil nach dem ersten Testtag in Bahrain über zu geringen Grip in den Kurven.

Es läuft noch nicht ganz rund bei Sauber - Foto: Sutton

"Sie halten länger als im letzten Jahr, die Performance fällt also nicht so schnell ab", schilderte der Sauber-Pilot seine bisherigen Eindrücke. "Bei Longuns liegen die Rundenzeiten näher beisammen, aber sie sind wirklich hart." Wie schon in Jerez drehte sich Sutil auch am Mittwoch in Bahrain von der Strecke, was äußerst negative Auswirkungen auf die Pneus gehabt habe.

"Die Konstruktion ist natürlich steifer als im letzten Jahr und daher halten die Reifen besser, aber sobald man sich dreht, verlieren sie viel Grip und benötigen die ganze Gerade, um sich wieder zu erholen", führte Sutil aus. "Es ist seltsam, guten Grip in der Kurve zu haben und ihn dann plötzlich komplett zu verlieren." Sutils Urteil ist klar: "Ich denke, in puncto Haltbarkeit, sind die Reifen besser, aber sie sind viel zu hart."


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