Formel 1 - Di Montezemolo: Red-Bull-Rivalen zurück im Spiel

Zeit für erneute Ferrari-Dominanz ist reif

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo wähnt das Ende der Red-Bull-Dominanz. Der Start in eine neue Ferrari-Ära sei durchaus möglich.
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Motorsport-Magazin.com - Die Zeichen in der Formel 1 stehen auf Neuanfang - zumindest, wenn es nach Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo geht. Der oftmals unverblümte Boss der italienischen Edelmarke deutet die Probleme Red Bulls sowie den gleichzeitigen Aufschwung Mercedes', McLarens und Ferraris als Zeichen für einen Machtwechsel, der sein Team zurück zu vergangenen Höhen führen soll.

Wie es aussieht sind die Rivalen Red Bulls allesamt zurück im Spiel
Luca di Montezemolo

"Wir haben zu Beginn des Jahrtausends fünf Jahre dominiert, Red Bull hat die letzten vier Jahre bestimmt und nun müssen wir alles dafür tun, das Blatt wieder zu unseren Gunsten zu wenden", sagte di Montezemolo gegenüber Tuttosport. "Wie es aussieht sind die Rivalen Red Bulls allesamt zurück im Spiel und nun ist es an uns, diese Chance zu nutzen. Die Zeit für eine Rückkehr an die Spitze ist reif."

Bei den ersten Testfahrten der Saison im spanischen Jerez de la Fontera zeigte Ferrari vielversprechende Ansätze, befindet sich laut Teamchef Stefano Domenicali jedoch noch längst nicht im Bereich der Perfektion. "In einem Jahr, in dem so viele Veränderungen durchgeführt werden müssen, ist es unmöglich, mit einem perfekten Auto in die Saison zu starten".

Es ist unmöglich, mit einem perfekten Auto in die Saison zu starten
Stefano Domenicali

Jedoch kennt er die Vorgaben und Vorstellungen seines Chefs genau, weswegen Ferrari auf die gute Basis unbedingt nachlegen muss. "Wir sind auf einem guten Weg, haben aber noch sehr viel Arbeit vor uns. Ich habe jedoch keine Zweifel, dass dies eine äußerst erfolgreiche Saison für uns werden kann, wenn wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen."

Bei den aktuell laufenden zweiten Tests der Saison 2014 in Bahrain wird an den ersten beiden Tagen zuerst Fernando Alonso die Fortschritte des F14-T testen, bevor Teamkollege Kimi Räikkönen an den Tagen drei und vier in seiner 'Roten Göttin' ins Lenkrad greift.


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