Formel 1 - Williams: Kein Nummer-Eins-Fahrer

Lob für Maldonado und Bottas

Willams-Technikdirektor Mike Coughlan ist voll des Lobes für seine Piloten und hofft, dass das Team sein Potenzial 2013 besser als im Vorjahr abrufen kann.
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Motorsport-Magazin.com - Als letztes der elf Teams hat Williams seinen Boliden für 2013 vorgestellt. Technikdirektor Mike Coughlan ist zuversichtlich, dass sich die Fahrerpaarung Pastor Maldonado und Valtteri Bottas gut aus der Affäre ziehen wird, eine Bevorzugung von einem der beiden Piloten werde es jedoch nicht geben. "Wir haben keinen Nummer-1-Fahrer, sondern sind bemüht, zu jedem Rennen dieselben Autos zu bringen", führte der Brite aus. Manchmal sei dies zwar nicht möglich, aber dennoch werde sich Williams um beide Piloten in gleichem Ausmaß kümmern. "Sie haben dasselbe Team und sie haben denselben Support", stellte Coughlan klar.

Pastor ist ein großartiger Gewinn für unser Team
Mike Coughlan

Im Vorjahr brachte Maldonado mit seinem Sieg in Barcelona den Traditionsrennstall aus Grove wieder zurück an die Spitze der Formel 1, was auch den Technikdirektor nachhaltig beeindruckte. "Pastor ist ein großartiger Gewinn für unser Team", schwärmte Coughlan. "Er hat fantastische natürliche Fähigkeiten und ich denke, er ist bereit für einen Schritt nach oben." Abgesehen von seinem Triumph in Spanien fiel der Venezolaner jedoch vor allem durch Unfälle auf und verpasste es, weitere gute Ergebnisse einzufahren. Vor allem am Ende des Jahres seien seine Leistungen jedoch großartig gewesen, die Leute hätten dies aufgrund des schwachen Autos aber nicht realisiert, so Coughlan.

Bottas betritt die Formel-1-Bühne zwar als Rookie, doch der Finne kennt Williams aufgrund seiner Tätigkeit als Testfahrer in den letzten Jahren in- und auswendig, weshalb die Erwartungen an den 23-Jährigen hoch sind. "Valtteri ist sehr diszipliniert und sehr fokussiert", lobte Coughlan. "Er hat über den Winter hart gearbeitet, etwas Gewicht verloren und Krafttraining betrieben." Williams habe im Vorjahr nicht sein gesamtes Potenzial abrufen können, weshalb das Ziel für 2013 laute, es besser zu machen, betonte der Brite. "Wir müssen uns auf die Maximierung unserer Performance fokussieren und sie abrufen, wenn wir es können."


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