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Formel 1 - Rückblick: Alonso & sein Jahr bei McLaren

Zukunft ist dort, wo man Dinge ändern kann

Will McLaren Fernando Alonso zurück oder nicht? Fakt ist, dass der Spanier schon 2007 aller Querelen zum Trotz seine Zeit bei McLaren nicht missen wollte.
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Motorsport-Magazin.com - "Ich denke, dass die meisten Teams im Paddock glücklich wären, Alonso unter Vertrag zu nehmen" - welche weitreichenden Folgen dieser Satz haben würde, war wohl auch Martin Whitmarsh nicht klar. Denn sofort machte in Singapur das Gerücht die Runde, dass Alonso auf McLarens Wunschliste für 2015 steht. Und auch wenn Whitmarsh prompt von einem Missverständnis sprach, so ist die Möglichkeit einer Alonso-Rückkehr dennoch nicht von der Hand zu weisen.

McLaren betonte zwar, dass das Team mit Jenson Button und Sergio Pérez eine Fahrerpaarung für 2014 hat, doch bei all den Alonso-Gerüchten geht es eben nicht um nächstes Jahr, sondern um 2015, wenn Honda wieder in der Formel 1 mitmischt. Fakt ist, dass Alonsos Manager Luis Garcia Abad zuletzt nicht nur bei Red Bull an die Tür geklopft hat, sondern auch bei McLaren. Doch wäre Alonso nach all dem Zoff mit McLaren im Jahr 2007 wirklich zu einer Rückkehr bereit?

Ich werde das Jahr dennoch in guter Erinnerung behalten
Fernando Alonso

Motorsport-Magazin.com kramte in den Archiven und wurde fündig. "Ich hatte in diesem Jahr wieder die Möglichkeit die Weltmeisterschaft zu gewinnen, somit war der Wechsel die richtige Entscheidung. Das Team hat einen fantastischen Job erledigt, mir ein Auto zu geben, mit dem ich bis zum letzten Rennen um die WM kämpfen konnte. So gesehen war es eine sehr positive Saison", erklärte der Asturier nach dem Aus bei McLaren.

Dabei räumte er durchaus ein, dass es außerhalb des Autos schwierige Momente gegeben hat. "Aber ich denke, das passiert in jedem Job. Ich werde das Jahr dennoch in guter Erinnerung behalten", betonte Alonso 2007 und fügte philosophisch hinzu: "Die Zukunft ist der Ort, wo man Dinge ändern kann." Alonsos Aussagen aus dem Jahr 2007 lassen vermuten, dass die Türen zwischen beiden Parteien nie wirklich geschlossen wurden.


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