Formel 1 - Dennis über Alonso-Rückkehr: Sag niemals nie

Nur eine Sache ist wichtig: Gewinnen!

McLaren-Vorstandsvorsitzender Ron Dennis hätte mit einer Rückkehr von Fernando Alonso zu McLaren kein Problem.
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Motorsport-Magazin.com - Die Schlagzeilen 2007 als Fernando Alonso unter der Regentschaft von Ron Dennis bei McLaren fuhr, sind allen noch gut in Erinnerung. Glaubt man den Gerüchteköchen besteht trotz allem die Chance, dass Alonso zum britischen Rennstall zurückkehrt - und Dennis hätte nichts dagegen. Auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr des Spaniers vorstellen kann, erklärte Dennis jetzt: "Sag niemals nie! Für jedes GP-Team ist nur eine Sache wichtig und zwar Rennen zu gewinnen. Alle Hindernisse, die dieser Sache im Wege stehen, müssen gelöst werden."

Für jedes GP-Team ist nur eine Sache wichtig und zwar Rennen zu gewinnen. Alle Hindernisse, die dieser Sache im Wege stehen, müssen gelöst werden
Ron Dennis

Der Rosenkrieg der beiden liegt mittlerweile sechs Jahre zurück. Alonso fährt aktuell für Ferrari, während Martin Whitmarsh das McLaren-Teamchef-Zepter hält. Dieser versucht mit allen Mitteln Alonso für 2015 unter Vertrag zu nehmen, auch wenn dessen Ferrari-Vertrag bis 2016 läuft. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass der Spanier Dennis für die Schwierigkeiten 2007 verantwortlich macht und nicht zu McLaren zurückkehren wird, so lange Dennis in irgendeiner Form in das F1-Engagement von McLaren involviert ist.

"Es gab immer wieder Gerüchte, dass es 2007 große Probleme zwischen mir und dem Team gab, aber das stimmt nicht. Es war die Philosophie des Teams, speziell die Philosophie eines Mannes, die mir nicht gepasst hat. Aber diese Person ist jetzt nicht mehr da", erklärte Alonso in Bezug auf die Zwistigkeiten mit dem Ex-McLaren-Teamchef. Nach nur einem gemeinsamen Jahr zog Alonso die Reißleine und wechselte zurück zu seinem Ex-Arbeitgeber Renault. Aktuell hält Ron Dennis 25 Prozent der McLaren-Anteile und hat damit weiterhin Einfluss auf wichtige Team-Entscheidungen.


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